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Title: Haushalt
Apple Pay Start in Deutschland

Kommt Apple Pay noch Ende November?

Der Starttermin für Apple Pay wurde von Apple selbst als „noch in 2018“ festgelegt. Die Gerüchteküche brodelt: wird Apple Pay noch diese Woche starten?

© Apple

© Apple

Als das Unternehmen aus Cupertino Apple Pay der Weltöffentlichkeit präsentierte, wurde für den Start in Deutschland „noch in 2018“ genannt. Auf der letzten Apple Keynote Ende Oktober war von Apple Pay keine Spur zu sehen. Das Jahr neigt sich nun dem Ende zu. Kein Wunder also, dass die Gerüchteküche brodelt. Angeblich soll Apple Pay um den 1. Dezember in Deutschland starten. Als Gründe dafür sprechen die aktualisierten Onlineseiten von diversen deutschen Banken und auch die frisch aktualisierte Apple Pay Seite auf Apples deutscher Onlineseite. Da steht gleich oben ein Hoffnungsvolles: „Kommt bald“. Wird bald in Deutschland wahr, was für Kunden in den USA bereits seit vier Jahren alltäglich ist? In vielen Ländern wurde Apple Pay an einem Mittwoch gelauncht, heißt das für Deutschland: Apple Pay startet am 28. November 2018?

Wie funktioniert Apple Pay?

Apple Pay ist ein digitaler Bezahldienst, der die Bankkontodaten oder Kreditkartendaten mit einem iPhone oder einer Apple Watch verknüpft und in der Apple Pay App ein virtuelles Abbild der Bankkarte anlegt. Per Near Field Communication (NFC) kann man hiermit in Läden zahlen, indem man einfach sein iPhone oder seine Apple Watch an das Terminal, also ein kompatibles Kartenlesegeräte, hält. Statt einer Unterschrift oder Geheimnummer der EC-Karte nutzen iPhone oder Apple Watch Nutzer für Apple Pay die Touch ID Fingerabdruckerkennung oder die Face ID Gesichtserkennung zum Freischalten.

Das Ganze funktioniert auch bei Online-Shops: wer für Apple Pay registriert ist und über sein iPhone, iPad oder den Mac etwas online kauft, kann mit einer Art One-Button-Buying seine Bestellung damit einfach durchführen – eine Registrierung oder das Anlegen eines Kundenkonto entfällt damit, die Daten werden direkt aus der Apple ID gezogen. Im Prinzip ähnlich wie bei PayPal Direct. Eine Einschränkung gibt es derzeit: man muss als Browser Apples eigene Safari App nutzen. Wer ein MacBook Pro oder MacBook Air mit Touch ID besitzt, kann dieses als Fingerabdruckscanner nutzen.

 

© Apple / Apple Pay soll voraussichtlich Ende November 2018 in Deutschland starten.

Ist Apple Pay sicher?

Beim Bezahlen generiert Apple Pay eine gerätespezifische Vorgangsnummer plus einen einzigartigen Transaktionscode. Diese Kartennummer gilt nur für diese eine Transaktion und wird von Apple weder gespeichert oder mit dem Händler geteilt. Das gilt auch, wenn man mit einer für Apple Pay freigeschalteten Bankkarte zahlt. Wer im Laden mit seinem iPhone oder seiner Apple Watch zahlt, der bestätigt die Transaktion mit seinem Fingerabdruck per Touch ID oder seinem Gesicht per Face ID. So soll gewährleistet sein, dass niemand nach dem Diebstahl oder Finden eines iPhones Apple Pay missbrauchen kann. In der sogenannten Wallet der Apple Pay App kann man seine Kreditkarten oder Bonuskarten verknüpfen, um nicht auf Bonusmeilen oder andere Prämien verzichten zu müssen.

Wo kann man mit Apple Pay zahlen?

Schon zu Beginn unterstützen zahlreiche Einzelhändler Apple Pay: neben Apple selbst gehören MediaMarkt, Saturn, Gravis, der Telekom und Cyberport zum Kreis der Elektronikfachmärkte. Im Fashionbereich sind Adidas, comma, Esprit, H&M, Massimo Dutti, s.Oliver und Zara bereit für Apple Pay. Im Foodsektor kann man bei Burger King, McDonalds, Ditsch, Vapiano und Starbucks mit Apple Pay zahlen. Im Bereich Mobilität kann man unter anderem bei Aral, Avia, BVG, HEM, Shell und auch bei Raststätten-WC-Betreiber Sanifair Apple Pay nutzen. Und auch Drogerien oder Lebensmittelhändler wie dm, Aldi Nord, Aldi Süd, Netto, Real, Kaufland und Lidl sind bereits auf Apple Pay Kunden vorbereitet. Auch bei den in Bahnhöfen weit verbreiteten P&B (press & Books) wird das schnelle Mitnehmen einer Zeitschrift für die Bahnfahrt mit Apple Pay möglich. Dazu kommen zahlreiche Online-Shops und Apps wie EasyJet, Flixbus, Booking.com, Hotels.com, MyTaxi, RyanAir, Qixxit und Zalando. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Liste scheinbar endlos erweitern wird, sobald Apple Pay sich bei den Nutzern durchgesetzt hat.

Unterstützt meine Bank Apple Pay?

Apple selbst spricht derzeit von fünfzehn Kreditinstituten, die mit Apple Pay funktionieren: derzeit sind das American Express, Maestro und Mastercard, Visa, Boon, Bunq, Comdirect, die Deutsche Bank, Edenred, Fidor Bank, Hanseatic Bank, HypoVereinsbank, N26, O2 Banking und VIMPay. Weitere sollen folgen, andere hingegen sind noch strikt gegen Apple Pay, wie etwas IngDiba. Eines der größten Kreditinstitute Deutschlands, die Sparkasse, hat eine eigene Lösung namens „Mobiles Bezahlen“ in petto, die derzeit jedoch nur Android Smartphones unterstützt. Gerüchte sprechen hier davon, dass sie voraussichtlich Ende 2019 auch Apple Pay in ihr Portfolio aufnehmen wollen. Dafür benötigen sie jedoch den vollen Zugriff auf den NFC-Chip des iPhone inklusive Schreibzugriff, was sich derzeit seitens Blockade von Apple scheinbar etwas schwierig gestaltet.

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