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Title: Gesundheit & Fitness
Zahnbürsten-Vergleich

Welche Zahnbürste ist besser – oszillierend-rotierend oder Schall?

Elektrische Zahnbürsten werden immer beliebter und lösen die herkömmliche Zahnbürste in heimischen Bädern ab. Das Angebot ist groß. Wir zeigen euch, welche Zahnbürste für wen die beste Wahl ist.

©iStock.com/humonia

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Elektrische Zahnbürsten werden immer beliebter. Hersteller versehen ihre Modelle mit verschiedenen Funktionen und bieten verschiedene Bürstenköpfe an. Aber welche Zahnbürste ist für wen geeignet und was ist überhaupt besser – oszillierend-rotierend oder Schall? Wir helfen euch bei der Kaufentscheidung.

Hinweis: Dieser Artikel beschreibt lediglich die Gesundheits-Funktionen von oszillierend-rotierenden Zahnbürsten und Schallzahnbürsten und stellt keine medizinische Beratung dar.

Welche Unterschiede gibt es bei elektrischen Zahnbürsten?

Grundsätzlich ist jede Zahnbürste, die mit einer elektrischen Batterie betrieben wird, eine elektrische Zahnbürste. Heutzutage verfügen die meisten Modelle über einen Akku, der mittels Induktion wieder aufgeladen wird. Bei einer Philips HX 9924/13 Sonicare DiamondClean Smart liegt sogar ein schickes Lade-Glas bei. Wechselbare Bürstenköpfe sind für viele elektrische Zahnbürsten in unterschiedlichen Formen verfügbar. Viele moderne Geräte haben verschiedene Putz-Modi, geben Rückmeldung über das eigene Zahnputzverhalten oder können sogar mit dem Smartphone verbunden werden. Die gängigsten Variationen von elektrischen Zahnbürsten sind oszillierend-rotierende Zahnbürsten und schallaktive Zahnbürsten.

© Andrea Piacquadio: Die klassische Handzahnbürste verschwindet immer mehr aus den heimischen Badezimmern.

Schallzahnbürsten, wie die Philips HX 6839/28 Protective Clean, sind meistens mit etwas länglicheren Bürstenköpfen ausgestattet. Sie bewegen sich seitlich bis zu 40.000 Mal in der Minute und lösen Verschmutzungen durch Vibration und nicht, wie oft irrtümlich angenommen, durch Ultraschallwellen. Ihren Namen haben sie vom Klang ihrer Vibrationen, denn diese arbeiten in einem ähnlichen Frequenzbereich wie die menschliche Stimme.

Oszillierend-rotierende Zahnbürsten werden meist mit kleineren, runden Bürstenköpfen bestückt. Sie reinigen die Zähne mit etwa 8.000 schwingenden Kreisbewegungen pro Minute. Manche Modelle, wie die Oral-B Genius 8100S, pulsieren zusätzlich. Allein aus diesen Angaben wird deutlich, dass sich elektrische Zahnbürsten in Sachen Leistung deutlich von der herkömmlichen Handzahnbürste unterscheiden. Denn mit Hand sind derart viele und schnelle Bewegungen nicht möglich.

Welche elektrische Zahnbürste ist für mich geeignet?

Die Bewegungen von Schallzahnbürsten sind meist etwas sanfter und werden als angenehmer wahrgenommen. Sie eignen sich deshalb besonders für Menschen mit empfindlichen Zähnen oder sensiblem Zahnfleisch. Aufgrund der etwas größeren Bürstenköpfe reinigen sie eine größere Fläche bei weniger Handbewegung und erreichen mit ihren Vibrationen zum Teil auch die Zahnzwischenräume. Mit den kleineren Köpfen der oszillierend-rotierenden Zahnbürsten müsst ihr hingegen jeden Zahn einzeln umkreisen. Wer also dazu neigt, bei der morgendlichen Mundhygiene nicht ganz so akribisch zu arbeiten, könnte mit einer Schallzahnbürste besser beraten sein.

© Phililps: Mit der richtigen Wahl der Zahnbürste fällt der Gang zum Zahnarzt nicht mehr schwer.

Es lohnt sich durchaus, etwas mehr Geld zu investieren, denn höherpreisige Modelle sind in den meisten Fällen tatsächlich deutlich leistungsstärker. Einsteigermodelle haben in der Regel nur eine Putzfunktion, einen deutlich schwächeren Akku und führen weniger Bewegungen pro Minute aus. Premiumgeräte wie die Oral-B Genius X 20000 Luxe Edition verfügen über viele verschiedene Putzprogramme, die für jeden Zahn-Typ die richtige Reinigung bieten. Sie verfügen über Drucksensoren, die sofort reagieren, wenn ihr beim Putzen zu stark andrückt und die Akkus halten zum Teil mehrere Wochen. Neben der Putzleistung und dem Anschaffungspreis können aber auch die Folgekosten über den Kauf entscheiden. Informiert euch am besten frühzeitig, welche Bürstenköpfe für die entsprechende Zahnbürste verfügbar sind, wie lange sie halten und welche Kosten sie verursachen.

Eine besondere Form der elektrischen Zahnbürsten sind Kinderzahnbürsten. Sie sind an die Bedürfnisse der Kleinen angepasst und haben weichere Borsten, weniger Schwingungen und liegen gut in kleinen Händen. Es gibt sie als Schallzahnbürsten, wie die Philips HX 6322/04 oder als oszillierend-rotierende Zahnbürsten, wie die ORAL-B Stages Power Micky Maus. Achtet beim Kauf auf die Altersangaben des Herstellers. Elektrische Zahnbürsten wecken zwar die Neugier und animieren Kinder eher zum Zähneputzen als eine „langweilige“ Handzahnbürste. Eine nicht altersgerechte Zahnbürste kann Kinder jedoch überfordern und dadurch gegebenenfalls nicht das gewünschte Ziel, nämlich Zähneputzen einfach und interessant zu gestalten, erreichen.

Worauf sollte ich beim Zähneputzen mit elektrischen Zahnbürsten achten?

Egal welche Zahnbürste ihr benutzt, plant immer eine Zahnputzdauer von zwei bis drei Minuten ein. Die meisten elektrischen Zahnbürsten haben einen integrierten Timer und erinnern euch, wann es Zeit ist, den Kieferbereich zu wechseln oder wann ihr ganz fertig seid. Ladet den Akku der Zahnbürste früh genug auf. Eine niedrige Akkuleistung kann zu verringerter Putzleistung des Gerätes führen.

© Polina Zimmermann: Auf die Technik kommt es an – egal ob Schallzahnbürste oder oszillierend-rotierende Elektrozahnbürste.

Weder eine oszillierend-rotierende, noch eine schallaktive Zahnbürste erfordert starken Druck beim Zähneputzen. Entscheidend sind die Bewegungen des Bürstenkopfes – geht also sanft mit euren Zähnen und dem Zahnfleisch um. Den Bürstenkopf solltet ihr außerdem nicht zu lange verwenden. Etwa drei Monate sind das allgemein empfohlene Maximum. Danach lassen Leistung und Hygiene spürbar nach. Bürstenköpfe, wie die Philips Sonicare HX 6068/12 Optimal White Aufsteckbürsten, zeigen euch visuell, wann es Zeit ist zu wechseln. Haben die blauen Signalborsten ihre Farbe verloren, solltet ihr den Bürstenkopf ersetzen.

Wie benutze ich eine oszillierend-rotierende Zahnbürste?

Wie schon erwähnt bewegen sich oszillierend-rotierende Zahnbürsten kreisförmig, schwingend und manchmal pulsierend. Die ORAL-B Genius 20900 verwendet beispielsweise eine sogenannte „3D-Reinigungstechnik“, bei der der Bürstenkopf zusätzlich pulsiert. Zudem steckt Künstliche Intelligenz in dieser Zahnbürste: Bewegungssensoren erkennen die genaue Position des Bürstenkopfes und unterstützten euch bei der optimalen Reinigung. Dennoch muss jeder Zahn für einige Sekunden von dem kleinen, runden Bürstenkopf einzeln gereinigt werden. Allgemeiner Tipp zur Anwendung: Startet mit den Außenflächen, bewegt den Bürstenkopf am Zahnfleischrand entlang und immer von „rot nach weiß“.

Wie benutze ich eine Schallzahnbürste?

Schallzahnbürsten erreichen mit ihren länglichen Bürstenköpfen oft mehrere Zähne gleichzeitig und lösen Verunreinigungen per Vibrationsbewegung. Die Philips SoniCare DiamondClean Smart HX9903/13 unterstützt dabei mit ihren Smart-Sensoren. Die übertragen Putzdaten per Bluetooth auf das Smartphone. Die Philips Sonicar-App wertet sie aus und bietet euch individuelles Coaching für noch bessere Zahnreinigung.

© Philips: : Smarte Schallzahnbürsten von Philips kommen in edlem Design und mit vielen Features.

Allgemeine Anwendungstipps: Tragt etwas Zahnpasta in der Mitte des Bürstenkopfs auf. Schaltet die Zahnbürste noch nicht ein, sondern verteilt die Zahnpasta oberflächlich auf den Zähnen. Für ein optimales Reinigungsergebnis legt ihr den Bürstenkopf in einem 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand an, schaltet die Zahnbürste ein und bewegt sie, wie bereits erwähnt, vom Zahnfleisch zum Zahn. Achtet darauf, dass ihr erst die Seiten reinigt und danach die Kaufläche.  

Welche Zahnbürste ist besser – oszillierend-rotierend oder Schall?

Selbst Stiftung Warentest findet in seinen ausführlichen Tests keine eindeutigen Vor- und Nachteile hinsichtlich der Reinigungsleistung. Wichtig ist, dass sich die Zahnbürste euren individuellen Anforderungen anpasst und ihr mit der Putzleistung zufrieden seid. Habt ihr sensibles Zahnfleisch, versucht es mit einer Schallzahnbürste, wie der SILKN Sonic Smile Deluxe. Seid ihr ohnehin sehr akribisch bei der Zahnpflege, eignen sich die kleinen runden Bürstenköpfe einer oszillierend-rotierenden elektrischen Zahnbürste vielleicht eher.

Bonus-Tipp zum Schluss: Seid ihr viel auf Reisen, achtet auf ein passendes Reise-Etui, wie beispielsweise die ORAL-B Smart Expert Limited Design Edition im Lieferumfang mitbringt.

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