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Neues von der Computex 2016

Asus Zenbo: Der Roboter für alle Lebenslagen

Große Augen, freundliches Gesicht: Zenbo soll der neue Begleiter für Jung und Alt werden. Jetzt wird es emotional im Smart Home!

© Asus

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Wer R2D2 oder Wall-E niedlich findet, um den wird es beim Anblick dieses kleinen Kerls erst recht geschehen sein: Asus hat auf der Computex in Taipeh (der größten IT-Messe Asiens) Zenbo vorgestellt, einen Assistenzroboter, der überall dort helfen soll, wo er gebraucht wird. Auch wenn es sich im Prinzip nur um eine „Blechkiste“ handelt, hat Zenbo all das, was man braucht, um auf Anhieb geliebt zu werden: ein Bildschirm-Gesicht mit großen Augen, einen rundlichen Körper, eine hohe Stimme – und verschiedene Gesichtsausdrücke, die eine ganze Bandbreite an Emotionen zeigen. Doch was kann der Rundum-Assistent nun? Asus verspricht viel…

Smarter Gehilfe und Küchenprofi

Zenbo bewegt sich eigenständig und ist fähig, mit den Menschen zu interagieren. Für seine „Familie“ soll er alles sein – Assistent, Entertainer und Freund. Dank seiner integrierten Kamera erkennt er Gesichter, er versteht gesprochene Kommandos und kann auf Fragen oder Wünsche gezielt antworten. Papa freut sich zum Beispiel darüber, dass sich Zenbo mit anderen Smart-Home-Geräten verbinden lässt und diese gezielt steuern kann, sei es der Fernseher, die Beleuchtung oder das smarte Türschloss. Bei Mama in der Küche liest er Rezepte vor und sagt ihr Bescheid, wenn der Kuchen fertig ist. Ist die Familie ausgeflogen, passt Zenbo auf das Haus auf, indem er sich mit dem Smartphone verbindet und als ferngesteuerte Sicherheitskamera agiert.

© Asus / Zenbo bewegt sich selbstständig und beherrscht Gesichtsausdrücke.

Spielgefährte und Assistent

Auch die Kinder werden den kleinen Kerl lieben. Er erzählt Geschichten, macht Lernspiele mit ihnen und spielt ihre Lieblingsmusik – sogar Tanzen kann er! Die schönsten Momente hält er natürlich auf Fotos fest. Wohnen Opa und Oma mit im Haus, erinnert Zenbo sie an Arzttermine, Medikamente oder andere wichtige Dinge, die gerne mal vergessen werden. Und wenn die Senioren mal allein daheim sind, hat man trotzdem ein gutes Gefühl, denn der Roboter überwacht das Haus auch auf Notfälle hin und kann ausgewählte Familienmitglieder auf dem Smartphone benachrichtigen, sollte etwas passieren. Diese können Zenbo dann fernsteuern und über seine Kamera nachsehen, was passiert ist.

Je länger der Roboter mit von der Partie ist, desto mehr lernt er dazu, denn er unterstützt eine wachsende Anzahl an Apps und ist fähig, sich den Vorlieben seiner Familie anzupassen. Wann Zenbo auf den Markt kommen soll und ob es ihn dann auch in Deutschland zu kaufen geben wird, wissen wir noch nicht. Der Preis soll 599 Dollar betragen.

 

 

 

Fazit

Im Prinzip sind Zenbos Funktionen nichts Neues – doch Siri, Cortana und wie sie alle heißen, haben ein entscheidendes Manko: ihnen fehlt ein Gesicht. Zenbo dagegen bewegt sich unabhängig und kommuniziert auf menschliche Art. Dadurch bauen wir Emotionen auf und nehmen ihn fast als Lebewesen wahr. Die einen mögen das toll finden, die anderen eher erschreckend und gruselig. Doch die Tatsache, dass wir beim Anblick einer Maschine mit Ausrufen wie „Oh, wie niedlich!“ daherkommen, hat die SciFi-Visionen aus Filmen und Büchern jetzt schon ein Stück weit wahr gemacht.

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