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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Smart Home Starterpakete

4 günstige & smarte Produktsets für jede Wohnung

Mit intelligenten Geräten wird das Zuhause sicherer und komfortabler. Der Einstieg ist günstiger, als man denkt.

Frau sitz an Tisch und richtet Smart Home ein

© RWE Effizienz GmbH

Hört man den Begriff „Smart Home“, klingt das zunächst nach hohen Investitionen. Einige Anbieter haben aber Sets zur Grundausstattung schon für weniger als 300 Euro im Programm. Hier steht, was für diesen Preis zu erwarten ist – und wie zukunftssicher diese Pakete sind.

Die Sets

Devolo, vor allem bekannt für Powerline-Technik – die Internetverteilung im Haushalt per Stromnetz – bietet das Einstiegspaket 9362 Home Control Starter Paket schon für knapp unter 200 Euro an. Es besteht aus einer Basisstation, einer schaltbaren Steckdose und einem Sensor, der das Öffnen und Schließen von Türen oder Fenstern registriert. Im RWE SmartHome Starterpaket für etwa 300 Euro sind außer der Zentrale zwei intelligente Heizkörper-Thermostate, ein Wandsender sowie eine schaltbare Steckdose enthalten. Das Egardia Smarthome-01 für ca. 300 Euro ist vorrangig als Alarmanlage konzipiert – eine laute Sirene ist in die enthaltene Hauszentrale integriert. Im Set sind außerdem ein Bedienteil, zwei Öffnungsmelder sowie ein Bewegungsmelder enthalten. Ebenfalls auf Sicherheit spezialisiert ist das Gigaset elements safety starter kit für etwa 160 Euro. Zusätzlich zur Basisstation enthält das Paket einen Bewegungs- und einen Türsensor.

Was können die Systeme?

Der Grundaufbau ist bei allen Kits ähnlich: Die Schaltzentrale wird über die vorhandene Infrastruktur – einen DSL- oder Kabelrouter – ans Internet angeschlossen. Die einzelnen Komponenten werden drahtlos mit dieser Zentrale verbunden und melden entweder Vorkommnisse wie das Öffnen einer Tür oder Bewegungen in einem Raum an diese Zentrale. Oder einzelne Komponenten lassen sich über die Steuerung umschalten, wie etwa Heizungsthermostate oder schaltbare Steckdosen. Zudem kann der Besitzer die Systeme so programmieren, dass er eine SMS- oder eine E-Mail-Nachricht erhält, wenn eine bestimmte Situation eintritt – etwa wenn bei Abwesenheit der Bewohner die Wohnungstür geöffnet wird. Welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, und welche Meldung konkret abgesetzt wird, kann der Besitzer selbst festlegen. Dafür bieten alle Systeme den Zugriff per Internet. Entweder per Browser oder über eine Smartphone-App.

Die Alarmanlage: Egardia Smarthome-01

Egardia Starter Kit

Das System von Egardia macht im Alarmfall massiv auf sich aufmerksam: Die eingebaute Sirene schrillt mit einer Lautstärke von 104 Dezibel, wenn der Alarm ausgelöst wird. Parallel können der Besitzer und bis zu fünf weitere Personen per SMS über den Vorfall informiert werden. Ein Nachteil des Systems: Für die Onlinewartung fallen monatliche Kosten von mindestens 8,95 Euro an. Gut hingegen, dass das System dank einer Notstromversorgung bis zu acht Stunden ohne Netzstrom auskommen kann. Der Bewegungsmelder lässt sich so programmieren, dass er nicht auf die typischen Bewegungen von Haustieren reagiert. Insgesamt können an einem Egardia-System bis zu 160 Komponenten angemeldet werden. Dazu gehören außer Kameras, intelligenten Rauch- und Glasbruchmeldern auch Heizungsthermostate und schaltbare Steckdosen – das „Egardia-Smarthome-01-Sicherheitssystem“ lässt sich so also auch zur intelligenten Heimsteuerung mit Fernzugriff per Computer oder App erweitern.

 Der Warner: Gigaset elements safety starter kit

Das preiswerteste Starter-Set von Gigaset ist ebenfalls vorrangig auf Sicherheit ausgelegt: Ein Bewegungsmelder und ein Türsensor ermöglichen es, auch unterwegs stets über Vorgänge in der Wohnung informiert zu bleiben. Der Türsensor kann zwischen „gewöhnlichem“ und gewaltsamem Öffnen der Tür unterscheiden – die Zentrale setzt gegebenenfalls eine Warn-SMS ab. Erweitern lässt sich das „Gigaset elements safety starter kit“ mit Überwachungskameras und Sirenen.

Für die Videospeicherung auf Cloudservern fallen allerdings zusätzliche Kosten an. Schaltbare Steckdosen gibt es in diesem System auch, Heizungsthermostate hingegen nicht.

Der Regulierer: RWE SmartHome Starterpaket

RWE Starter SetDas Einstiegssystem von RWE ist weniger auf Sicherheit und Überwachung ausgelegt, bietet dafür aber mehr Möglichkeiten, Dinge im Haushalt zu regeln. Die beiden Thermostate ersetzen gewöhnliche Temperaturregler – sind sie an Heizkörpern angebracht, kann man seine Wohnung per App heimelig aufheizen lassen, bevor man nach Hause kommt. Mit dem Wandschalter, der einfach an der Wand aufgeklebt werden kann, und der schaltbaren Steckdose lässt sich beispielsweise eine Stehlampe bequem einschalten, deren eigener Schalter nicht so leicht zugänglich ist. Als Ergänzung zum RWE SmartHome Starterpaket werden diverse Komponenten zur Raumüberwachung angeboten.

 Ein guter Anfang: Devolo 9362 Home Control Starter Paket

Devolo Starter KitDas System von Devolo ist tatsächlich nur für den Einstieg geeignet: Der Sensor registriert, wann eine Tür oder ein Fenster geöffnet oder geschlossen wird – ein Element wird dafür an der Tür oder dem Fenster befestigt und das Gegenstück in seiner Nähe am Rahmen. Per Internet-Browser oder App kann die Steckdose ein- und ausgeschaltet werden. Der Hersteller vertraut wohl darauf, dass man nach der unkomplizierten Ersteinrichtung und nach den ersten Erfahrungen mit dem „Devolo 9362 Home Control Starter Paket“ positiv beeindruckt ist, und das System um weitere Komponenten erweitern möchte. Davon gibt es ziemlich viele: Mit Thermostaten, Temperaturfühlern, Bewegungsmeldern, Schaltern, Fernbedienungen und Rollladensteuerungen bietet Devolo in diesem Sektor aktuell das breiteste Spektrum an. Das System wirkt durchdacht und die Installation ist tatsächlich erstaunlich einfach. Das Onlineportal, über das die verschiedenen Reaktionen des Systems gesteuert werden, ist übersichtlich gestaltet, und lädt dazu ein, die Kombination verschiedener Geräte kreativ einzusetzen.

Fazit

Die Einsteigersysteme bieten eine preiswerte Möglichkeit, sich mit der Hausvernetzung vertraut zu machen. So kann man sich zunächst mit dem Thema Smart Home behutsam beschäftigen, bevor man durch Ergänzungen der Sets die ganze Wohnung fernsteuerbar macht. Um das zu erreichen muss man allerdings deutlich mehr investieren als für ein Starter-Set.

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