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Title: Haushalt
Nest Mini vs. Google Home Mini vs. Echo Dot

Der Nest Mini Smart Speaker im Praxistest

Der neue Nest Mini Smart Speaker kommt mit satterem Sound und neuen Features. Wir schauen uns mal an, was der kleine smarte Lautsprecher auf dem Kasten hat.

© Google Nest

© Google Nest

Der Nest Mini ist bereits erhältlich. Wir unterziehen den kleinen Smart Speaker einem Praxistest. Vor allem beim Sound hören wir genau hin, ob die vollmundigen Versprechen von Google sich bewahrheiten. Die erste Neuheit sieht man auf der Unterseite des kleinen Smart Speakers: eine Einkerbung macht ihn mittels einer Schraube an die Wand montierbar. Und als Stromverbindung kommt statt eines Micro-USB-Steckers jetzt ein runder Stromstecker zum Einsatz. Damit ist der Nest Mini nicht mehr mal eben mit einem USB-Kabel am Laptop betreibbar. Aber das werden auch die wenigsten machen.

Neue Bedienungsfeatures beim Nest Mini Smart Speaker

Stellt man den Google Home Mini neben den neuen Nest Mini, muss man sehr genau hinschauen, welcher von beiden der neue ist. Bedient man die kleinen Smart Speaker werden Unterschiede deutlich. Die Anzeige der Lautstärke wird auch beim neuen Nest Mini mittels vier Leucht-LEDs abgebildet. Neu sind zwei weitere Leuchtpunkte links und rechts, die beim Reduzieren oder Erhöhen der Lautstärke am Gerät erscheinen. Dieses zusätzliche visuelle Feedback vereinfacht die Bedienung. Noch besser: mit einem Touch auf die Mitte des kleinen Smart Speakers wird die Pause- bzw. Weiter-Funktion aktiviert. Und das auch bei ausgeschaltetem Mikrofon. Wer also etwa im Schlafzimmer von seinem Nest Mini geweckt wird und über Nacht das Mikrofon ausgeschaltet hat, kann trotzdem mit der üblichen Handbewegung den Smart Speaker „Wecker“ stumm schalten. Auch das Zurücksetzen des Nest Mini auf Werkseinstellungen wird damit erledigt: einfach die Hand rund fünfzehn Sekunden bei ausgeschaltetem Mikrofon auf die Oberfläche legen und der Smart Speaker wird komplett zurückgesetzt.

© Google Nest / Äußerlich sieht der Smart Speaker auf den ersten Blick aus wie sein Vorgänger Google Home Mini.

 

Der Sound des Nest Mini im Vergleich mit dem Google Home Mini

Da der Nest Mini bekanntlich mehr Bass hat als sein Vorgänger Google Home Mini, habe ich den Equalizer bei beiden Geräten auf Höhen 0 und Bass auf „Mehr“, also voller Bass, getestet. Damit habe ich dann diverse Musikstücke von Dance bis Pop getestet. Und Google behält Recht: der Sound des Nest Mini ist wesentlich besser als beim Google Home Mini Smart Speaker. Der Bass allerdings bleibt trotz Verdopplung eher dezent im Hintergrund, trotz voller Einstellung keine Überdröhnung, der Klang bleibt angenehm, wenn auch nicht vergleichbar mit einem großen Smart Speaker. Aber der Nest Mini wird ja auch anders eingesetzt.

© Google Nest / Der kleine Smart Speaker Nest Mini ist vor allem für Flur, Küche und Schlafzimmer geeignet.

 

Soundtest mit Nest Mini und Echo Dot (3. Gen.) Smart Speaker

Ja, ich gestehe es: nachdem ich einen Echo Dot in dritter Generation geschenkt bekam und diesen in Sachen Sound gegen den Google Home Mini getestet hatte, war der kleine Alexa Smart Speaker mein Favorit zum Nebenbei-Musikhören. Dementsprechend gespannt war ich auf den Vergleich von Echo Dot und Nest Mini. Und was soll ich sagen: der Echo Dot hat zwar oberflächlich mehr Wumms in den Bässen, allerdings überdröhnt er auch gern mal. Insgesamt gefällt mir persönlich der Klang des Nest Mini besser, da er in meinen Ohren ausgewogener ist, die Bässe drängen sich nicht in den Vordergrund, die Höhen bleiben relativ klar. Auch dieses Sound-Duell gewinnt der Nest Mini in meinen Augen… ähh Ohren. Weiterhin ein Vorteil beim kleinen Smart Speaker mit Alexa: es lässt sich dank 3,5-mm-Audio-Ausgang direkt ein separater Lautsprecher anschließen. Beim Nest Mini ist das nur mit einem Bluetooth-Lautsprecher über die Home App möglich.

© Google Nest / Smart Speaker Triumvirat: Echo Hub (3. Gen.), darunter links der Google Home Mini und rechts der neue Nest Mini.

 

Die neue K.I. im Nest Mini Smart Speaker

Der neu verbaute Machine Learning Chip zur Optimierung der Künstlichen Intelligenz soll die Suchergebnisse des integrierten Google Assistant spürbar beschleunigen. Teilweise können dadurch Befehle wie „Wieviel Grad sind es in…“ direkt über den Chip verarbeitet werden. Mit der von mir genutzten 100 MBit-Leitung ließ sich keine Beschleunigung bei der Befehlsverarbeitung feststellen. Der Google Home Mini antwortete genau so schnell wie der neue Nest Mini. Dank des integrierten Chips soll der Nest Mini nicht zwingend eine Internetverbindung benötigen, um Informationen vom Google Server abzurufen. Somit sollen angeschlossene Smart Home Geräte teilweise auch bei nicht vorhandener Internetverbindung weiterhin per Sprachsteuerung bedient werden können, was scheinbar nur mit dem angekündigten Nest WiFi funktioniert. Bei meinem Test, für den ich das WLAN deaktivierte, kam nur die Sprachmeldung „Ich kann das WLAN nicht finden…“.

Fazit

Muss ich als Nutzer eines Google Home Mini jetzt auf den Nest Mini upgraden? Tja, kommt drauf an. Wer am meisten Musik darüber hört, wird mit dem neuen Sound glücklicher werden, sofern er kein Klangwunder erwartet. Wer sich nur im Hintergrund von Musik beschallen lässt, kann auch die vorherige Version weiternutzen. Zumal der Google Home Mini jetzt im Preis gesenkt wurde.

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