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Smartes Hundehalsband

Das Kyon Halsband macht Haustiere smart

Nichts für Ausreißer. Das Kyon Halsband lokalisiert unsere vierbeinigen Freunde und schlägt Alarm, wenn es ihnen nicht gut geht.

© Kyon

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Dass wir Menschen unsere Bewegungsroutinen mithilfe von Smarttrackern aufzeichnen und analysieren, ist nichts Neues mehr. Das Startup Kyon will uns nun dabei helfen, derartige Analysen jetzt auch für unsere Haustiere zu erstellen. Mithilfe des Kyon-Halsbandes können wir ab sofort nicht nur die Bewegungsmuster unserer vierbeinigen Freunde auswerten. Das smarte Gadget kann darüber hinaus auch den Aufenthaltsort des Tieres anzeigen, und uns über dessen Wohlbefinden Auskunft erteilen. 

Smarte Technologie für Vierbeiner

Das smarte Halsband für Haustiere versteckt etliche Sensoren und weitere moderne Technologie in einem robusten Gehäuse aus thermoplastischen Elastomeren. An der Vorderseite des Accessoires befindet sich eine LED-Anzeige, die Nachrichten anzeigen und um Hilfe rufen kann. Das Kyon-Band verbindet sich über Bluetooth 4.0 mit dem Smartphone seines Besitzers und zusätzlich über WLAN mit dem Internet. Ein GPS-Modul sorgt außerdem dafür, dass der Besitzer seinen kleinen Liebling jederzeit lokalisieren und wiederfinden kann.

3D-GPS Daten

Der GPS-Tracker verfügt über eine Toleranzzone von 65 bis 300 Fuß (das sind ca. 20-90 Meter). Verlässt das Haustier beim Gassi gehen diesen Bereich, so erhält der Besitzer über die App eine Nachricht, dass sein Begleiter weiter als gewünscht entfernt ist. Mithilfe der 3D-GPS Funktion des Halsbandes kann er sein Tier daraufhin verfolgen und wieder einfangen. 3D-GPS bedeutet in diesem Fall, dass die Suchfunktion auch das Höhenniveau des Signals bestimmen kann. Der Tierhalter kann so sogar das Stockwerk eines Wohngebäudes bestimmen, in dem der Vierbeiner Unterschlupf gefunden hat. Gleichzeitig wird beim Verlassen des Toleranzbereiches die LED-Anzeige am Halsband aktiv und ruft quasi um Hilfe, indem der Schriftzug „I am lost - Please call xxx-xxxxxx“ aufleuchtet. Auf diese Weise hat das Tier eigentlich keine Chance, verloren zu gehen. 

Hot Dog

Als weiteren Schutz hat Kyon sein Halsband mit einem Hitze- und einem Wassersensor ausgestattet. Diese melden dem Herrchen oder Frauchen, wenn die Umgebung des Tieres Anlass zum Eingreifen gibt. Steigt die Temperatur in ungesunde Höhen - zum Beispiel im Auto -, bekommt der Besitzer umgehend eine Nachricht auf sein Smartgerät geschickt. Gleiches gilt, wenn das Tier ins Wasser fallen sollte. In beiden Fällen kann so schnell geholfen werden.

Haustier allein zuhause

Auch auf Distanz verbindet das Kyon-Halsband das Haustier mit seinem Besitzer. Dafür sorgt ein Neun-Achsen Sensor, der die Bewegungsmuster und Aktivität des Vierbeiners analysiert. Vom Büro aus können Herrchen und Frauchen diese über die App auslesen und wissen so um das Befinden des Tieres. Im schlimmsten Fall verschickt das Halsband sogar selbständig Meldungen, in denen auf ungewöhnliches Verhalten des Tieres hingewiesen wird.

Das Kyon Halsband als Friedensstifter

Neben diesen Informationen hat der Tierhalter auch die Möglichkeit, aktiv in das Verhalten seines Schützlings einzugreifen. Fühlt sich das Haustier beispielsweise unwohl und fängt lautstark zu bellen an, so kann der Besitzer einen sogenannten „Shhhhh - Button“ drücken. Das bewirkt, dass das Halsband Ultraschalltöne aussendet, die nur von den Tieren wahrgenommen werden. Diese hochfrequenten Geräusche bringen das Haustier laut Hersteller umgehend dazu, das Bellen einzustellen. 

Auf die gleiche Art soll die „Pacifier“-Funktion als Friedensstifter zwischen mehreren Tieren funktionieren. Diese wird ausgelöst, wenn sich zwei oder mehrere Tiere in die Wolle geraten. Ein Tippen auf den Pacifier-Button bewirkt, dass das Halsband auch in dieser Situation hochfrequente Signale aussendet, die die Tiere auseinander bringen. Smarte Technologie, die Frieden schafft.

Ladedauer

Das Kyon-Halsband verfügt über eine wiederaufladbare Batterie, die das Gerät bis zu 30 Tage aktiv hält. Zum Aufladen legt der Hersteller eine eigene Ladestation bei, die gleichzeitig auch als Informationshub agiert. Sie lädt das Halsband nicht nur auf, sondern verbindet sich zusätzlich mit dem Mobiltelefon und dem Halsband über Bluetooth und WLAN und tauscht die ermittelten Daten über die Kyon-Server in der Cloud aus.  

Kosten und Verfügbarkeit

Wie viele innovative Produkte geht auch das Kyon-Halsband aus einer Kickstarter-Kampagne hervor, die mittlerweile abgeschlossen ist. Die Produktion der Haustier-Tracker wird im Juli beginnen. Derzeit besteht noch die Möglichkeit, Bestellungen aufzugeben.

250 US-Dollar wird das smarte Halsband kosten. Dieser Preis kann sich um weitere 5 Dollar pro Monat erhöhen, wenn der Besitzer die mobile Datenoption dazu bucht. Diese macht GPS-Lokalisierung außerhalb des heimischen WLANs und des Bluetooth Erkennungsradius überhaupt erstmöglich und ist somit eigentlich Pflicht. 

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