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Title: Haushalt
Per Tethering, WLAN Repeater, Outdoor Satelliten oder Powerline

Auch im Garten überall WLAN

Im Sommer findet das Leben draußen statt. Doch nicht jeder hat mal eben einen WLAN Hotspot in der Nähe. Wie das WLAN in den Garten kommt, verraten wir hier.

© iStock.com/SolStock

© iStock.com/SolStock

Auf der Gartenparty bequem per App die Lieblingsserie oder das Fußballspiel unter blauem Himmel genießen oder der Außenkamera die notwendige, dauerhafte WLAN-Verbindung fürs Smart Home sichern – es gibt mittlerweile viele gute Gründe für WLAN im Garten. Wir zeigen ein paar Möglichkeiten, mit denen man auch unter freiem Himmel eine vernünftige WLAN-Netzabdeckung hat. Es empfiehlt sich immer, WLAN im Crossband-Modus zu nutzen, also 2,4 GHz und 5 GHz parallel, da ersteres eine höhere Reichweite hat, jedoch langsamer ist, während 5 GHz schneller, jedoch auf kürzere Distanz funkt. Aktuelle Router wechseln automatisch je nach Empfangsstärke das passende Band aus. Vorsicht ist allerdings geboten, da die Nutzung des 5-GHz-Frequenzbands im Freien nicht ohne Einschränkungen erlaubt ist, weil einige Radargeräte diese ebenfalls nutzen. Wer die Kanäle 54 bis 64 oder 100 bis 140 nutzt, ist prinzipiell auf der sicheren Seite.

Mal eben schnell ein Smartphone für Tethering nutzen

In Zeiten von hohem Inklusiv-Datenvolumen bei Smartphone-Verträgen kann es durchaus genügen, sein Smartphone als WLAN Hotspot einzusetzen. Wer nur ab und an im Garten WLAN benötigt und einen Vertrag mit mehreren Gigabyte Monatsvolumen hat, kann unter iOS und Android dieses Handy als Hotspot einrichten. Unter Android einfach die Benachrichtigungsleiste herunterziehen, oben das Einstellungen-Symbol anklicken und je nach Version unter „Drahtlos & Netzwerke“ oder „Verbindungen“ den Menüpunkt „Tethering & mobiler Hotspot“ wählen. Hier kann man dann die Funktion „Mobiler WLAN-Hotspot“ einrichten, und ein Datenlimit vergeben und direkt das Handy als Hotspot nutzen. Auf dem iPhone wählt man „Einstellungen“, „Mobiles Netz“ bzw. „Persönlicher Hotspot“. Hier einfach den Schieberegler auf grün setzen und schon hat man sein eigenes Funknetz. In beiden Fällen muss man sich wie üblich über die SSID und das Passwort in den Hotspot einloggen, um ihn zu nutzen. Diese Variante ist nicht geeignet, wenn man sein Datenvolumen schonen möchte.

© AVM / Typische WLAN Repeater wie der 1750E von AVM sind nicht outdoor-geeignet.

Einen WLAN Repeater im Garten nutzen

WLAN Repeater dürften wohl jedem als erstes in den Sinn kommen, wenn man an die Erweiterung des WLAN Signals denkt. Problem hier: es gibt keinen wirklichen Outdoor WLAN Repeater, der fest außen installiert werden könnte. Also kann man für ein temporäres WLAN-Signal im Garten durchaus einen handelsüblichen Repeater wie den Fritz!Repeater 1750 E an einer trockenen Stelle nutzen, etwa unter der Terrasse, oder auch direkt an einem offenen Fenster. Anders sieht es mit dem teurerem Satelliten Netgear Orbi Outdoor aus. Er wurde nur für den Außeneinsatz entwickelt, funkt über sechs Hochleistungsantennen und soll laut Hersteller auch 4K-Übertragungen in den Garten bringen können. Soviel Funktion hat auch seinen Preis, der mehr als 200 Euro über dem Fritz!Repeater 1750E liegt. Wer jedoch mehrere Smart Gardening Geräte nutzt, sollte einen Blick riskieren, um alles dauerhaft und gut verbinden zu können.

© Netgear / Outdoor Satelliten wie der Orbi schließen die Lücke der WLAN Repeater, sind jedoch auch etwas teurer.


Outdoor Access Points zur WLAN Abdeckung nutzen

So ein Outdoor Access Point ist ja prinzipiell eine feine Sache, da er fest installiert werden kann. Einziges Manko: er benötigt eine LAN-Kabelverbindung. Wer also beim Hausbau nicht direkt in alle Wände CAT-Kabel eingelassen hat, müsste sehen, wie er direkt vom Router mit dem Kabel nach draußen kommt. Geräte wie der IP68-zertifizierte D-Link DAP-3662, der neben WLAN auch zwei LAN-Ports bietet, wurden speziell für Outdoor-Bereiche konzipiert, haben jedoch auch einen stattlichen Preis. Doch es gibt, etwa von TP-Link, auch schon Geräte für unter 100 Euro.

© D-Link / Outdoor Access Points benötigen eine LAN-Kabel-Verbindung, die unter Umständen nachträglich verlegt werden muss.

Internet über Powerline für draußen

Im Gegensatz zu WLAN Repeatern hat Hersteller Devolo einen Outdoor-Powerline-Adapter im Angebot, den dLAN WiFi Outdoor, der gemäß IP65 gegen Staub und Wasser geschützt ist. Solange eine Steckdose in der Nähe ist, werden damit einfach wie beim Indoor-Powerline die Daten über die Steckdose geschickt. Der Powerline-Adapter funkt zwar nur im 2,4 GHz-Frequenzbereich, dank der schnellen Installation ist diese Version als fest installierte Lösung auch ohne 5-GHz-Band eine gute Wahl. Lediglich ein LAN-Port fehlt hier.

© Devolo / Per Powerline kommt zumeist ohne zusätzliche Installationen das WLAN in den Garten.

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