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Alles über das smarte Wohnen

Smarte Fitness-Gadgets

Smartes Workout-Equipment für Sportler

Für Couch-Potatoes gibt es jetzt technische Hilfsmittel von Garmin, Polar und Jabra, die zum Sport motivieren sollen.

Frau mit Tangram-Springseil

© Tangram Factory

Fitnessarmbänder: zwei Neuheiten im Vergleich

Fitnessarmbänder gehören längst zum normalen Straßenbild. Aktuelle Produkte zählen nicht mehr nur Schritte und überwachen den Schlaf. Sie informieren mittlerweile auch über den Pulsschlag und helfen, optimal zu trainieren. Zwei neue Vertreter dieser Art sind das Vivosmart HR+ von Garmin sowie das Polar A360. Zu den Gemeinsamkeiten gehören gut ablesbare Touchbildschirme, optische Herzfrequenzmesser und Wasserdichtigkeit.

Soviel vorweg: Beide Modelle sind für ambitionierte Sportler eine gute Wahl. Per Webportal lassen sich etwa Trainingspläne aufstellen und ans Armband senden. Beide ermitteln zuverlässig die Herzfrequenz. Hundertprozentig darf man sich auf die Ergebnisse aber nicht verlassen. Wer’s genauer wissen will, ordert einen Brustgurt dazu.

Zu den Unterschieden: Während das Vivosmart HR+ den Puls rund um die Uhr erfasst, geschieht dies beim A360 nur im Trainingsmodus. Dafür hält der Akku des A360 rund zwei Wochen, während der HR+ nach rund fünf Tagen schlappmacht. Pluspunkt für das Vivosmart HR+: Dank GPS erfasst es Entfernungen viel genauer. Zudem arbeitet die Schritterkennung deutlich präziser, denn das A360 interpretiert etwa auch Armbewegungen als Laufbewegung. Damit wird die Aktivitäts- und Kalorienberechnung verfälscht. Darüber hinaus hinterlässt die Garmin-App einen weitaus besseren Eindruck, die Smartwatch-Funktionen sind ebenfalls weiterentwickelt. Unterm Strich macht das Vivosmart HR+ klar das Rennen, auch wenn es teurer ist und klobiger ausfällt. Für zarte Damenhandgelenke ist dagegen das A360 die bessere Wahl. 

Garmin Vivosmart HR+

Preis: ab rund 210 Euro

3 Vivosmart HR+

Polar A360                                                              

Preis: ab etwa 150 Euro

Polar A360

Jabra Blue Kopfhörer

Trainer im Ohr

Zunehmend wandert die Messtechnik in Geräte, die man beim Sport sowieso trägt – etwa Kopfhörer. Mit dem Jabra Sport Coach Wireless beispielsweise hat man immer einen Trainer im Ohr. Je nach gewählter Sportart, beispielsweise Laufen, Radfahren, Skaten oder Cross-Training, gibt die angenehme Stimme entsprechende Kommandos oder gibt Zwischenstände durch. So mahnt sie etwa, einen Zahn zuzulegen, falls der Träger das in der App vorgegebene Tempo nicht mitmacht. Das klappt richtig gut. Überdies stimmen auch Klangqualität und Tragekomfort. Für Läufer ist das Schwestermodell Jabra Sport Pulse Wireless noch interessanter. Dieses Modell hat zusätzlich einen Herzfrequenzmesser eingebaut.

Jabra Sport Coach Wireless

Preis: ab ca. 75 Euro

Ohrhörer fürs Schwimmbad

Ebenfalls interessant: The Dash. Dieser komplett kabellose Kopfhörer ist MP3-Player, Freisprecheinrichtung, Pulsmesser und Fitness-Tracker in einem. Bedient wird das Ganze per Gestensteuerung. Am rechten „Dash“ steuert der Nutzer den eingebauten MP3-Spieler, am linken die Fitnessfunktionen. Das klappt nach einer kurzen Gewöhnungsphase recht gut. Der Clou am Dash: Er ist wasserdicht. Beim Schwimmen seine Lieblingsmusik auf den Ohren zu haben, ist wirklich sensationell. Ihn im See oder Meer zu tragen, ist aber keine gute Idee, denn die High-Tech-Ohrstöpsel gehen bei Verlust gnadenlos unter. Ebenfalls wenig berauschend ist der Klang. Zudem trüben andere Macken den Gesamteindruck: Der Pulsmesser hat etwa immer wieder Aussetzer. Und bei der Verbindung per Bluetooth kommt es häufig zu kurzen Unterbrechungen. Das Fazit fällt daher zwiespältig aus: Einerseits ist es magisch, mit Musik im Ohr schwimmen zu gehen. Anderseits hinterlässt das Produkt in vielen Punkten noch keinen ausgereiften Eindruck.

Bragi The Dash

Preis: rund 300 Euro

The Dash

Magisches Fitness-Seil

Seilspringen? Ist zwar zweifellos gut für die Kondition, hört sich aber sehr nach Turnvater Jahn an. Das Springseil der Neuzeit hebt den Fitnessklassiker auf ein neues Level: 23 im Seil eingebaute LEDs „projizieren“ die absolvierten Umdrehungen in die Luft. Zusätzlich zeigt die dazugehörige App „Smart Gym“ auf iPhones und Android-Geräten etwa Kalorienverbrauch und Trainingszeit, gibt Tipps fürs Intervalltraining und motiviert durch freischaltbare Auszeichnungen. Mit knapp 100 Euro ist der Spaß allerdings nicht ganz billig – das gilt aber auch für viele andere der vorgestellten Fitness-Gadgets.

Tangram Smart Rope

Preis: ab etwa 100 Euro

Fazit

Die Hersteller liefern immer neue innovative und vernetzte Gadgets, die die Motivation zum Sport anregen sollen. Wirklich dazu aufraffen muss man sich dann nur noch selbst.

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