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IFA 2016 Neuheiten

Philips-Gesundheitsgeräte unterstützen den Arzt

Längst lassen sich Vitalwerte mithilfe moderner Gadgets auch selber messen. Philips hat nun spannende Neuheiten entwickelt.

Philips Blutdruckmessgerät

© Philips

Ein gesundheitsbewusster Lebensstil liegt voll im Trend. Und immer öfter springt das Smartphone ein, um Vitalwerte zu ermitteln und zu dokumentieren. Vom Fitness-Tracker über das Blutdruckmessgerät bis hin zur Körperanalyse-Waage dient das Mobiltelefon als zentrale Anlaufstelle, wenn es darum geht, Messergebnisse zu speichern und langfristig auszuwerten.

Ein Manko hat diese Technologie aber meist: Für jede Messung ist nicht nur eine eigene Hardware, sondern auch eine eigene App auf dem Handy erforderlich. Auf dem Bildschirm des Smartphones entsteht so schnell ein Durcheinander. Und Messwerte, die eigentlich im Kontext behandelt werden sollten, lassen sich nur dann vergleichen, wenn der Nutzer zwischen den Apps hin- und herjongliert.

 Zeitgemäß ist das nicht. Das haben sich wohl auch die Entwickler der neuen Gesundheitsprodukte von Philips gedacht: Bei den E-Health-Geräten, die das Unternehmen auf der Internationalen Funkausstellung IFA 2016 in Berlin vorstellt, werden alle Messergebnisse zentral unter dem Dach einer einzigen App vereint. Dazu sind alle neuen Philips-Gesundheitsgeräte Bluetooth-fähig und verbinden sich so ganz einfach mit der Philips HealthSuite Health App, die für Apples iOS und Googles Android angeboten wird.

Alles im Blick – mit der neuen Gesundheitsuhr

Zur Überwachung der täglichen Aktivitäten bietet Philips die Gesundheitsuhr DL8790/00 an. Sie ermittelt Messwerte wie Herzfrequenz und Herzfrequenzzonen. Zudem soll sie laut Hersteller den Aktivitätskalorienverbrauch, aktive Minuten, Schritte und den Schlafrhythmus aufzeichnen. Praktisch: Der Fitness-Tracker kann Aktivitäten wie Gehen, Laufen und Radfahren automatisch erfassen. Aus Ruheatemfrequenz und maximaler Sauerstoffaufnahme lässt sich mit der Gesundheitsuhr zudem die Ausdauerleistungsfähigkeit des Trägers ermitteln.

Philips Gesundheitsuhr

Blutdruckmessung am Oberarm oder Handgelenk

Gleich zwei Geräte für die Bestimmung des Blutdrucks hat Philips für die IFA im Angebot. Das Blutdruckmessgerät für den Oberarm DL8760/01 besteht aus einem Display und einer Oberarmmanschette. Es bestimmt die Pulsfrequenz des Nutzers und nennt den systolischen sowie den diastolischen Blutdruck; Ersterer ist die Blutausströmung beim Zusammenziehen des Herzens, während Letzterer die Bluteinströmung beim Erschlaffen des Herzens bezeichnet. Knapp 80 Euro kostet das Gerät. Wer es etwas kompakter möchte, greift zum Philips Blutdruckmessgerät für das Handgelenk DL8765/01, das für ca. 60 Euro zu haben ist. Ermittelt werden dieselben Werte wie beim Oberarmmessgerät. Beide Geräte erkennen auch Herzrhythmusstörungen.

Günstige Waage mit Körperanalyse

Zu den neuen Gesundheitsprodukten aus der Philips-Familie gehören auch die Körperanalyse-Waagen Philips DL8781/01 und DL8780/01 (deren einziger Unterschied die unterschiedlichen Farben Weiß und Schwarz sind). Mit knapp 70 Euro zeichnen sich die Waagen durch einen vergleichsweise günstigen Preis aus. Neben dem Körpergewicht sollen die Waagen auch den Fettanteil und den Body-Mass-Index (BMI) des Nutzers ermitteln können. Ein Zugeständnis an den Preis ist, dass Werte wie der Wasseranteil im Körper oder das Gewicht von Knochen und Muskeln & Co. leider nicht ermittelt werden.

Philips Körperwaage

Und wenn das Fieber doch einmal kommt

Bei aller gesundheitlichen Vorsorge ist natürlich auch ein Fieberschub nie auszuschließen. Im Fall der Fälle hilft das Philips Ohrthermometer DL8740/01. Dies ist ein als Medizinprodukt klassifiziertes, einfach anzuwendendes Gerät zur Messung der korrekten Körpertemperatur. Laut Philips bestimmt das Thermometer über Infrarot die Körpertemperatur in nur zwei Sekunden mit einer Genauigkeit von +/- 0,2 Grad Celsius. Messergebnisse werden auf einem LCD-Bildschirm dargestellt. Das Thermometer eignet sich für Neugeborene ebenso wie für Erwachsene und kostet rund 45 Euro.

Fazit

Philips geht mit den Gesundheitsprodukten, die auf der IFA vorgestellt werden, einen guten Weg, weil die Messwerte verschiedener Geräte in einer App zentral abgelesen werden können. Auch an die Datensicherheit ist gedacht. Philips versichert, dass die Gesundheitsprodukte sowie die App alle Datenschutz- und Sicherheitsstandards erfüllen und auch lokale Anforderungen berücksichtigt werden. Die Idee, viele Gesundheitsgadgets gemeinsam in einer App zu vereinen, ist vorbildlich; wünschenswert wäre allerdings eine herstellerübergreifende Lösung. So wäre man nicht gezwungen, sich auf einen Hersteller zu beschränken. Aber eine solche, offene Technik ist derzeit noch Zukunftsmusik.

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