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Title: Haushalt
Smart Home Kosten sparen für Durchstarter

Das kostet der Smart Home Ausbau für Fortgeschrittene

Der Einstieg ins Smart Home klappt sehr günstig. Doch wenn man mehr Geräte vernetzen und Abläufe automatisieren will, steigen auch die Kosten. So viel Geld müssen Smart Home Durchstarter einplanen.

©Eve Systems

©Eve Systems

Einsteiger können richtig günstig erste Erfahrungen mit dem Smart Home machen. Tipps dazu haben wir bereits in unserem Beitrag "So günstig geht Smart Home" gegeben.

Doch wie geht es danach weiter? Wenig überraschend, muss man mehr Geld investieren, wenn man die eigenen Smart Home Ideen weitertreiben will. Es ist ähnlich wie mit anderen Hobbys: Am Anfang wollte man sich doch nur etwas bewegen und ging in Schlabberklamotten und Sneakers joggen, doch nach ein paar Monaten hatte man dann schon mehrere Paar Laufschuhe, eine gute Auswahl an Funktionskleidung und sogar eine Stirnlampe gekauft, um auch in der Dunkelheit laufen zu können. Doch mit der richtigen Strategie können auch fortgeschrittene Smart Home Fans Geld sparen.

©Google/ Smart Speaker gibt es zum Beispiel von Google in verschiedenen Größen und Preisklassen.

Eins nach dem Anderen

Nicht übertreiben, ist der wichtigste Ratschlag, den man Smart Home Nutzern geben kann, die über die erste Entdeckungsphase hinaus sind und jetzt mehr wollen. Die beste Option ist, sich die Faszination für das Thema Smart Home zu bewahren, indem man nicht von 0 auf 100 geht, sondern das Eigenheim Stück für Stück smarter macht. Das hat nicht nur den Vorteil, dass die Ausgaben auch Stück für Stück erfolgen, man braucht auch die Zeit, um die neuen Gadgets einzurichten und auszuprobieren. Beispiel: Nutzer, die total begeistert von Sprachassistenten sind, könnten in einem ersten Projekt mit mehreren smarten Lautsprechern für die optimale Abdeckung sorgen. Angenommen man hat bisher nur einen Google Home im Wohnzimmer stehen, dann könnte ein Google Home Mini ins Arbeitszimmer einziehen und ein Smart Display mit Google Assistant die Küche aufwerten. Natürlich lässt sich das Spiel noch weiter treiben, dann stehen auch in Schlafzimmer und Bad Sprachassistenten. Für die kleinsten Smart Home Lautsprecher muss man rund 60 Euro planen, die größeren liegen um 150 Euro und für Smart Displays werden schon 200 Euro aufwärts fällig.

©Nuki/ Der Einbau eines Smart Locks an der Haustür wäre ein mögliches Projekt für Smart Home Durchstarter.

Dringende Baustellen identifizieren

Nicht alles muss sofort zuhause smart werden, aber eine spannende Frage ist, womit man am besten anfangen soll? Tipp: Am besten beginnt man mit den kleinen Baustellen, die es wohl in jedem Eigenheim gibt. Ist das Licht in der Küche ohnehin nicht optimal oder macht die Türklingel Probleme, kann man damit anfangen. Wer beispielsweise damit zu kämpfen hat, dass die Kinder öfter mal den Haustürschlüssel verlieren, könnte über ein Smart Lock nachdenken. Damit kann man die Zutrittserlaubnis zum Beispiel an Smartphones binden. Alternativ gibt es auch kleine Token, die als Schlüsselersatz arbeiten. Die kann man natürlich auch verlieren, aber der Clou ist, dass sich die Geräte dann sperren lassen, sprich ein unehrlicher Finder kann den smarten Schlüssel nicht missbrauchen. Ein Nuki Smartlock plus Bridge ist für um die 300 Euro zu haben. Die Türöffner, die man dann den Kindern statt eines Smartphones mitgibt, kosten rund 40 Euro.

©Amazon/ Der Fire TV Stick 4K rüstet Apps und Alexa-Steuerung bei TVs nach.

Aufrüsten schlägt oft Neukauf

Absolute Smart Home Nerds müssen immer die neuesten Spielzeuge haben. Wenn dann zum Beispiel auf der CES ein einrollbarer Fernseher gezeigt wird, dann muss der her, koste es was es wolle. Wer sich dagegen sein Smart Home gerade clever ausbaut, ist gut beraten, solche Lustkäufe sein zu lassen. Das eingesparte Geld kann man cleverer in andere Dinge stecken. Oft kann man auch bestehende Geräte aufrüsten. Beispiel TV-Geräte: Wenn dem eigenen Fernseher Alexa-Sprachsteuerung und Apps fehlen, kann man diese beispielsweise über einen Fire TV-Stick für 60 Euro nachrüsten, anstatt einen neuen Fernseher zu kaufen, der beides eingebaut hat.

©innogy/ Ein guter Einstieg sind vorkonfigurierte Sets, die sich individuell erweitern lassen.

Nach cleveren Sets Ausschau halten

Viele Smart Home Aufsteiger wollen von Insellösungen zu Komplettlösungen kommen. Statt einer smarten Lampe soll die gesamte Wohnungsbeleuchtung smart sein oder statt einem Heizungsthermostat will man alle Räume via App mit der richtigen Raumtemperatur steuern. Die Kostenrechnung ist hier einfach, je mehr Räume smart gemacht werden sollen, desto tiefer muss man in die Tasche greifen. Mehr Räume bedeuten für die genannten Beispiele mehr Lampen bzw. mehr Heizkörper. Hier kommen Sets ins Spiel, die von vielen Herstellern für den günstigen Einstieg angeboten werden. Etwa gibt es bei Hue Lampen ein Starter-Set mit drei Lampen plus Bridge für rund 130 Euro. Das gleiche Spiel gibt es auch in vielen anderen Smart Home Bereichen, etwa für Heizungssteuerung und Energiesparen oder Sicherheit. Anbieter innogy hat hier interessante Sets für unterschiedliche Zielgruppen zu bieten. So kann man zum Beispiel für rund 150 Euro in das Thema Energie sparen durch smartes Heizen einsteigen. Mehrkosten fallen dann für zusätzliche Tür- und Fensterkontakte oder Heizkörperthermostate an.

Teilen und sparen

Manchmal sind es aber die kleine Dinge, die die Smart Home Kosten in die Höhe treiben. Beispiel Fenster- und Türsensoren: Um beispielsweise ein Sicherheitssystem einzurichten, brauchen zumindest die Fenster und Türen im Erdgeschoss Sensoren. Kostet einer davon 30 Euro, sind es bei 10 Sensoren 300 Euro. Gut ist es dann, wenn diese Sensoren beispielsweise auch für die Heizungssteuerung genutzt werden können.

©AVM/ Wer eine Fritzbox als Basis für das Smart Home will, braucht passendes Zubehör.

Weichen stellen

Bei Smart Home Einsteigern ist es egal, ob die Beleuchtung von Philips Hue, IKEA oder Aldi kommt, schließlich will man nur mal reinschnuppern. Wer dagegen sein Smart Home aufbaut, sollte strategischer an die Sache rangehen. Beispiel: Apple-Fans könnten auf HomeKit-Zubehör setzen, dann lässt sich alles via iPhone bzw. Siri steuern; interessante Geräte gibt es dafür zum Beispiel von Eve Systems. Wer dagegen alles nur über Alexa-Zurufe erledigen will, braucht in allen Geräten Kompatibilität mit dem Amazon Sprachassistenten; das dürfte keine allzu große Hürde sein, weil viele Hersteller derzeit dabei sind mehrere Sprachassistenten zu unterstützen. Schon etwas exotischer: Soll eine vorhandene Fritzbox auch gleich Smart-Home-Zentrale werden, müssen sich die Komponenten sich darüber nutzen lassen.

Wer sich noch unschlüssig ist, welchem Hersteller er sein Vertrauen schenken möchte, dem legen wir unsere Übersicht über die drei großen Smart Home Anbieter ans Herz. Darin haben wir Telekom Magenta, Homematic IP und Innogy Smart Home in den Bereichen Sortiment, Kompatibilität, Datensicherheit und Preis verglichen. 

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