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Title: Haushalt
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Apple HomeKit: Mehr Smart Home dank iOS 11.3

Mit dem Update auf das mobile Betriebssystem iOS 11.3 stößt Apple die Tür zum echten HomeKit Smart Home weit auf!

© Apple

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Bereits auf der letztjährigen Entwicklerkonferenz kündigte der Weltkonzern aus Cupertino an, in Sachen Apple HomeKit-Authentifizierung künftig neue Wege gehen zu wollen. So sollte es unter bestimmten Voraussetzungen bald schon möglich sein, bereits bestehende Geräte per Software für das „Works with Apple HomeKit“-Programm freizuschalten. Mit dem Update auf das mobile Betriebssystem iOS 11.3 löst Apple sein Versprechen endlich ein - und stößt die Tür zum echten HomeKit Smart Home weit auf.

© Apple / Works with HomeKit Logo.

Natürlich bringt das große Update von Apples mobilem Betriebssystem eine Vielzahl interessanter Neuigkeiten mit sich. Man denke hier nur an das neue Batteriemanagement mit dem man künftig auch die Akkugesundheit im Blick haben wird. Oder auch die neuen Animojis, mit denen man sich selbst flugs in einen Löwen oder Pandabären verwandeln kann. An dieser Stelle soll es hingegen um eine ganz besondere Änderung gehen, auf die viele Experten und Anwender schon seit Jahren gewartet haben: Apples Smart Home-Plattform HomeKit öffnet sich dem Markt.

HomeKit-Authentifizierung: Bisher aufwendig und wenig interessant

Bisher haben sich nur wenige Hersteller darangemacht, sich dem aufwendigen HomeKit-Zertifizierungsprozess auszusetzen. Dieser sah unter anderem vor, dass alle Geräte mit dem „Works with Apple HomeKit“-Label nicht nur in Sachen Software konkrete Anforderungen erfüllen mussten, sondern auch einen speziellen Chip an Bord haben mussten, um die erhöhten Sicherheitsbedingungen seitens Apple zu erfüllen. Die wahrscheinlich bekanntesten HomeKit-Geräte stammen unter anderem aus der Elgato EVE-Reihe oder von KooGeek. Natürlich sind auch die Leuchten der Philips Hue-Reihe bzw. von Osram Lightify via iPhone und iPad steuerbar.

© Philips / Die Philips Hue Leuchten zählen zu den HomeKit Geräten.

Nachdem nicht nur die Hardware-Anforderungen einer Vielzahl von Herstellern viel zu kostspielig erschienen, kam es auch seitens Apple immer wieder zu Verzögerungen, von Drittanbietern eingereichte Produkte zu überprüfen und für die HomeKit-Plattform freizugeben. So entstand bisher nur wenig Bewegung im Apple Smart Home. Als Nutzer musste man sich also schon die Frage stellen, warum man sich überhaupt auf eine Plattform einlassen sollte, deren Geräteauswahl bisher so überschaubar blieb? Andere Smart Homes wie beispielsweise das auf Basis von Z-Wave wird zum Vergleich von mehr als 300 Anbietern wie Devolo, Fibaro, Danfoss, Schwaiger, D-Link und anderen unterstützt.

Mehr Smart Home dank HomeKit-Authentifizierung ab iOS 11.3

All das soll sich ab sofort ändern. Als Apple im Rahmen der Entwicklerkonferenz 2017 wortgewaltig das neue iOS 11.3 angekündigte, ließ eine Änderung besonders aufhorchen: HomeKit öffnet sich dem Markt. Anstatt wie bisher neue Geräte nur über entsprechende Hardware zu zertifizieren, soll es mit dem neuen Betriebssystem möglich sein unter bestimmten Voraussetzungen bereits bestehende Geräte ebenfalls für „Works with Apple HomeKit“ authentifizieren zu können.

Dies bedeutet nichts anderes, als dass Hersteller ihre bereits vorhandenen Smart Home-Elemente nun ganz einfach per Softwareupdate mit Apples Plattform verbinden können sollen. Das spart zum einen die immensen Produktions- und Entwicklungskosten für neue Geräte und würde zum anderen das Portfolio von HomeKit gewaltig aufbohren. Besonders der letzte Aspekt dürfte Apple dazu bewegt haben, diesen Schritt zu gehen. In einer entsprechenden offiziellen Meldung heißt es:

„Die HomeKit Authentifizierung per Software öffnet einen neuen Weg für Entwickler, ihre bereits bestehenden Produkte für HomeKit zu öffnen und gleichzeitig Sicherheit und Privatsphäre zu garantieren.“

One more thing: Der HomePod Smart Speaker und HomeKit

Wie der neue Authentifizierungsprozess aussehen wird, ist indes noch nicht bekannt. Mittlerweile sind die ersten Beta-Versionen des neuen Betriebssystems an eine ausgewählte Anzahl von Anwendern verschickt worden. Apple hält sich indes noch bedeckt. Klar ist, dass viele Hersteller bereits in den Startlöchern stehen, um ihre Geräte schnell für Apple HomeKit verfügbar zu machen. Immerhin ist der Weltkonzern aus Cupertino in Sachen Tablet-und Smartphone-Verkäufe ein wahres Schwergewicht.

© Apple / Der Siri Lautsprecher "Homepod".

Übrigens: Aufmerksame Apple-Fans werden es schon gehört haben. Auch der neue Smart Speaker „HomePod“ wird via Home-App auf dem Smartphone konfiguriert und gesteuert. Das bedeutet, das neue iOS 11.3 bringt nicht nur HomeKit in Bewegung, sondern auch die Sprachsteuerung per Siri und Smart Speaker in das Apple Smart Home. 

Apple ARKit

Bis es soweit ist, hat Apple indes einem weiteren Zugpferd auf die Sprünge geholfen. Mit dem Sprung auf Version 1.5 bietet das sogenannte Apple ARKit, das auch für die eigenen vier Wände interessant werden könnte, neue Möglichkeiten für immersive AR-Erlebnisse. Bei ARKit handelt es sich um Apples Entwicklerpaket, um Apps für Augmented Reality programmieren zu können. Das bedeutet nichts anderes, als das man virtuelle Objekte in die reale Welt einbetten kann. Man denke hier an interaktive Ausstellungen in Museen oder auch das Projizieren von Bildern, aber auch Menüs oder virtuelle Steuerungselemente - und zwar vertikal auf unsere Wände oder eben horizontal auf einem Tisch. Werden wir also vielleicht in naher Zukunft ein virtuelles Thermostat an der Wand hängen haben?
In welche Richtung es auch weiter gehen mag – Apple bringt mit dem iOS 11.3 endlich neuen Wind in das Smart Home. Es scheint, der Konzern rund um CEO Tim Cook hat endlich die Zeichen der Zeit bzw. die der Konkurrenz erkannt.

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