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Title: Haushalt
Smart Gardening

5 Schritte zum smarten Garten

Auch wenn der Winter noch gar nicht richtig weg ist, sollten wir jetzt schon an den smarten Garten denken. Denn die Überlegungen und Vorbereitungen für den smarten Garten lassen sich auch jetzt schon treffen. Und die besten Schnäppchen macht man sowieso außerhalb der Saison. Was im Garten alles smart werden kann und was man dafür alles braucht, haben wir hier zusammengefasst.

©Gardena

©Gardena

So ein Smart Home kann bekanntlich den Alltag um einiges komfortabler gestalten. Nun denke man nur mal dran, welch eine Arbeitserleichterung so ein Smart Garden mit sich bringen würde! Und schließlich soll der Garten zur Erholung dienen und nicht in Arbeit ausarten.

Ob Rasen mähen, die Blümchen gießen, die Wettervorhersage für die Grillparty und vielleicht auch bald das Unkraut zupfen? In der neuen Saison überlassen wir all dies den smarten Helferlein.

1. Die Gartenbeleuchtung als Wettervorhersage

„Kräht der Hahn auf dem Mist ändert sich's Wetter – oder's bleibt wie es ist“.
- besagt eine alte Bauernregel, doch so einfach ist es leider nicht.

Das Wetter spielt in unserem Alltag eine große Rolle. Nicht nur, dass wir uns entsprechend dem Wetter kleiden, auch bestimmt es, ob wir vielleicht morgens etwas eher aufstehen müssen, um beispielsweise die Scheiben vom Auto frei zu kratzen oder noch fix den Gehweg vom Schnee zu befreien. Im Sommer hingegen entscheidet das Wetter über Freibad oder Schwimmhalle und Grillen im Garten oder Abendbrot auf der überdachten Terrasse.

Entgegen unserer Großeltern müssen wir uns nicht mehr auf Bauernregeln verlassen, sondern befragen einfach unsere smarten Helfer, wie denn das Wetter zu werden vermag. Ein „Alexa, wie wird das Wetter heute?“ oder der Blick auf die entsprechende Smartphone App genügen, um sich für das passende Outfit zu entscheiden.

© Osram / Bunte Spots im Garten – mehr als nur Ambiente.

Doch nicht immer haben wir das Smartphone im Blick oder wollen das „Orakel“ des Sprachassistenten befragen – und Schwups zieht ein Schauer auf. Es droht die Gartenparty ins Wasser zu fallen und vielleicht hängt auch noch die Wäsche im Freien oder das geöffnete Dachfenster müsste schnellstens geschlossen werden. Eine Smart Home Zentrale wie zum Beispiel das Fibaro Home Center oder der homee könnten hierfür – in Verbindung mit bunten Lampen die Lösung sein. So leuchtet der RGB Stripe oder die Gartenbeleuchtung in blau auf, wenn ein Regenschauer im Anmarsch ist.

Wie das im Detail umzusetzen ist, habe ich hier genauer erklärt: Bunte Gartenbeleuchtung für Wettervorhersage.

2. Die smarte Wetterstation

Aber nicht für alle Zwecke ist eine solche Wettervorhersage ausreichend. In vielen Fällen bedarf es der lokalen Wetteranalyse. Beispielsweise dann, wenn Jalousien bei böigem Wind schützend vor die Fenster fahren müssen, oder damit der Rasensprenger eingeschalten wird, weil es nicht (ausreichend) geregnet hat. Dies übernimmt zum Beispiel die smarte Wetterstation von Netatmo, welche ich hier vorgestellt habe: Netatmo Wetterstation im Test – wenn das Wetter smart wird.

© Chris Bertko / Smarte Wetterstation misst Wind & Regen.

3. Smartes Bewässerungssystem

Natürlich könnte man stupide via Zeitplan jeden Tag die Bewässerung aktivieren, Wege um das kühle Nass aus dem Wasserhahn bis zu den Blümchen zu bringen gibt es auf dem smarten Weg inzwischen mehr als genug. Denke man da nur mal an das HomeKit-fähige System von Elgato Eve, welches an den Wasserhahn angeschlossen wird, oder die Möglichkeit, die Wasserzufuhr via Magnetventil zu steuern, welches per Z-Wave Relais angesteuert wird.

Ausführlich hatte ich das in diesem Tutorial beschrieben: Der Fibaro Gartensprenger weiß, wann er gießen muss.

© Chris Bertko / MIYO – via solarbetriebenen Magnetventil die Bewässerung steuern.

Doch ist dies weder effizient noch smart und meist auch nicht gut für die Blümchen. Wirklich smarte Systeme lassen sich daher mit einem lokalen Wettersensor verbinden. Wie zum Beispiel das das App-gesteuerte Bewässerungssystem von MIYO, welches ich hier getestet hatte: Smarte Gartenbewässerung: MIYO im Test.

© Chris Bertko / MIYO – smartes Bewässerungssystem.

Dieses verfügt über eigene Sensoren, welche die Bodenfeuchtigkeit messen, kann aber zudem auch via IFTTT mit der Wetterstation von Netatmo verbunden werden, so dass bei Niederschlag die nächste Bewässerung einfach ausgesetzt wird. Die Wasserzufuhr ist aber nur die halbe Miete. Schließlich will der ganze Garten sein kühles Nass erhalten. Doch was tun, wenn der Wasserdruck nicht ausreicht, damit ein Beregner den ganzen Garten bewässert? Hier könnte im smarten Garten der „Gardena Wasserverteiler automatic“ zum Einsatz kommen. Eine kurze Wasserunterbrechung genügt, damit dieser, ganz ohne Elektronik einfach auf den nächsten Ausgang umschaltet. Perfekt – denn diese Art der „Steuerung“ lässt sich so ziemlich mit jedem Smart Home System bewerkstelligen. Einfach Wasserventil zu und wieder auf – schon ist der nächste Bewässerungskreislauf dran.

Ausführlich darüber berichtet hatte ich hier: Bewässerung mit mehreren Beregnern: Ganz einfach, ganz smart.

© Chris Bertko / Gardena Aqua Automatic steuert bis zu 6 Bewässerungskreisläufe, ohne Elektronik.
Und noch ein wirklich innovatives Gerät für den smarten Garten kommt aus dem Hause Gardena: Der Aqua Contour. Für kleine bis mittelgroße Gärten, das Must have schlecht hin. Via Druckregulierung und bis zu 50 Wurfweitenpunkten, bewässert dieser Beregner nicht nur stupide einen Umkreis, sondern kann sich – wie der Name schon sagt – Konturen anpassen.
So bleiben Hauswand, Terrasse und Co. trocken, während auch weiter entfernte Pflanzen ihr kühles Nass abbekommen.

Mehr dazu hier: Gardena AquaContour Vielflächenregner im Test.

Es sei an dieser Stelle natürlich auch das Bewässerungssystem von Gardena erwähnt, welches sich vollumfänglich mit den Sensoren, Pumpen und auch den Rasenmährobotern von Gardena verknüpfen lässt.

Mehr Details dazu auf smart-wohnen gibt’s hier: Gardenas smartes Bewässerungssystem im Praxistest.

4. Smarter Rasenmähroboter

Wo wir auch schon beim wichtigsten Thema des smarten Garten wären: Dem Rasenmähen. Denn keine Arbeit ist lästiger als das, bei gutem Wetter wöchentlich wiederkehrende Rasenmähen. Gut, dass es hier schon Roboter zu erschwinglichen Preisen gibt. Ganz vorn spielt natürlich Gardena mit, dessen Roboter sich, wie eben schon erwähnt mit verschiedenen Sensoren verknüpfen lassen. Denn es wäre wenig smart, wenn der Rasensprenger gerade das Grün bewässert und der Rasenmähroboter parallel seinen Job erledigt.

Nicht, dass die Roboter kein Wasser von oben abkönnten – nein, im Gegenteil – fast alle Rasenmähroboter sind solide gegen Regen. Da aber alle Mähroboter mit dem Mulchprinzip, also ohne Auffangkorb arbeiten, ergibt dies eine ziemliche Sauerei. Wer indes kein Bewässerungssystem von Gardena hat, kann seinen Roboter vielleicht via Webautomationsdienst IFTTT mit seinem lokalen Wettersensor verknüpfen.

Und wer seinen Gardena- oder Husqvarna-Rasenmähroboter ohne WLAN gekauft hat, der kann diesen wie folgt beschrieben aufrüsten: Pimp my Gardena Rasenmähroboter: Robonect-Modul.

Im Übrigen gibt es bereits Rasenmähroboter, welche ohne Begrenzungskabel auskommen. Diese arbeiten mit Sensoren, welche den Rasen von anderen Flächen, wie zum Beispiel Gehwegen, Terrassen oder Beeten unterscheiden. So muss kein Begrenzungsdraht mehr gespannt oder in der Erde versenkt werden.

Hier geht es zum ausführlichen Beitrag: Mähroboter: Smarte Helfer im Vergleich.

© pixabay@distel2610 / Einige Rasenmähroboter lassen sich mit Wettersensoren und dem Bewässerungssystem vernetzen.

5. Unkrautroboter Tertill

Mit einer ähnlichen Sensorik arbeitet auch der Unkrautroboter „Tertill“, welcher vom gleichen Entwickler erschaffen wurde, wie der Saugroboter „Roomba“. Er fährt die Reihen der Beete ab, angetrieben von einer Solarzelle und unterscheidet anhand der Pflanzengröße ob „gut“ oder „böse“– sprich, ob Pflanze oder Unkraut. Bei kleinen Sprösslingen sollte diese Maschine also besser nicht eingesetzt werden.

Damit er nicht „übers Ziel hinausschießt“, bedarf es einem Begrenzungsdraht und falls die Sonne mal nicht scheint, kann er via USB Kabel aufgeladen werden. Er wirkt also alles andere als smart. Nichtsdestotrotz sollte man nicht vergessen, dass er gerade erst seine Crowdfunding-Kampange gemeistert hat. Und das Wichtigste: er arbeitet völlig ohne Chemie!

© Franklin Robotics / Tertill – smarter Helfer entfernt Unkraut ohne Chemie.

Fazit

Vielleicht ist der kleine Unkrautroboter ja die Zukunft unserer smarten Gärten, in denen bereits Rasenmähroboter und smarte Bewässerungssysteme inklusive smarter Wetterstationen Einzug gehalten haben?

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