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Title: Haushalt
Smart Home Sicherheit

7 Kriterien, die auch ein günstiges Smart Home System erfüllen sollte

Günstige Smart Home-Angebote von No Name-Firmen gibt es immer mehr. Wir haben uns deshalb damit beschäftigt, was die Mindestanforderungen an ein Smart Home System sind.

©iStock.com/Leylaynr

©iStock.com/Leylaynr

Die Smart Home Systeme von innogy, Magenta oder Somfy ziehen durch Außenwerbung viel Aufmerksamkeit auf sich. Immer öfter findet man aber Smart Home-Angebote von unbekannten Unternehmen – zu häufig viel günstigeren Preisen. Worauf man beim Kauf eines Smart Home-Systems aber auf jedenfall achten sollte, zeigen wir hier.

1. Eine ausgereifte App

Der Preis kann noch so verlockend sein, wenn die App nicht intuitiv zu bedienen ist oder, schlimmer noch, ständig hakt oder ausfällt, möchte man am liebsten wieder aus seinem Smart Home ausziehen. Jeder hat schon erlebt, wie unbefriedigend halbausgereifte Technik ist. Wenn Licht oder Heizung aufgrund ständiger Serverabstürze zeitweise nicht mehr bedienbar sind, macht das Ganze gar keinen Sinn mehr. Deshalb empfehlen wir, im Google Playstore oder Apple Store nach Bewertungen der zugehörigen Smart Home App zu suchen, bevor man sich für ein günstiges Smart Home System entscheidet. 

© Elgato / Eine intuitive App ist im Smart Home eine enorme Erleichterung.

2. Individuelle Steuermöglichkeiten

Soll sich die Heizung bei der Heimkehr per Bewegungsmelder automatisch aufheizen? Sollen die smarten Lampen nach wie vor über einen Funk-Schalter an der Wand bedient werden können?Oder soll sich das Sicherheitssystem mit einer Schlüsselfernbedienung scharfstellen lassen? Bei den bekannten Marken wie innogy, Magenta und Homematic IP ist das kein Problem. Aber wie sieht es bei einer günstigen Alternative aus? Vor der Investition in ein Smart Home-System zum kleinem Preis sollte man sich Gedanken machen, wie die Steuerung ablaufen soll und welche Möglichkeiten es gibt.

Wichtig ist vor allem die Frage, ob man das System ausschließlich über die App oder auch mit Hilfe anderer Eingabemöglichkeiten steuern möchte. Vielen liegt zum Beispiel die Möglichkeit zur Sprachsteuerung über Alexa oder Google Assistant am Herzen. Ermöglicht der Anbieter die gewünschten Steuermöglichkeiten?

3. Ein ausgebautes Produkt-Portfolio

Schön und gut, wenn der „Billig-Hersteller“ eine Heizungssteuerung und ein Sicherheitssystem anbietet, die über eine App gesteuert werden können. Wie sieht es aber mit der Beschattung oder der Lichtsteuerung aus? Ist die Entscheidung für ein Smart Home System erstmal gefallen, ist es am einfachsten, wenn der Anbieter die wichtigsten Bereiche im Smart Home abdeckt. Die da wären:

  • Einbruchschutz (z.B. Tür-/Fensterkontakte)
  • Sicherheitsmelder (z.B. Rauch-/Wassermelder)
  • Lichtsteuerung (z.B. smarte LEDs oder WLAN-Steckdosen)
  • Heizungssteuerung (z.B. für die Fußbodenheizung)
  • Beschattung (z.B. für Rolladen- oder Jalousiensteuerung)
  • Musiksteuerung (z.B. Integration von Multiroom-Lautsprechern)

Natürlich kann man auch mehrere Smart Home-Systeme parallel nutzen, die jeweils ein Einsatzfeld abdecken. Das Sicherheitssystem muss sich ja nicht zwangsweise mit der Heizung verbinden lassen. Trotzdem empfiehlt es sich ein Hauptsystem zu wählen, das ein großes Produktportfolio vorweisen kann. So lassen sich die Geräte einfach über eine App in Szenen verschalten und automatisieren.

4. Nützliche Verknüpfungsmöglichkeiten

Der gewählte Hersteller muss natürlich nicht alles selbst in Petto haben, so lange er dem Nutzer die Möglichkeit bietet, Komponenten von Fremdherstellern in das Smart Home-System zu integrieren. Besteht eine entsprechende Kooperation zwischen den Herstellern, kann beispielsweise das elegante Multiroom-System von Sonos mit der gleichen App gesteuert werden, wie die Dachmarkise oder das Türschloss des ausgewählten Anbieters.

©yoshitaka/Fotolia/Reicht WLAN oder braucht es einen anderen Funkstandard?

5. Ein zuverlässiger Funk-Standard

Bei der Wahl eines Smart Home-Systems sollte man auch auf ein wichtiges technisches Detail achten: Die Funksprache, die das System spricht. Bluetooth hat den Vorteil, dass man das Smartphone direkt mit dem Gerät verbinden kann, dafür ist die Reichweite begrenzt. WLAN ist da flexibler, allerdings sehr stromintensiv, so dass nur Geräte eingebunden werden können, die ans Stromnetz angeschlossen sind. Aufgrund der Einschränkungen dieser gängigen Funksprachen, setzen die meisten Hersteller auf spezielle Smart Home-Frequenzen wie ZigBee oder Z-Wave. Als besonders zuverlässiger Funkstandard gilt beispielsweise Homematic IP, der vom gleichnamigen Smart Home System eingesetzt wird.

6. Versteckte Kosten

Auch ins Smart Home können versteckte Kosten miteinziehen. Es sollte also darauf geachtet werden, dass App- und Cloudnutzung kostenlos sind, bzw. zu einem kleinen Preis angeboten werden. Bei smarten Sicherheitssystemen kommt es häufig vor, dass für die Cloudspeicherung von Videoaufnahmen Kosten zwischen 5-20 Euro im Monat anfallen. Es gibt aber auch die kostenlosen Alternativen, bei denen die Cloudspeicherung keine Kosten mit sich bringt.

7. Server-Standort

Wer das Smart Home System von unterwegs aus steuern will, kommt nicht um die Nutzung eines externen Servers herum. Es empfiehlt sich daher darauf zu achten, dass der Hersteller seine Server in Deutschland, oder zumindest in der EU, stehen hat, damit die hier festgelegten Bestimmungen zur Datensicherheit Geltung finden.

©vege/Fotolia/Wer Wert auf den Schutz seiner Daten liegt, sollte sich im Vorfeld informieren, welches System seinen Ansprüchen genügt.

Billig Smart Home: Studieren geht über Probieren

Ein Starterset eines Smart Home-Systems ist schnell gekauft, vor allem, wenn es so schön billig ist. Smart Home-Systeme sollten aber kein Gelegenheitskauf sein, schließlich möchte man im besten Fall viele glückliche Jahre miteinander verbringen – und dabei unbeschwert von der Hausautomation profitieren. Bewertungen, Tests und Erfahrungsberichte, wie wir sie auch regelmäßig auf smart-wohnen.de veröffentlichen, sind die erste Anlaufstelle, um sich von den Vorteilen eines Smart Home-Systems zu überzeugen, bevor man in eine Schnäppchenfalle tappt.

Gute Alternative: Ein herstellerunabhängiges Smart Home-System

Wer nicht in ein teures System investieren will, den günstigen Systemen aber nicht ganz über den Weg traut, der kann sich für eine dritte Variante entscheiden: Ein offenes Smart Home System wie homee, erlaubt Smart Home-Produkte verschiedener Hersteller mit einer Basis zu verbinden und über eine App zu steuern. Hier können also problemlos auch günstige Komponenten angedockt werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung von Apple HomeKit oder Amazon Alexa als Smart Home-Hub. Beide ermöglichen die Einbindung verschiedenster Hersteller in ihre Systeme, die zusätzlich per Sprachbefehl gesteuert werden können. Da Apple nur zertifizierte Produkte einbindet, wird man mit der HomeKit-Variante allerdings nicht so viel Geld sparen können.

 

Fazit

Günstig heißt nicht gleich unbrauchbar

Ein Smart Home System muss viele Kriterien erfüllen. Das heißt aber nicht, dass es keine günstigen Alternativen zu Magenta, innogy und Co. gibt. Smanos ist beispielsweise eines der günstigen Systeme, die sich sehen lassen können. Trotzdem gilt: Vor der Investition abchecken, ob alle 7 Kriterien – den eigenen Ansprüchen entsprechend – erfüllt werden.

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