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WLAN-Mesh-System

Asus Lyra: Perfektes WLAN für das smarte Zuhause?

Mit dem WLAN-Mesh-System LYRA will ASUS die WLAN-Verbindung im Smart Home vereinfachen und für ein stabileres Netz im ganzen Haus sorgen.

© ASUS

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Kaum ein Gerät im Smart-Home-Bereich verzichtet darauf, sich in ein WLAN einzuhängen  von Laptops, Smartphones und Tablets ganz zu schweigen. Umso wichtiger ist eine möglichst flächendeckende WLAN-Versorgung in Häusern und Wohnungen. Ist die nicht gegeben, macht smarte Technik schnell keinen Spaß mehr. 

Genau hier will ASUS mit seinem Lyra-System anknüpfen. Die Lyra-Spots  kleine, kreisrunde Kästchen  werden in Haus oder Wohnung verteilt und dienen als Zugangspunkte für WLAN-Geräte aller Art. Der erste Spot wird an ein vorhandenes Modem bzw. einen Router angeschlossen, die restliche Kommunikation erledigen die Spots dann drahtlos. Auf diese Weise entsteht ein so genanntes WLAN-Mesh, das eine lückenlose Funkversorgung garantieren soll. 

© ASUS / Mit Lyra will ASUS die WLAN-Abdeckung im Haus besonders effizient optimieren.

Mehr als nur Repeater

Die Verlängerung eines WLAN-Netzes ist freilich keine neue Idee: Per Repeater und ähnlichen Lösungen ist es schon lange möglich, die Reichweite eines bestehendes WLANs in größeren Wohnungen oder Häusern zu vergrößern. Das WLAN-Mesh-System Lyra soll aber laut ASUS noch mehr können. Mit Lyra sollen sich Netzwerkgeräte automatisch und ohne Unterbrechung mit dem Lyra-Spot verbinden, der die aktuell beste Übertragungsqualität garantiert. Die Übergabe erfolgt dabei laut Asus absolut verzögerungsfrei. Die Entwickler sprechen daher vom unterbrechungsfreien Roaming und vergleichen die Technologie mit dem automatischen Wechsel von Funkmasten bei der mobilen Telefonie. 

Für die Nutzer soll das nicht nur zu einer effizienten und damit schnellen Datenverbindung, sondern auch zu mehr Komfort bei der WLAN-Nutzung führen. Während herkömmliche Repeater in der Regel als eigener Access-Point in Erscheinung treten, zu dem manuell eine Verbindung aufgebaut werden muss, erscheint das Lyra-System als ein einzelnes Netzwerk. Sobald die Verbindung zu diesem hergestellt ist, erledigt das System den Rest. Die Einrichtung und manuelle Auswahl von mehreren Netzwerkzugängen fällt dann also weg. 

© ASUS / Vor allem Hausbesitzer sollen vom WLAN-Mesh profitieren

Apropos Einrichtung: Die komplette Konfiguration des Lyra-Systems kann über eine App für Android- und iOS-Smartphones erledigt werden. ASUS verspricht, dass die Konfiguration und optimale Ausrichtung des Lyra-Systems darüber in wenigen Klicks erledigt ist. Auch die Sicherheit im Smart Home soll durch Lyra erhöht werden. In Kooperation mit TrendMicro soll das Sicherheitsnetzwerk AiProtection dafür sorgen, dass Angriffe auf das Lyra-Netzwerk unmöglich sind. Außerdem ist es möglich, eine Kindersicherung einzurichten, um beispielsweise die Verbindungszeit mit dem Lyra-Mesh für bestimmte Geräte zu beschränken oder nicht jugendfreie Inhalte zu sperren. 

Drei Bänder für mehr Speed

Die derzeit lieferbare Version des Lyra-Systems spannt insgesamt drei Funkbänder auf. Über je ein 5-GHz- und ein 2,4-GHz-Band können sich Endgeräte mit den Spots verbinden. Das System soll dabei für jedes Endgerät die jeweils optimalen Kanäle automatisch auswählen. Die Spots selbst kommunizieren untereinander über ein separates 5-GHz-Band, sodass für die Geräte die volle WLAN-Bandbreite zur Verfügung steht. Im Laufe des Jahres soll in Form des Lyra-Mini auch eine günstigere Version des Mesh-Systems erscheinen. Hier stehen lediglich zwei Bänder zur Verfügung, was in der Praxis eine geringere Bandbreite bedeutet. 

© ASUS / Die Konfiguration von Lyra erfolgt komfortabel per App

Das Lyra-Basis-Set kommt mit drei Spots, die laut ASUS für eine WLAN-Versorgung auf einer Fläche von bis zu 360 Quadratmetern ausreichen. Falls das noch nicht genügt, können bis zu fünf Lyra-Spots in das Mesh-System aufgenommen werden, um die WLAN-Abdeckung weiter zu vergrößern. 

Mit einem Preis von rund 400 Euro verlangt ASUS mehr für sein Mesh-WLAN als eine vergleichbare, traditionelle Kombination aus Router und Repeater kosten würde. Je nach Einsatzgebiet kann sich der Aufpreis dennoch lohnen. Vor allem da, wo viele unterschiedliche Geräte drahtlos vernetzt werden sollen, könnte das Lyra-System ein Komfort- und idealerweise auch ein Leistungsplus ermöglichen. Vor allem die vergleichbar einfache Einrichtung und der lückenlose Übergang zwischen den einzelnen Lyra-Spots kann hier durchaus ein Vorteil sein. 

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