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Beobachtet den Kühlschrank: Smarter Fridge Cam

Wenn Technik in der Küche vernetzt werden soll, sind oft neue Geräte fällig. Dass es auch preiswert geht, zeigt Smarter.

Smarter Fridge Cam mit App

© 2016 SMARTER APPLICATIONS LTD

Über den cleveren Kühlschrank, der Lebensmittel einfach über das Internet nachbestellt, wurde schon vor Jahren viel berichtet – und gespottet. Massentauglich wurde die Technik allerdings nie. Der Grund dürfte einfach sein: Denn auch, wenn der Kühlschrank bei entsprechender technischer Ausstattung durchaus ermitteln kann, welche Lebensmittel gerade zur Neige gehen, fehlt ihm doch die Entscheidungsgewalt. Schließlich kann nur der Bewohner einer smarten Immobilie entscheiden, ob ein Produkt überhaupt nachgekauft oder eventuell eine alternative Marke bevorzugt werden soll. Die Schnittstelle Mensch ist also das große Manko des bisher begangenen Weges. Eine ganz neue Technik, die den Menschen ganz in die Kaufentscheidung einbezieht, ja sogar zum Mittelpunkt macht, und trotzdem intelligent ist, stellt jetzt das Unternehmen Smarter vor. 

Smarter: Nach dem Wasserkocher kommt der Kühlschrank

In der Welt des Smart Homes ist das Unternehmen Smarter durchaus kein Neuling. Bereits in der Vergangenheit hat die Firma mit dem iKettle, einem Wasserkocher, der sich per App steuern lässt, für Aufsehen gesorgt. Jetzt soll der Kühlschrank clever gemacht werden.

Smarter Fridge Cam

Potenzielle Interessenten wird vor allem freuen, dass sie sich kein neues Gerät anschaffen müssen, denn Smarter setzt auf zwei einfache Komponenten, die sich in bestehenden Geräten nachrüsten lassen. Zunächst bekommt der Kühlschrank „Augen“. Dafür sorgt die Smarter Fridge Cam. Sie wird per Saugnapf einfach auf einer glatten Oberfläche im Inneren des Kühlschranks befestigt und erstellt fortan bei jedem Öffnen der Tür ein Foto. Der Nutzer kann die Bilder über sein Smartphone oder den Tablet-PC abrufen und weiß so jederzeit, ob noch Milch, Butter und Marmelade im Haus sind. Für die finale Kaufentscheidung ermittelt werden muss jetzt nur noch die Menge der vorhandenen Lebensmittel. Dafür bietet Smarter kleine, flache Matten mit Gewichtssensoren, sogenannte Smarter Mats, an.

Smarter Gewichtsmatte

Über diese digitalen Waagen lässt sich beispielsweise bestimmen, wie viel Milch noch in einem Tetrapack ist, der auf der Matte steht. Die Matten werden in verschiedenen Größen ausgeliefert, können also das Gewicht von einem einzelnen oder gleich mehreren abgestellten Produkten erfassen und an Smartphone oder Tablet-PC übermitteln.

Fazit

Smarter startet hier einen weiteren Anlauf, den Kühlschrank zu digitalisieren. Erfreulich dabei ist, dass kein neues Gerät, das bei der technischen Ausstattung gerne mehrere Tausend Euro kosten würde, angeschafft werden muss. Die kleine Smarter Fridge Cam wurde auf der CES 2016 in Las Vegas für ca. 100 US-Dollar (rund 90 Euro) angekündigt. Der Preis der Smarter Mats hängt von der Größe ab, wird aber bei ca. 80 US-Dollar (rund 70 Euro) beginnen. Alles in allem kommt hier also eine erschwingliche Lösung in den Handel, die für Technikfans und Vergessliche viel Potenzial bietet.

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