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Wunderbare Wearable-Welt

Smarte Technik am Handgelenk: Die neuen Wearables

Intelligente Armbänder, sprechende Uhren, Fitnesstracker und Schlafanalysten. Wearables gibt es für jeden Typ. Die Auswahl ist fast unbegrenzt.

© Fitbit

© Fitbit

Wearables sind smarte Alltagshelfer, die am Körper - meistens am Handgelenk - getragen werden. Dort sammeln sie Daten, die der Besitzer über eine App oder eine Webseite einsehen und auswerten kann. Außerdem stellen sie ihren Besitzern viele dieser Informationen direkt zur Verfügung, sodass dieser sich den Griff zum Smartphone sparen kann.

Wearables begegnen uns in unterschiedlichsten Ausstattungen, sehr häufig als Fitnesstracker oder als Smartwatch, aber auch als UV-Sonnenempfindlichkeitsmesser am Handgelenk. Eine starre Abgrenzung für diese Produktgattung gibt es nicht. Deshalb haben wir ein paar aktuelle Angebote der smarten Datensammler herausgesucht, zeigen deren unterschiedliche Funktionsweise und geben Tipps, für welche Zielgruppe die Geräte geeignet sind.

Weckt den Ehrgeiz: Fitbit: Charge 2 und Flex 2

Auf der IFA hat Fitbit zwei neue Aktivitätstracker vorgestellt. Der neue Charge 2 wird als Armband am Handgelenk getragen und kostet 160 Euro. Der Tracker verfügt über ein eigenes Display, misst Schritte, den Puls, die Aktivitätsdauer und die Schlafqualität seines Besitzers. Informationen und Messwerte werden direkt auf dem Display angezeigt und in der App ausgewertet.

© Fitbit / Die zweite Generation von Flex (links) und Charge (rechts) punktet mit erweiterten Funktionen.

Neu sind erweiterte Gesundheits- und Fitnessfunktionen. Der Charge 2 meldet sich, wenn sein Besitzer zu lange gesessen hat und fordert zu ein bisschen Bewegung auf. Außerdem will Fitbit den Ehrgeiz seiner Kunden anstacheln. Dazu lassen sich Trainings aufzeichnen und im Anschluss in der App auswerten. Diese ermittelt das Fitnessniveau seines Besitzers und vergleicht es mit den Ergebnissen anderer Teilnehmer in der gleichen Altersgruppe.

Ohne Display und 60 Euro günstiger wird der Flex 2 angeboten. Mit Abmessungen von 31,7 x 8,9 x 6,8 mm und einem Gewicht von 23,5 Gramm ist Fibits ‚Kleiner‘ wirklich winzig. Zur Nutzung wird das Wearable in ein Wechselarmband eingesetzt. Für Modeliebhaber gibt es sogar eine Kette als Aufbewahrungsmöglichkeit. Pulssensor und Display fehlen beim Flex 2. Die Informationen werden über vier LEDs weitergegeben oder über die App ausgelesen.

Jetzt mit Pulsmesser: Die Pebble 2 HR

Ganz frisch aus der Gründungs-Kickstarter-Kampagne kommt die neue Pebble 2 HR, die gleichzeitig Smartwatch und Wearable ist. In seiner neuesten Generation hat Pebble eine Vielzahl an Fitness- und Gesundheitsfunktionen eingebaut, die das Gerät im Wettbewerb gegen die Spezialisten auf diesem Gebiet fit machen soll. So findet sich erstmals ein Pulsmesser in einer Pebble Watch. Aktivitäten werden in der Health-App gespeichert und ausgewertet. Das ist direkt auf der Uhr möglich, oder über eine App für Android und iOS. Zusätzlich steht ein Schlaf-Tracker bereit, der Schlafphasen überwacht und Auskunft über die Qualität des Schlafes gibt.

© Pebble / Für Gesundheitsbewusste: Die Pebble 2 HR.

Neben den Gesundheitsfunktionen setzt Pebble auf sein eigenes Betriebssystem, das Termine verwaltet, Sprachnotizen abgelegt oder Anrufe annimmt oder ablehnt. Dazu gibt eine Hülle von Watchfaces, die im eigenen Store bereit stehen und den Look der Smartwatch immer wieder neu gestalten. Die Pebble 2 verfügt über ein Schwarzweiß-Display, ist wasserdicht und wird über vier Tasten gesteuert. Derzeit ist sie für 130 Euro zu haben.

Wer nicht auf ein Farbdisplay verzichten mag, findet in der Pebble Time 2 die gleichen Funktionen mit einem größeren Display, größerem Akku und Stahl- anstatt Kunststoffgehäuse. Die Pebble Time 2 wird in den kommenden Wochen verfügbar sein, während die Pebble 2 seit Anfang November erhältlich ist.

Sportanalyse mit der Polar M600

Ursprünglich Spezialist für Ausdauersportler und Läufer, hat auch Polar sein neuestes Uhren-Modell derart ausgestattet, dass es im Wearable-Markt mitspielen kann. Die Smartwatch M600 setzt auf Android Wear als Betriebssystem und bietet so im Zusammenspiel mit einem Smartphone Zugriff auf eine Vielzahl smarter Funktionen und Apps. Dazu gehört das Anzeigen mobiler Meldungen und der Zugriff bzw. die Beantwortung von Emails und Textnachrichten direkt am Handgelenk. Zusätzlich ist die Google-Suche per Spracheingabe möglich.

© Polar / Für Ausdauersportler dürfte die Polar M600 spannend sein.

In seiner Funktion als Sportanalysegerät greift die M600 auf sechs LEDs zu, die den Puls am Handgelenk ablesen. Dazu kommt ein GPS-Tracker, der zurückgelegte Distanzen analysiert und aufzeichnet. Weitere Motivation erhält der Sporttreibende durch Sportprofile, Laufprogramme und Aktivitätsziele, die das Erreichen von Topleistungen positiv beeinflussen sollen. Die Analyse erfolgt über die eigene Polar Flow-App, beziehungsweise über den Polar Flow Webservice, in dem einzelne Trainings und Unternehmungen detailliert nachvollzogen werden können. Sportler, die mit der M600 trainieren wollen, erhalten ihren Sparringspartner für 350 Euro.

Outdoor-Begleiter: Garmin Fenix 3 HR

Nicht nur an Läufer, sondern auch an Outdoor-Fetischisten richtet sich die Garmin Fenix 3. Auf den ersten Blick ebenfalls ‚nur’ eine Uhr, deckt ein Blick unter das optionale Saphirglas ein Sammelsurium moderner Technik auf. Die Fenix misst nicht nur den Puls seines Besitzers und die GPS-Position, ein barometrischer Höhenmesser und ein elektronischer 3-Achsen-Kompass liefern noch detailliertere Positionsdaten. Apps lassen sich installieren und Navigations- und Trackingrouten auswählen und überprüfen. Außerdem ist das Gadget wasserdicht bis 100 Meter und verfügt über eine Batterieleistung von 40 Stunden, wenn alle Funktionen aktiviert sind. Im Uhrmodus, in dem immer noch die Herzfrequenz gemessen wird, verlängert sich die Laufzeit auf sechs Wochen.

© Garmin / Für Outdoor-Freaks, die gerne alles in einem haben, eignet sich die Fenix 3 HR.

Diese Funktionsvielfalt hat natürlich seine ganz eigene Zielgruppe und seinen Preis. Knapp 600 Euro veranschlagt Garmin für seine eierlegende Wollmilchsau mit Saphirglas. Das mag den Stadtindianer abschrecken, sein Geld aber Wert sein, wenn es in der Wildnis um das nackte Überleben geht.

Klassisch und schick: Samsung Gear S3

In zwei Varianten bietet Samsung seine Gear S3 an. Die Gear S3 Classic richtet sich an Liebhaber klassischen Designs, die Gear S3 Frontier an Sportler und Abenteurer. Beide Modelle werden ab Mitte November für ca. 450,- Euro erhältlich sein.

Wenig überraschend setzt Samsung das Vorhandensein eines Android-Handys als Gegenstelle voraus. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern setzt Samsung auf klassisches Uhrendesign. Das hochauflösende AMOLED-Display dient gleichzeitig als Touchscreen. Zur persönlichen Individualisierung stehen 15 vorinstallierte Zifferblätter bereit. Weitere können installiert oder selbst gestaltet werden. Die Bedienung erfolgt bei der Gear S3 fast ausschließlich über die Lünette. Über diese werden Apps gestartet, Anrufe angenommen und durch Nachrichten gescrollt.

© Samsung / Tatsächlich eine Smartwatch: Die Samsung Gear S3.

Für Outdoor-Liebhaber verfügt die Gear S3 über ein Barometer, einen Höhen- und einen Geschwindigkeitsmesser. Auf diese Weise bleibt der Wanderer nicht nur immer auf dem rechten Weg, nach seiner Tour stehen ihm ausführliche Daten zu seiner Wanderung zur Verfügung. Schritte, bewältigte Höhenmeter und weitere Details können haarklein ausgewertet werden. Wer unterwegs noch Musik hören, und kein zusätzliches Gerät mitnehmen will, nutzt den vier GB großen internen Speicher für seine Lieblingssongs und spielt diese über einen Bluetooth-Kopfhörer direkt von der Uhr ab.

Fazit

Die Auswahl an elektronischen Helfern, die uns den Tag über begleiten und analysieren, ist riesengroß. Kaum ein Hersteller leistet es sich, nicht mindestens ein entsprechendes Gadget im Angebot zu haben. Auch das Angebot unterschiedlicher Funktionen und Preise ist enorm. Vor der Anschaffung lohnt sich deshalb eine Selbstanalyse, was wirklich gebraucht wird. Um einen Überblick über die eigenen Aktivitäten zu erhalten, reicht ein Tracker am Handgelenk aus. Diese gibt es bereits recht günstig zu beziehen. Je ausgefallener und umfassender die Ansprüche werden, desto teurer wird es auch. Trotzdem sollte jeder für seinen persönlichen Geschmack fündig werden. Die Auswahl ist so groß, dass für jeden Anspruch immer noch viele Varianten angeboten werden.

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