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Title: Haushalt
Luftfeuchtigkeit und Schimmelprävention

Comfee – smarter Luftentfeuchter mit App Steuerung

Zum perfekten Raumklima gehört neben angenehmer Temperatur auch die optimale Luftfeuchtigkeit. Um die 50% Luftfeuchtigkeit sollte im Raum vorherrschen. Doch gerade in den Sommermonaten werden die Grenzwerte häufig überschritten. Warum das so ist und wie der smarte Luftentfeuchter von Comfee helfen kann, dass haben wir hier zusammengefasst.

Für ein optimales Wohnraumklima ist nicht nur die passende Temperatur entscheidend – welche sich via smarter Helfer (lies. Heizungsthermostate) problemlos in den Optimalbereich regeln lässt – sondern auch die Luftfeuchtigkeit.

Gerade jetzt im Sommer gelangt beim Lüften die warm–feuchte  Außenluft in die Wohnung und kühlt dort ab. Da warme Luft Feuchtigkeit besser transportiert als kalte, liegt die Luftfeuchtigkeit unserer Wohnräume meist im oberern Grenzwert. Dauert dieser Zustand zulange an, kann sich Schimmel bilden, welcher nicht nur unschön ist, sondern vor allem gesundheitsgefährdend.

Wo liegt eigentlich der beste Wert für die Luftfeuchtigkeit in unseren Wohnräumen? In Wohn- und Arbeitsräumen sollte die Luftfeuchtigkeit zwischen 40% - 60% liegen, bei einer Temperatur zwischen 20-23°C. In Punkto Gesundheit wird eine Luftfeuchtigkeit von 50% bei einer Temperatur von 20°C empfohlen.

In Wohnräumen steigt die Luftfeuchtigkeit zudem durch unsere Atemluft, mit welcher wir Wasserdampf abgeben. Die täglichen Aktivitäten wie kochen, duschen und baden bringen zusätzliche Luftfeuchtigkeit in unsere Häuser.

Besonderheit: Kellerräume

Besonders betroffen sind Kellerräume. Ein Segen wer im Sommer ein Haus mit Keller, oder gar eine Kellerwohnung hat. Doch auch hier besteht die Gefahr von zu hoher Luftfeuchtigkeit. Denn obwohl der Keller der kälteste Raum im Haus ist, läuft man beim Lüften Gefahr, das warm–feuchte Luft eindringt und sich als Kondenswasser an den Wänden ablegt. Daher ist es wichtig das der Keller nur zu bestimmten Tageszeiten gelüftet wird.

© Chris Bertko / Vor allem im Sommer ist in Kellerräumen die Luftfeuchtigkeit sehr hoch

Elektronische Helfer - Comfee Luftentfeuchter mit App Steuerung

Sei es in Wohnräumen oder im Keller: Elektronische Luftentfeuchter können maßgeblich dazu beitragen, die Luftfeuchtigkeit im optimalen Bereich zu halten. Und diese sind inzwischen echt smart geworden. Wie zum Beispiel der Luftentfeuchter von „Comfee“ mit smarter App-Steuerung.
Jenes Modell habe ich mir mal etwas genauer angesehen.

Unboxing

Das 15kg schwere Paket beinhaltet den 51cm hohen und 35cm breiten, sowie den um 24,5cm in der Tiefe messenden, elektronischen Luftentfeuchter. Wirklich viel zusammengebaut werden muss bei diesem Gerät nicht. Lediglich ein paar Klebestreifen, die als Transportsicherungen des Wassertanks dienen, müssen entfernt werden Sind diese einmal gelöst, ist das Gerät schon einsatzbereit.

© Chris Bertko / Comfee Luftentfeuchter mit App Steuerung

Der Comfee Luftentfeuchter kann entweder lokal am Gerät, oder via App bedient werden.
Aber zum smarten Teil gleich mehr.

Für die lokale Bedienung stehen an der Oberseite entsprechende Tasten und ein LCD Display zur Verfügung. Dieses zeigt während des Betriebs die aktuelle Luftfeuchtigkeit an.

Über die Tasten kann unter anderem der Betriebsmodus gewählt werden. Zur Auswahl stehen 4 Betriebsarten:

  • SMD: Hier hält der Luftentfeuchter die optimale Luftfeuchtigkeit zwischen 50%60% und schaltet das Gerät automatisch an und ab.
  • Cont.: Dies ist die Abkürzung für das englische Wort „continuous“, zu deutsch: kontinuierlich. Dieser Modus ist für Räume mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit gedacht, oder kann nach einem Wasserschaden eingesetzt werden.
  • Dryer: Dieser Modus hilft beim Wäsche trocknen. Hat man keine Möglichkeit die Wäsche im Freien aufzuhängen, ist der Comfee Luftentfeuchter die ideale Unterstützung, damit die Luftfeuchtigkeit während des Wäschetrocknen nicht in die Höhe schnellt.
  • Standard Modus: Hier lässt sich über die Plus (+) und Minustaste (–), am Gerät, in 5% Schritten ein Zielwert für die Luftfeuchtigkeit einstellen. Das Gerät schaltet dann ähnlich wie im „SMD“ Modus automatisch an- bzw. ab, sobald dieser über- oder unterschritten wird.

© Chris Bertko / Tasten zum lokalen bedienen des Luftentfeuchter

Über eine weitere Taste kann die Lüftergeschwindigkeit in 3 Stufen reguliert werden: Langsam, Mittel, oder Turbo.
Die Lüftergeschwindigkeit hat Einfluss auf die Lautstärke des Gerätes.
Während man bei der Stufe „Langsam“, das Gerät auch beim TV-Abend nebenher betreiben kann, ist der Turbo Modus schon deutlich hörbar.
Möchte man das Gerät nur für eine bestimmte Zeit laufen lassen, so ist der „Timer-Modus“ optimal. Über einen Tastendruck auf „Timer“ kann anschließend im halbstunden Takt eine Maximal-Laufzeit definiert werden.

© Chris Bertko / Wassertank umfasst 3 Liter

Möchte man den Comfee Luftentfeuchter über eine Zeitschaltuhr, oder via smarter Steckdose schalten, so ist auch dies möglich. Denn der Comfee Luftentfeuchter verfügt über eine „Auto-Neustart Funktion“ und startet nach dem Einschalten über den Zwischenstecker mit dem zuletzt gewählten Programm.

So lässt sich die Raumluft auch via smartem Sensor (beispielsweise mit dem Innenmodul der netatmo Wetterstation) überwachen und via smarter Steckdose steuern. Ich verwende dies in Kombination mit einer Mini-PV Anlage und schalte das Gerät ab, wenn ausreichend Sonnenstrom erzeugt wird. Immerhin hat das Gerät eine Leistung von 300 Watt. Im Test hatte ich übrigens das Modell: MDDF-20DEN7-WF. Es ist für Räume bis zu 100 m³ ausgelegt und schafft stolze 20 Liter in 24 Stunden.

Es gibt auch ein kleineres Modell, welches für 80 m³ Räume ausgelegt ist. 80 Kubikmeter, das entspricht in etwa einem Raum von 5,3x 5 Metern, wenn man von der typischen 3 Meter Raumhöhe ausgeht. Also die Angabe nicht mit Quadratmeter verwechseln!

Smart gesteuert

Das interessante an dem Gerät ist seine App-Steuerung. Achtung Augen auf beim Kauf! Denn es gibt sowohl das „große“ als auch das „kleine“ Modell mit- und ohne App Steuerung.

© Screenshot / Nethome App zum steuern des Comfee Luftentfeuchter

Damit sich das Gerät smart steuern lässt, muss es erstmal an das heimische WLAN angebunden werden. Hierzu lädt man zunächst die „Nethome plus App“ herunter, welche im Apple iOS sowie Google Play Store für Android zur Verfügung steht.

Nach der Installation ist erstmal das Anlegen eines Accounts von Nöten, was ich prsönlich als etwas störend empfand – aber danach kann es schon los gehen. Ein Wizard führt gut bebildert durch jeden Schritt der Installation. Sogar das der Stecker in die Steckdose muss, wird erklärt.

© Screenshot / Alle Installationsschritte sind gut bebildert

Damit der Comfee Luftentfeuchter das WLAN einschaltet, drückt man für ca. 3 Sekunden auf die WLAN Taste am Gerät. Danach startet der Comfee Luftentfeuchter den Hotspot-Mode- öffnet also sein eigenes WLAN. Mit diesem WLAN muss man sich nun verbinden und zurück in die „Nethome“ App wechseln. Hier kann man dem Gerät nun sagen, wie das heimische Netzwerk heißt und mit welchem Passwort der Comfee Luftentfeuchter diesem beitreten kann.

Die Bedienung des Gerätes via App geht doch um einiges Komfortabler als am Gerät selbst - wie ich finde. Alle Funktionen, die auch lokal am Gerät zur Verfügung stehen, sind in der App auf einem Screen angeordnet. Das ist nicht nur sehr übersichtlich, sondern spart nerviges Suchen in Untermenüs, wie man es von anderen smarten Geräten vielleicht kennt.

© Screenshot / Ein Screen zum bedienen des Gerätes

Zudem ist die Bedienung via App von überall aus möglich. In meinem Fall war das extrem praktisch, denn der Comfee Luftentfeuchter verrichtet im Keller gelegenen Partyraum seinen Dienst. So musste ich zur Kontrolle der Luftfeuchtigkeit und des Gerätes nicht in den Keller laufen, denn die App informiert über den aktuellen Zustand, sowie über die aktuell gemessene Luftfeuchtigkeit.

Was mir in der App sehr fehlt ist der aktuelle Füllstand des Wasserbehälters, sowie eine Verlaufsgrafik der gemessenen Luftfeuchtigkeit. In den ersten 4 Stunden meines Tests konnte der Comfee Luftentfeuchter den 7x 3,5m großen Partyraum im Turbomodus von 70% Luftfeuchtigkeit auf 56% Luftfeuchtigkeit runterbringen.

© Chris Bertko / Grüner "Schwimmer" zeigt Füllstand des Behälters

Der 3 Liter Wasserbehälter war beeindruckender Weise über die Hälfte gefüllt. Chapeau für diese Leistung!

Fazit

Bedenkt man, das sich sogar ab 70% schon einige Schimmelarten bilden können, so wird klar, das richtiges und regelmäßiges Lüften Pflicht ist! Wenn aber auch dies nicht hilft, beispielsweise in Kellerräumen, in denen die einströmende warme Außenluft die Situation sogar verschlechtert, müssen elektrische Helfer ans Werk.

 

Der Comfee Luftentfeuchter schlägt sich mit seinen 199 Euro UVP im Preis- Leistungstest hervorragend und ist dabei auch noch ganz smart zu bedienen.

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