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Title: Haushalt
IFA 2018

Die Smart Home Neuigkeiten der IFA 2018

Die wichtigste Messe in Europa für Consumer Elektronik ist nun schon wieder vorüber. Smart-Wohnen.de zeigt die Neuheiten fürs Smart Home.

Quelle: Messe Berlin

Quelle: Messe Berlin

Seit Mittwoch ist sie schon wieder zu Ende, die internationale Funkausstellung in Berlin – kurz IFA. Inzwischen eine der wichtigsten, ja wenn nicht sogar die wichtigste Leitmesse für Neuheiten im Bereich der Consumer Elektronik. Für viel Aufsehen hat dieses Jahr besonders der Google Assistent gesorgt.

Googles Sprachassistent wird immer besser

Nicht nur, dass Google mit vielen Plakatflächen auf der IFA stets und ständig präsent war und viele Google Brand Ambassadors an den zahlreichen Partnerständen zu der Google Assistent Integration informierten – nein, auch bereits vor der Messe verkündete Google viele Verbesserungen von seinem Sprachassistenten.

© Chris Bertko / Google Brand Ambassadors.

So unterstützt der Google Assistant nun auch Abläufe, ähnlich der „Alexa Routinen“. Dabei können mehrere Aktionen in einer Abfolge durch eine Phrase gestartet werden. Es genügt ab sofort ein „Ok Google, guten Morgen“, um das Licht in der Küche, dem Schlafzimmer und im Badezimmer einzuschalten und in allen Räumen die Heizungen auf Wohlfühltemperatur zu fahren.“

Für Familien in denen zweisprachig gesprochen wird, könnte diese Neuerung von Interesse sein: Google Assistant ist nun bilingual nutzbar. Heißt, der Google Home Assistent kann zum Beispiel in Deutsch oder Englisch gleichermaßen benutzt werden. Google Assistant ist derzeit in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Japanisch nutzbar.

Und auch neue Hardware ist aus dem Hause Google hierzulande verfügbar: Der Google Home Max, dessen Preis bei rund 400 Euro liegt, kann nun auch in deutschen Haushalten behilflich sein.

Aber auch in Halle 6.2 – der Smart-Home-Halle – zeigten die Hersteller ihre Neuheiten.

Fibaro

Der designaffine Hersteller Fibaro aus Polen präsentierte sein Heizungsthermostat, welches auf der IFA im vergangenen Jahr mit der Z-Wave Technologie vorgestellt wurde, dieses Jahr nun auf Basis von Bluetooth Low Energy mit Apple HomeKit Unterstützung. Das Thermostat verfügt über einen LED Ring, welcher zum lokalen Verstellen der Temperatur gedreht werden kann. Je nach SOLL Temperatur leuchtet der LED Ring im Farbspektrum von Blau über Gelb, Orange bis hin zu Rot.

© Chris Bertko / Fibaro HomeKit Heizungsthermostat.

Für Z-Wave Freunde wird es aus dem Hause Fibaro bald eine Sirene für den Innen- und auch Außeneinsatz geben. Die Alarmtöne können variiert werden, sowie auch das LED Signallicht. Ein Preis sowie die Marktverfügbarkeit steht bis dato noch nicht fest.

© Chris Bertko / Fibaro Indoor- und Outdoor Z-Wave Sirene.

Auch nicht für den LED-Stripe, der zuerst mit fertig integriertem Bluetooth-Chip auf den Markt kommen soll. Der Stripe wird zudem als ZigBee-Version erhältlich sein.

Elgato Eve

Während er bei Fibaro noch Zukunftsmusik ist, zeigte Elgato überraschend einen HomeKit kompatiblen LED Lichtstreifen namens: Elgato Eve Light Stripe. Er ist quasi das Pendant zum Philips Hue Stripe, funkt jedoch mit WLAN, so dass keine zusätzliche Bridge nötig ist. Mit ca. 1800 Lumen ist er sogar einen Ticken heller als der von Philips. Da er die gleichen Steckkontakte wie jener aus dem Hause Philips verwendet, lässt er sich sogar mit Hue Stripes erweitern. Preislich wird er bei etwa 80 Euro liegen.

Mit einer weiteren Neuheit, dem „Eve Light Switch“ lässt sich die konventionelle Beleuchtung in HomeKit einbinden. Der Unterputzschalter ersetzt den bestehenden Wandschalter und passt in Schalterprogramme von Gira, Jung sowie Busch- & Jäger. Auch er verbindet sich via WLAN mit dem heimischen Netzwerkrouter und findet somit den Weg in Apples HomeKit. Der Preis des Schalters liegt wohl bei stolzen 99 Euro.

© Chris Bertko / Elgato Eve Switch – HomeKit Lichtschalter mit WLAN.

Neben der neuen Version des Room Sensors war auch ein „Eve-Stripe“ am Stand zu sehen, zu welchen die Jungs von Elgato noch wenig herausrücken wollten. Nur soviel: Alle drei Outlets der Steckdosenleiste werden einzeln schaltbar sein und können den Stromverbrauch messen. Zusammen verkraftet die Steckdosenleiste maximal 3.800 Watt.

© Chris Bertko / Stromverteiler - Elgato Eve Stripe.

Und auch zum Elgato Eve Window Guard ist noch nicht soviel bekannt. Zu sehen war er indes schon auf dem IFA Stand von Elgato.

© Chris Bertko / Elgato Eve Window Guard.

Innogy – neue Smart Home Zentrale

Alles neu macht der September im Hause Innogy. Jüngst wurde der Energieversorger von dem Wettbewerber E.ON gekauft und auch die Smart Home Sparte geht mit über. Seither hat man auch das Gefühl, dass sich nach langem Stillstand endlich wieder etwas tut in Punkto Hardwareentwicklung.

So stellte Innogy auf der IFA seine neue Smart Home Zentrale vor, welche leistungsfähiger als das Vorgängermodell sein soll und neben dem Innogy Funkprotokoll CoSIP nun auch mit smarten Geräten des Herstellers „Medion“ zusammenarbeitet. Alle bisher erhältlichen Innogy Smart Home Produkte werden aber auch weiterhin kompatibel sein, sicherte man uns zu. Erhältlich soll die neue Smart Home Zentrale ab Januar für einen Preis von 150 Euro sein.

© Chris Bertko / Innogy Smart Home Zentrale der 2ten Generation.

Nuki – Sesam öffne dich

Das Türschloss Nuki, welches erst kürzlich das Siegel „Sicher“ aus dem IT-Institiut „AV-TEST“ erhielt, stellte eine sehr spannende Erweiterung für das Motorschloss vor: Ein Keypad.

© Chris Bertko / Erweiterung für das NUKI Türschloss: Bluetooth KeyPad.

So kann das NUKI Türschloss neben dem Smartphone oder der Fernbedienung auch via Zahlencodeeingabe geöffnet werden. Das 9x3cm handliche Pinpad kann sowohl innen (in Mehrfamilienhäusern) sowie auch außen (bei Einfamilienhäusern) angebracht werden. Es entspricht der IP65 Schutzklasse und ist somit bestens gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Angetrieben von 2x CR2032 Knopfzellenbatterien, kann es ganz einfach per Schrauben oder Klebepads neben der Tür montiert werden.

Ist es erstmal mithilfe der NUKI App via Bluetooth mit dem Motorschloss gekoppelt, können bis zu 100 verschiedene Zugangscodes vergeben werden. Dabei ist auch die zeitliche Begrenzung, zum Beispiel für Pflege- oder Reinigungskraft, Freunde, Verwandte, bzw. den Nachbarn – der nur während der Abwesenheit im Urlaub Zutritt zur Wohnung erhalten soll – möglich. Damit man auch bei Nacht die Tasten trifft, verfügt das KeyPad über fluoreszendierende Tasten, sowie sechs LEDs, welche ein optisches Feedback geben. Das NUKI KeyPad soll es noch in diesem Jahr für ca. 80 Euro geben.

Neben der Neuheit Keypad, wurde auch über eine HomeKit Version des Motorschlosses aus dem Hause NUKI gesprochen. Spekulationen zu Folge, wird es noch in diesem Jahr verfügbar sein.

Neato-Saugroboter

Gleich zwei neue Staubsaugroboter-Modelle stellte Neato auf der IFA in Berlin vor. Den Botvac D4 Connected und den Botvac D6 Connected.

Der D4 ist ab sofort für eine UVP von 529 Euro beim Hersteller erhältlich und bietet als einziger in seiner Preisklasse die LaserSmart™-Kartierungstechnologie, welche unter anderem sogenannte „virtuelle No-Go-Linien“ unterstützt. Dabei ist keine zusätzliche Hardware nötig, um Bereiche abzugrenzen, in welche der Roboter nicht fahren soll. Außerdem wurde der D4 mit einer bis zu 33% längeren Akkulaufzeit als sein Vorgängermodell ausgestattet und kann dank der neuen „Quick Boost Charging“-Schnellademöglichkeit aus dem Hause Neato schnell wieder einsatzbereit gemacht werden.

© Chris Bertko / Neato stellte gleich zwei neue Saugroboter vor.

Der D6 soll sich dank einer besonders breiten Hauptbürste vor allem für Tierbesitzer eigenen. Mithilfe des Turbo-Modus können zudem besonders verschmutze Bereiche gründlich gereinigt werden. Er ist für rund 750 Euro erhältlich.

Technisat – Staubsauger und noch mehr Smart Home

Und auch der Fernsehhersteller aus der Eifel rundet sein neues Smart Home Portfolio mit einem Staubsauger- und Wischroboter ab. Der mit WLAN ausgestattete Roboter kann mit einem Reservoir-Pad aufgerüstet werden, um dann feucht durchzuwischen. Preis: Ab 399 Euro – Verfügbarkeit noch nicht bekannt.

© Chris Bertko / Saug- und Wischroboter von Technisat.

In punkto Smart Home verfolgt Technisat einen sehr interessanten Ansatz: Der Fernseher oder wahlweise der Receiver werden zur Smart Home Zentrale. Über das Menü auf dem Fernseher können so die verbundenen Z-Wave Geräte wie zum Beispiel das Licht geschalten, bzw. gedimmt werden, oder die Soll-Temperatur der Heizung variiert werden. Besonders schön: Auch das Bild der Überwachungskamera kann auf Wunsch direkt auf dem Fernseher angezeigt werden.

Wer einen Technisat Fernseher sein eigenen nennt, wird diesen bald via Amazons Sprachassistenten „Alexa“ bedienen können. Dafür genügt ein „Alexa, mach den Fernseher lauter“, oder: „Alexa, schalte auf Kanal 5“. Geht es nach Technisat, soll die Sprachbedienung im Laufe des nächsten Jahres noch intuitiver werden, indem Alexa sogar weiß, welcher Sender auf Kanal 5 liegt. Dann könnte man direkt sagen: „Alexa, schalte auf ZDF“.

© Chris Bertko / Technisat Smart Home.

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