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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Consumer Electronics Show 2016

CES: Wenn unser Zuhause schlauer wird als wir

Smart-Home ist von der CES 2016 nicht mehr wegzudenken. Die besten Smart-Home Innovationen tragen wir hier laufend zusammen.

Smart Home - eines der großen Themen auf der CES

Quelle: CES

08.01.2016

Smart Home im Tesla: Garagentor mit Lüsterklemmen

Wo hört das Smart Home auf? Naja sagen wir - der Einfachheit halber - doch einfach mal am digitalen Gartenzaun oder dem digitalen Garagentor. Oder der digitalen Bedienkonsole des Tesla. Digitalstrom hat zur CES ein System gezeigt, wie sich das Smart Home - inkl. dem Garagentor - auch aus dem Tesla heraus bedienen lässt. Nicht langweilig vom Smartphone aus - das wäre alles andere als "smart" - sondern direkt aus den Steuerelementen des Tesla.

Was hier gut zu erkennen ist. Das Auto selbst verliert seine digitalen Grenzen und wird wohl künftig zunehmend wie ein Smartphone mit Apps bestückt werden können. 

Welche Sicherheitsmechanismen zur Freigabe und den Updates solcher Apps durch die Autohersteller künftig notwendig sind, sei dahingestellt. Die CES macht damit vor allem eine Frage auf: Werden künftig unsere Smartphones Räder bekommen oder unsere Autos zum Smartphone werden... 

 

07.01.2016

Smarter Schutz fürs smarte Häuser

Durch die wachsenden Anzahl an intelligent vernetzten Geräten, stehen zunehmend auch Schutzmaßnahmen auf der Agenda vieler Smart-Home-Besitzer. Cujo überwacht sämtliche Geräte in einem Netzwerk und soll Angriffe von Außen verhindern.

Die Einrichtung von Cujo soll per Plug-N-Play spielend von der Hand gehen. Nach dem Anschluss an einen Router per Ethernet-Kabel werden sämtliche mit dem Netzwerk verbundenen Geräte überwacht. Neben konventionellen Methoden setzt Cujo auch auf Machine-Learning-Technologie. Cujo lernt und analysiert das gewöhnliche Verhalten von angeschlossenen Systemen wie IP-Kameras und schlägt bei ungewöhnlichem Verhalten Alarm. So sollen neben Viren- auch Hackerangriffe verhindert werden. 

Über eine Smartphone-App können im Netzwerk befindliche Geräte kontrolliert und die Cujo-Hardware konfiguriert werden. Stellt Cujo Unregelmäßigkeiten fest, sendet das System eine Push-Nachricht aufs Smartphone.

Neben den Anschaffungskosten für die Hardware müssen Cujo-Nutzer auch eine monatliche Gebühr von rund 9 Dollar für den Schutz zahlen. Eine Jahrespauschale mit reduzierten Monatsbeiträgen ist ebenfalls erhältlich.

Highway fürs Heimnetz

Mit der ständig steigenden Anzahl an vernetzen Geräten wird es langsam aber sich eng in drahtlosen Heimnetzwerken. Besonders groß ist die Problematik, wenn dann noch der Faktor Mehrfamilienhaus mit sich überlagernden WLANs hinzukommt. 

Mit dem Router portal des kalifornischen Startups Ignition Design Labs sollen langsame und überfüllte Drahtlos-Netzwerke der Vergangenheit angehören. Möglich machen sollen dies unter anderem neun verbaute Antennen und eine intelligente Datenstrom-Verteilung über sogenannte FastLanes, durch die beispielsweise Video-Streams bevorzugt vom Router behandelt werden.

Portal soll in Kürze im Rahmen einer Vorbesteller-Kampagne auf der Crowd-Sourcing-Plattform Kickstarter bestellt werden können. Ab Mitte des Jahres rechnet der Hersteller mit einer allgemeinen Verfügbarkeit. Der Preis wird bei circa 150 Dollar liegen.

Ausgeschlafen: Schlaftracking mit System

Schlaftracking gehört bei Smartphones und Fitnessarmbändern mittlerweile zum guten Ton. Doch 2016 drängen immer mehr Spezial-Systeme auf dem Markt, welche deutlich mehr Informationen auswerten und die durchschnittlich sieben Stunden Nachtruhe optimieren wollen. 

Das Nox Smart Sleep System von Sleepace vereint Schlaftracking mit einem smarten Nachtlicht, welches den Nutzer im optimalen Moment mit einem sanften Licht aus dem Schlaf holen soll. Doch woher weiß die Lampe, wann sie leuchten muss? Die Schlafphasen des Nutzers werden durch ein Microfaserband, das zwischen Matratze und Bettlaken platziert wird, aufgezeichnet. Befindet sich der Schlafende in einer leichten Schlafphase und die Aufweckzeit rückt näher, beginnt der Wecker zu leuchten.

Das Nox Smart Sleep System zeichnet aber nicht nur die Schlafphasen auf, sondern überprüft mit einer Vielzahl an Sensoren Herzfrequenz, Atmung, Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit und weitere Parameter, die für den Schlaf wichtig sind.

Die Analyseergebnisse sind über iOS- bzw. Android-App abrufbar. In Zukunft will der Hersteller die Daten auch für Gesundheitsplattformen wie iOS Health Kit, Google Health und Microsoft Health verfügbar machen. 

Das Nox Smart Sleep System kann derzeit für rund 280 Dollar vorbestellt werden. Wer kein Interesse an der Lampe hat, bekommt das Schlaftracking-Modul für 150 Dollar direkt beim Hersteller.

 

06.01.2016

Was für coole Männer: Die Webcam für den Kühlschrank

Mann muss Einkaufen gehen - da ist Verzweiflung vorprogrammiert. Was war nochmals im Kühlschrank? Die smarte Antwort ist künftig als "Livestream" aus dem Kühlschrank auf dem Handy zu finden. Dank des britischen Unternehmens Smarter und seiner Kühlschrankkamera Fridge Cam.

Alleine eine Webcam im Kühlschrank zu platzieren ist aber sicher noch nicht smart. Hält der Hersteller sein Versprechen soll die Kamera erkennen was fehlt. Und ob die Milch in der gläsernen Milchflasche zur Neige geht. Dafür ist dann schon eine gewisse Menge an künstlicher Intelligenz notwendig. Wie gut das in der Praxis dann funktioniert - das ist abzuwarten.

Und ob einem die Kamera dann die fast schon philosophische Frage beantworten kann ob die Milch halb voll oder halb leer ist - dafür wir es sicher noch länger als bis Ende 2016 brauchen...

 

Smarter Deckenventilator: Mehr als nur kühle Luft

Seit mehr als einem Jahrhundert stellt Hunter Fan Ventilatoren her. Das Traditionsunternehmen hat nun den nächsten Schritt gewagt und zeigt auf der CES seinen ersten WLAN-Deckenventilator.

Praktisch und logisches Feature: Das System arbeitet mit Apples HomeKit zusammen. Das heisst mit einem Sprachbefehl kann im smarten Zuhause ein kühler Kopf bewahrt werden.

 

05.01.2016

"HaLow" - WLAN geht wie Butter durch die Wände

Ein neuer WLAN-Standard, IEEE 802.11ah, oder auch WLAN HaLow macht die Runde. Er soll das Problem des vergleichsweise hohen Energieverbrauchs der aktuellen WLAN-Standards lösen und zudem besser Wände durchdringen. Der "Kniff": HaLow funkt auf 900MHz - was im Vergleich zum 5GHz WLAN eine sehr niedrige Frequenz ist. Der Vorteil ist aber, dass je niedriger die Funk-Frequenz ist desto besser geht die "Welle" durch Gegenstände, und damit auch Wände. Und nicht nur das. Es wird auch weniger Energie verbraucht. Der Nachteil: Die Bandbreite ist geringer, es können also weniger Daten transportiert werden. "HaLow" ist also kein Ersatz für das aktuell WLAN sondern eine gute Ergänzung. Für viele Smart Home-Geräte die wenig Daten erzeugen kann die Kombination aus WLAN mit geringer Energie und guter Reichweite im Haus der entscheidende Vorteil sein.

Energiesparen: Da geht einem doch ein Licht auf

Mit Kerzen Energie sparen. Logisch - aber nicht sehr smart. Von wegen. Das französische Unternehmen ubiant zeigt auf der CES eine "Kerze" die den Energieverbrauch im Eigenheim anzeigt. Dafür ist diese Kerzen an die Cloud (quasi ein Rechenzentrum des Unternehmens) angeschlossen wo idealerweise die gesamten Energiedaten des "überwachten" Haushaltes ein Echtzeit eingespielt und verarbeitet werden.

Einmal abgesehen vom Datenschutz kann es schon spannend sein zu wissen, ob man gerade Energie verschleudert. Wer es ganz genau wissen möchte kann seinen aktuellen Energieverbrauch sogar mit dem seines Nachbarn oder der gesamten Community vergleichen. Wie genau verglichen wird ist aber offen: denn ein bewohntes Schloss hat nun einmal grundsätzlich einen höheren Energieverbrauch als die 1 Zimmer-Wohnung. Cool ist es aber allemal.

 

Mother: Lass das mal die Mutti machen...

Mother nennt sich das System dessen Idee eigentlich als Übergang in eine komplett vernetzte Welt genial ist. Eine Zentrale (in Form einer kleinen weißen Babuschka) ist mit verschiedenen Sensoren über Funk verbunden.

Diese Sensoren haben eine gewisse Grundintelligenz und erkennen was mit den Objekten geschieht an die sie rangeklebt werden. Das kann beispielsweise die Kühlschranktür, die Zahnbürste, die Trinkflasche oder auch die Medikamentendose sein.

Wir nun einer dieser Gegenstände bewegt hat jede dieser Bewegungen ein individuelles Muster, das von "Mutti" erkannt wird - beziehungsweise werden soll. Die App kann nun anzeigen wie gut die Zähne geputzt wurden, wie oft der Kühlschrank wann geöffnet wurde oder wie häufig aus der "bemutterten" Flasche getrunken wurde. Jedes Objekt wird also smart - wenn wir und Mother es wollen. Damit greift das System quasi dem vor, was in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich ohnehin kommen wird - aber dann schon fest eingebaut.

Das mag aktuell nach Spielerei klingen. Überlegt man aber, dass man so beispielsweise prüfen kann, ob ein Senior seine Medikamenten wohl genommen oder genug getrunken hat, macht dies schon wieder Sinn. 
Wir haben demnächst übrigens auch einen ausführlichen Test von Mother hier bei uns auf Smart-Wohnen.de online

 

Intelligente(re) Überwachung: Netatmo Presence unterscheidet zwischen Menschen, Tieren & Autos

Großalarm im Smart Home wenn Nachbars Katze mal wieder durch den Garten streunt? Dieses Problem will der französische Hersteller Netatmo mit seiner neuen Outdoor-Überwachungskamera "Netatmo Presence" lösen. Zur CES wird dieser intelligente Hauswächter nun vorgestellt.

Je nach dem was erkannt wurde, wird der Besitzer individuell informiert. Nachbars Katze löst also eine andere Aktion aus, als wenn plötzlich das Auto des Nachbars im Vorgarten parkt...
Außerdem können auch individuelle Zonen überwacht werden. Beispielsweise die Einfahrt, das Gartentor oder die Hecke.
Die integrierte Leuchte schafft laut Hersteller 1500 Lumen, das einem guten Strahler mit ordentlicher Helligkeit entspricht. Die Kamera filmt in Full HD und das Videobild wird bei Alarm nicht nur auf einem Server gespeichert sondern man kann via Smartphone auch jederzeit einen High-Definition-Blick wagen.

 

 

04.01.2016

Samsung-Extend macht "jeden" Samsung-TV zur Smart-Home-Zentrale

 

Die CES 2016 soll das mit Leben füllen, was Samsung auf der IFA 2015 schon in den Anfängen gezeigt hat. Das Internet of Things (IoT) für Zuhause. Was sich (mal wieder) furchtbar kompliziert anhört, ist vom Grundgedanken her denkbar einfach: JEDES Objekt daheim bekommt eine elektronische Komponente und kann damit vernetzt werden. Vom der Leuchte über die Heizung bis zur Waschmaschine und Kaffeemaschine. 
Als eine der wichtigen Steuerzentralen hat Samsung den TV ausgemacht und will mit "Smart Things Extend" jeden" Samsung TV zu einer solchen Steuerzentrale machen. Der kleine USB-Stick wird einfach an den Samsung-TV eingesteckt. Spannend wir die Frage sein, was "jeder" bedeutet.


Ob man im Alltag als Nutzer den TV wirklich als weitere Smart-Home-Zentrale akzeptiert bleibt abzuwarten. Was Samsung aber hier deutlich macht ist, dass sie es sehr ernst meinen mit ihrem Vorstoß in die Welt des Smart Home. Man wird 2016 mit Sicherheit noch einiges zu diesem Thema von Samsung hören und sehen.
Mehr Infos zu Smart Things unter https://www.smartthings.com/

Als kleine Ergänzung. In Vegas zeigt Samsung auch sein erstes Dolby Atmos (also Dolbys Rundum-Soundsystem). Über Preise weiß man zum aktuellen Zeitpunkt noch nichts konkretes.

 

Smart ThinQ: Wird LG seinen neuen Smart-Hub wirklich zeigen?

Was bitteschön ein "Smart-Hub" ist? Vereinfacht gesagt nicht weniger als eine mehr oder weniger intelligente Steuerzentrale. In diesem Fall für das smarte Zuhause. Wir sind sehr gespannt ob LG die smarte Röhre mit eingebautem Lautsprecher wie angekündigt auf der CES 2016 zeigen wird.

Das System verfügt über ein 3,5 Zoll großes Display an der Oberseite, das verschiedenste Informationen anzeigen können soll. Die Kombination aus recht mobilem Lautsprecher der via WLAN, Bluetooth und Zigbee funken kann, hat von der Grundidee jedenfalls Potential. Mal sehen was die CES bringt.

Extrem spannend und sicher für das Smart Home auch einmal sehr interessant dürfte das 18 Zoll große komplett rollbare OLED-Display sein, das der Handy-Hersteller ebenfalls präsentieren möchte.

LG experimentiert schön lange mit solchen flexiblen Displays. Und auch angekündigt wurde schon viel. Jetzt scheint LG sich zu trauen, es auch im größeren Rahmen zu zeigen. Viele extrem biegbaren Displays kämpfen noch mit der geringen Pixeldichte - teils um die 80ppi (zum Vergleich: das iPhone6 hat eine Pixeldichte von 326ppi). Wenn die Hersteller es schaffen auch dieses Problem zu lösen, dann wäre das ein gewaltiger Schritt.

 

Samsung: Jetzt wird der Gürtel smarter geschnallt

Smarte Waagen, Smarte Kühlschränke passen ja gut ins Smart Home. Aber ein Gürtel? Wenn er smart genug ist - warum nicht? In seinen "Creative Labs" hat Samsung so einen Gürtel entwickelt und zeigt ihn nun auf der CES 2016.

Ausgestattet wurde der HighTech-Riemen mit allerlei nützlichen aber auch durchaus fiesen Funktionen. So misst er wie jeder gute alte Fitness-Tracker nicht nur die Anzahl der Schritte, sondern, da quasi am Bauch des Anstoßes angeflanscht, auch den Taillenumfang seines Trägers. Und das auf Wunsch nicht nur einmal am Tag sondern auch VOR und NACH dem Essen. Ob mit solchen Funktionen daraus ein Verkaufsschlager werden kann? Vielleicht in der 2.0 Version wenn man von ihm auch kleine Stromstöße bekommt, die einen daran erinnern bei der einen oder anderen Gelegenheit mal seinen Bauch einzuziehen...

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