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BoxToGo Pro BETA: das leistet die App für Fritz!Box

Wer überall auf sämtliche Funktionen der Fritz!Box zugreifen möchte, findet mit BoxToGo eine nützliche App für Android – als BoxToGo Free oder BoxToGo Pro.

© Almisoft

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Wer seine Fritz!Box liebt, der schiebt… immer mal gern den einen oder anderen Regler der unzähligen Einstellungen, um den „beliebtesten Router Deutschlands“ individuell auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. Die neue Benutzeroberfläche, die unter fritz.box auf dem Browser mobil und am Computer erreichbar ist, bietet bereits viel Komfort. Doch das war Alexander Miehlke aus Berlin nicht genug. Er entwickelte als Almisoft bereits 2011 die App „BoxToGo“, die damals den Zugriff auf die Fritz!Box vom Handy erlaubte und immer mehr zusätzliche Funktionen bot, die bei der täglichen Nutzung überaus nützlich sind. Laut eigener Aussage steht Alexander Miehlke im engen Kontakt zu AVM, erhält Test-Hardware und einige seiner Zusatzfunktionen schafften es umgekehrt bereits in die Fritz!Box-Oberfläche.

© Almisoft / Screenshot: Marc Zander / Die neue Oberfläche von BoxToGo präsentiert sich übersichtlich und eingängig. 
BoxToGo mit neuer Oberfläche

AVM hat es vorgemacht, BoxToGo zieht endlich nach. Die von Nutzern liebevoll „Windows 3.11-Design“ genannte Oberfläche entsprach bisher eher dem Motto „außen pfui, innen hui“. Mit der neuen Version 2.4.10, die mir als BETA vorliegt, ändert sich das grundlegend. Die neue App bietet einen unaufdringlichen, funktionellen Schick in Rot-Weiß mit schwarzer Schrift oder akkuschonendem Schwarz mit weißer Typo. Die App gibt es übrigens ausschließlich für Android-Smartphones (derzeit noch ab Version 2, in Kürze erst ab Version 3). iOS und Windows sollen auch in Zukunft nicht unterstützt werden. Apfelfans empfiehlt der Programmierer die iPhone-App „Dial!Fritz“, die viele der Funktionen von BoxToGo bietet, jedoch von einen anderen Anbieter stammt.

© Almisoft / Screenshot: Marc Zander / Die kompletten unter fritz.box erreichbaren Funktionen sind ebenfalls im gewohnten AVM-Look integriert.

Die Erstinstallation von BoxToGo gestaltet sich angenehm einfach und intuitiv, alle Schritte werden vorgegeben und erklären sich prinzipiell von selbst: Fritz!Box im Netzwerk suchen, auswählen, dort anmelden, MyFritz-Zugang konfigurieren und schon kurze Zeit später stehen alle Funktionen der eigenen Fritz!Box übersichtlich in der Smartphone-App parat. Die Liste enthält standardmäßig von links nach rechts die Punkte Anrufliste, Rufumleitung, Anrufbeantworter, Telefonbuch, WLAN & Tools, Heimnetz, Smart Home und Online-Monitor, übersichtlich mit kleinen Icons gekennzeichnet und jedes mit nützlichen Unterkategorien versehen. Das in diesem Artikel verlinkte Video zeigt die Funktionsfülle der kleinen App recht anschaulich.

Die Unterschiede zwischen der BoxToGo Free- und Pro-Version

Die BoxToGo App gibt es in zwei Versionen: als kostenlose, abgespeckte Version und als Pro-Variante für 3,99 Euro. Und diese gut vier Euro lohnen sich für Nutzer allemal. Die BoxToGo Pro-Variante bietet viele zusätzliche Funktionen, darunter 19 Widgets für schnelle Bedienung, das Abhören des Anrufbeantworters, das Versenden von PDF-Dateien per Fax, das Steuern des Computers aus der Ferne, das Ein- und Ausschalten von Rufumleitungen und WLAN, die Anzeige des Ortes, aus dem ein Anruf erfolgt und mein Favorit: eine zuschaltbare Rückwärtssuche für Telefonnummern, die viele bis dato unbekannte Rufnummern automatisch mit einem Namen versieht. Auch die Telefonfunktionen sind vielfältiger: telefonieren via Skype ist möglich und auch das „Callthrough“-Telefonieren über eine vorhandene IP-Telefonie-Flatrate der Fritz!Box. Hierbei ruft man auf einer Telefonnummer die Fritz!Box an und lässt sich über eine zweite Rufnummer an die gewünschte Rufnummer weiterleiten. Während man direkt über die Fritz!Box immer noch eine PIN eingeben und danach eine „0“ vor der Zielrufnummer wählen muss, kann man in BoxToGo einfach die gewünschte Rufnummer eingeben oder im Telefonbuch auswählen, der Aufbau und die PIN-Abfrage erfolgen automatisch. So kann man nach ein paar Minuten Konfigurationsaufwand auch von unterwegs die heimische EU-Festnetz-Flatrate nutzen.

© Almisoft / Screenshot: Marc Zander / Sinnvolle Features wie Rückwärtssuche und Ortssuche bietet nur die BoxToGo Pro Version.

Fazit

Eine nützliche App für Fritz!Box Fans und solche, die es werden möchten. Man spürt, dass Alexander Miehlke die App am Herzen liegt. Nutzer sind begeistert, da er persönlich Fragen beantwortet und Tipps gibt, im eigenen Forum ebenso wie in den Kommentaren verschiedener Webseiten. Was mir fehlt, ist eine funktionale Einbindung von fritzNAS. Alle Versuche, meine angeschlossene Festplatte über die in BoxToGo integrierte fritz.box-Webanwendung zu nutzen, endeten in einer Fehlermeldung. Da muss die AVM-App „MyFRITZ!“ wohl doch auf dem Smartphone verbleiben…

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