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Title: Gesundheit & Fitness
5 Irrtümer über Zahnpflege

So pflegen Sie Ihre Zähne optimal

Mundhygiene ist zwar gar nicht so schwer, aber bei vielen Menschen halten sich manche Irrtümer über die Zahnpflege hartnäckig. Wir räumen damit auf.

©Philips

©Philips

Für die meisten Menschen gehört das Zähneputzen morgens und abends einfach dazu, denn das haben uns unsere Eltern in der Kindheit schon beigebracht. Doch es gibt einige Irrtümer, die sich über viele Jahre hinweg in den Köpfen festgesetzt haben. Wir klären über die 5 größten Mythen zur Zahnpflege auf.

1. Irrtum: Kräftig schrubben reinigt besser

Wenn die Hofeinfahrt verschmutzt ist, nimmt man auch am besten den Straßenbesen mit den ganz harten Borsten und fegt kräftig. Muskeln schaden dabei nicht, denn je kräftiger man zu Werke geht, desto schneller wird die Straße sauber. Für die Zähne ist dieses Vorgehen aber überhaupt nicht geeignet. Sie werden dadurch nicht sauberer, schlimmer noch, man kann durch zu kräftiges Aufdrücken Putzdefekte hervorrufen.

So geht's: Beim Zähneputzen sollte man eher vorsichtig sein, am besten weiche Zahnbürsten ausprobieren und leicht kehren. Handzahnbürsten sollte man rütteln, um den Zahnbelag effektiver zu entfernen und gleichzeitig das Zahnfleisch zu massieren. Da das technisch gar nicht so simpel ist, können elektrische Zahnbürsten wie die Oral-B Genius X oder die Philips Sonicare HX 6807 eine gute Alternative sein. Die sorgen für den richtigen Druck und rütteln automatisch.

©Oral-B/ Elektrische Zahnbürsten erfordern keine so gute Technik beim Zähneputzen.

2. Irrtum: Gleich nach dem Essen Zähne putzen

Reste von Speisen und Getränken bleiben an den Zähnen haften und geben schädlichen Bakterien Nahrung. Das fördert Plaque und Zahnstein, also möglichst schnell weg damit, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Doch hier sollte man nicht übereifrig sein. Im Grunde reicht es aus, wenn man zwei Mal täglich Zähne putzt, am bestens abends ein bisschen mehr Zeit einplanen. Aber wer das nach jeder Mahlzeit tun will, weil sich das besser anfühlt, sollte eine wichtige Regel kennen. Die Sache ist nämlich die, säurehaltige Speisen können den Zahnschmelz vorübergehend angreifen. Wer dann gleich putzt, rubbelt den Schmelz weg.

So geht's: Keine Panik, nur weil man nicht sofort putzt, kriegt man noch lange keinen hässlichen Zahnstein. Am besten wartet man nach jeder Mahlzeit etwa eine halbe Stunde mit dem Zähneputzen, dann hat sich der Schmelz vom Säureangriff wieder erholt. Elektrische Zahnbürsten wie die Oral-B Pro 2 2900 haben verschiedene Putzmodi, etwa auch "Sensitiv", um besonders vorsichtig zu reinigen. Wenn es nur um ein besseres Gefühl im Mund nach dem Essen geht, kann man einfach kurz mit Wasser ausspülen oder eine Munddusche verwenden.

©Philips/ Kreisende Bewegungen halten sich hartnäckig als Zahnpflege-Irrtum.

3. Irrtum: Am besten kreisende Bewegungen

Es kann gut sein, dass man das Zähneputzen in kreisenden Bewegungen in Kindergarten oder Schule noch mit irgendwelchen Liedern gelernt hat, doch das ist schon einige Jahre her und hat sich mittlerweile als schlechter Tipp herausgestellt.

So geht's: Heute kehrt oder fegt man von Rot nach Weiß, also vom Zahnfleisch zum Zahn und sollte dabei die Zahnbürste in einem Winkel von 45 Grad aufsetzen. Damit man aber auch Speisereste unter dem Zahnfleischrand erreicht, sollte man dabei leicht rüttelnde Bewegungen ausführen. Wem das zu kompliziert ist, der greift zur elektrischen Zahnbürste.

©Philips/ Auch die Zunge sollte man bei der Mundhygiene nicht vergessen.

4. Irrtum: Zahnbürste reicht zur Mundpflege

Zur Zahnpflege oder für die perfekte Mundhygiene reicht es, zwei Mal täglich Zähne zu putzen. Das denken viele und es stimmt leider nicht. Was stimmt, ist dass Zahnärzte mindestens zwei Mal Zähneputzen pro Tag empfehlen, am besten morgens und abends. Beim Zähneputzen reinigt man aber nur rund 70 Prozent der Zahnflächen. Man vernachlässigt also Zahnzwischenräume und auch die Zunge wird oft vergessen.

So geht's: Zwei Mal täglich Zähne putzen sollte man unbedingt machen, dazu ist mindestens einmal pro Tag eine Zahnzwischenraumreinigung nötig. Zahnseide ist hier die beste Option, die man mit dem Einsatz einer Munddusche kombinieren kann. Vorteile hat die Munddusche nämlich an Stellen, die mit der Zahnseide schwer zu erreichen sind und bei speziellen Anforderungen wie Zahnspangen. Für die Reinigung der Zunge kann man die Zahnbürste nehmen, wem das unangenehm ist, greift zu speziellen Aufsätzen zur Zungenreinigung. Mundpflege-Center fassen wichtige Utensilien zur Mundhygiene in einem Paket zusammen.

©Oral-B/ Aufsteckbürsten sollten alle zwei bis drei Monate gewechselt werden.

5. Irrtum: Pflegeutensilien halten ewig

Eine Zahnbürste kriegt man nicht kaputt und solange noch Borsten dran sind, kann man sie ohne Probleme verwenden. Wer so denkt, liegt falsch, denn die Reinigungswirkung lässt nach einer gewissen Zeit nach.

So geht's: Das Handstück einer elektrischen Zahnbürste hält wirklich lange, aber die Aufsätze sollten regelmäßig erneuert werden. Es gibt unterschiedliche Ansichten darüber, wie häufig das passieren muss und es hängt sicher auch vom Putzverhalten ab. Alle zwei bis drei Monate sollte man sich aber einen neuen Aufsatz für die Zahnbürste gönnen.

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