Teilen
Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Umfrage zu Smart Home

Auch Frauen finden smarte Technik cool

Eine Umfrage zeigt: Nicht nur Männer mögen intelligente Vernetzung. Vor allem aber die jüngere Generation der Frauen interessiert sich für das Smart Home.

Frau mit Smart Home Animation

@ Africa-Studio / Fotolia.com

Wie halten es Männer und Frauen mit dem Smart Home? Das sollte eine Umfrage unter 2.056 Personen zu Tage fördern, die das Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag der Firma COQON durchführte. Bei der Auswertung der Daten achteten die Analysten besonders darauf, welcher Altersgruppe die Befragten angehören. Im Fokus stand besonders die Altersgruppe der ab 1980 Geborenen, die sogenannte Generation Y. Dies ist die Nachfolgegeneration der Generation X, wobei das Y, im Englischen ausgesprochen wie „why“ (dt. warum), zusätzlich darauf anspielt, dass diese Gruppe Sachverhalte häufig hinterfragt. Eine andere, oft verwendete Bezeichnung ist Digital Natives, Ureinwohner der digitalen Welt. Aber auch das Geschlecht der Befragten spielte eine wichtige Rolle. Aus der Umfrage ergab sich nämlich ein durchaus verblüffender Befund: Nicht die allgemein als technikaffin angesehenen jungen Männer waren die größten Fans von intelligent vernetzten Wohnungen. Stattdessen zeichneten sich vor allem die Frauen aus der Altersgruppe zwischen 18 und 35 Jahren durch ein großes Interesse für smarte Technik aus.

Lattoflex-App

80 Prozent der jungen Frauen interessieren sich für das Smart Home

Vier von fünf Frauen aus der Altersgruppe der Generation Y gaben an, dass sie gerne smarte Technik nutzen und gemeinsam mit ihrem Partner entscheiden wollen, welche Bereiche ihrer Wohnung wie ausgestattet werden sollen. 37 Prozent möchten beispielsweise in die Planung der technischen Ausstattung des Wohnzimmers eingebunden werden. Das kann beispielsweise ein smartes Sofa mit eingebauter Musikanlage und sensorgesteuerter, anpassbarer Sitzposition sein, ein intelligentes Beleuchtungssystem wie Lightify oder Philips Hue oder auch einfach nur ein System zur automatischen Steuerung von Jalousien und Heizkörpern, das eine gleichbleibende Wunschtemperatur garantiert.

Die weiblichen Digital Natives interessieren sich jedoch auch für intelligente Technik im Schlafbereich. So bietet etwa die deutsche Firma Thomas unter dem Markennamen Lattoflex Lattenroste an, die sich einfach per App auf dem Smartphone oder Tablet steuern lassen. Von der Firma CT Formpolster kommt dagegen eine Matratze, die man per Fernsteuerung beheizen, aber auch abkühlen kann. Und wer unter schlechtem Schlaf leidet und morgens häufig unausgeschlafen ist, sollte sich einmal den intelligenten Matratzenbezig Eight von der Firma Eight Sleep ansehen. Er registriert Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und Geräuschpegel und nicht zuletzt auch die Zeiten, zu denen sein Besitzer zu Bett gegangen und aufgestanden ist. Diese Daten schickt er per WLAN zur Auswertung ans Smartphone, das damit berechnet, wie gut, tief und erholsam der Schlaf der vergangenen Nacht tatsächlich war.

Eight kann aber noch mehr: Der Bezug kann etwa im Zusammenspiel mit weiteren smarten Geräten die Raumtemperatur regeln, entweder automatisch oder auf einen vom Benutzer vorgegebenen Wert. Und er sorgt auch nach dem Aufstehen noch für Wohlbefinden, indem er automatisch die Kaffeemaschine anwirft.

Eight Sleep App

Effizienter arbeiten mit smarter Technik

Fragt man nach den Vorteilen, die sich die jungen Frauen von der Technik erhoffen, so nennen sie vor allem die Zeitersparnis und Hilfe bei alltäglichen Arbeiten. In diese Kategorie fallen sowohl Saugroboter wie auch automatische oder aus der Ferne steuerbare Kaffeemaschinen und Systeme zur Überwachung und Steuerung des Raumklimas. Aber auch Systeme für die Pflanzenpflege, die rund um die Uhr Feuchtigkeit, Temperatur, Helligkeit und Nährstoffsättigung überwachen und die Werte per Bluetooth oder WLAN ans Smartphone übermitteln, kann man hier dazurechnen.

Ganz allgemein achten Frauen stark darauf, dass ihnen die neue Technik auch tatsächlich einen Nutzen in Form von mehr Komfort oder einem besseren Design bringt. Sie wollen beispielsweise sofort per Push-Nachricht auf ihr Smartphone über Ereignisse im Haus informiert werden. Am häufigsten genannt wurden in diesem Zusammenhang Benachrichtigungen über Einbrüche, Brände oder Wasserschäden, wie sie etwa von intelligenten Haussystemen ausgelöst werden.

Fazit

Die Frauen der Generation Y sehen das Thema Smart Home pragmatisch. Sie interessieren sich weniger für die Technik, sondern fragen nach dem tatsächlichen Nutzen eines Systems. Doch wenn erkennbar ist, dass ein Gerät ihren Alltag tatsächlich erleichtert und angenehmer gestaltet, sind sie die ersten, die es auch einsetzen.

Andere Artikel mit Themen: Smart Home, Vernetzung, Schlafen

War dieser Artikel interessant für Sie?

Spannende Produkte bei Media Markt kaufen

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Smart wohnen

Ich habe die Erläuterungen zum Datenschutz und zu den Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

Passwort vergessen

Tragen Sie eine Ihrer bestätigten E-Mail-Adressen ein. Wir schicken Ihnen dann einen Link, über den Sie ein neues Passwort einrichten können.

Zurück