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Devolo Home Control: Einfach zum Smart Home

In Kooperation mit Devolo

Neben der Telekom, RWE, Fritz und vielen anderen hat auch der deutsche Hersteller Devolo ein eigenes Smart Home System „zum Selbermachen“ im Angebot.

© Devolo

© Devolo

Mit Devolo, eigentlich vor allem bekannt für seine Powerline-Adapter, tummelt sich seit Mitte 2015 ein weiterer bekannter Hersteller aus Deutschland im Smart Home Segment. Für Smart Home Einsteiger gibt es neben den einzeln erhältlichen Komponenten auch verschiedene Sets, die auf jeweils einen Nutzungstyp ausgelegt sind: Sicherheit, Komfort und Energieersparnis. Zusätzlich gibt es ein Starter-Set, das wir hier näher beleuchten wollen.

Alle Bausteine der Devolo Home Control nutzen den beliebten Z-Wave-Standard. Der Hersteller aus Aachen verspricht eine Kompatibilität mit sämtlichen rund 1.500 auf dem Markt erhältlichen Z-Wave-Smart-Home-Geräten aller anderen Hersteller. Das smarte Lichtsystem Philips Hue ist ebenfalls nativ eingebunden. Seit einem Update im Mai 2016 können auch Geräte mit offener Web-API per http-request angebunden werden. Dafür sollten jedoch fundierte technische Kenntnisse beim Anwender vorhanden sein.

Im Set für Smart Home Starter sind neben der notwendigen Steuereinheit ein Tür- und Fensterkontakt sowie eine Schalt- und Messsteckdose enthalten. Es legt damit den Grundstein für die Hausautomation, bedarf zur echten Nutzung als Smart Home aber noch der Erweiterung durch die eine oder andere sinnvolle Komponente.

© Devolo / Das Starter-Set beinhaltet eine Zentraleinheit, eine Schalt- und Messsteckdose sowie einen Tür-/Fensterkontakt.

Als Spezialist für Powerline-Adapter hat das System von Devolo zudem den Vorteil, dass es neben dem Z-Wave-Signal auch über die Stromleitung Daten verschicken kann. Ist schon ein Powerline-Netzwerk installiert, kann die Zentrale über Powerline Kontakt zum Router aufnehmen. Das erhöht die Reichweite der Home Control-Zentrale, zum Beispiel dann, wenn der Router im Keller steht. 

Die Komponenten des Devolo Home Control Starter Pakets

Die Basis für Home Control bildet auch bei Devolo die Steuereinheit. Sie ähnelt sehr den bekannten Powerline-Adaptern und funktioniert ebenso einfach. In die Steckdose stecken, per LAN-Kabel mit dem Router verbinden, schon funkt sie los und kann über ein Benutzerkonto auf mydevolo.de bequem eingerichtet werden. Für Laien stehen online und in der App YouTube-Videos bereit, die die Installation jeder Komponente einfach erklären. Hier überzeugt das System mit echter Anwenderfreundlichkeit. Bis zu 232 verschiedene Module kann eine Steuereinheit verwalten, das sollte locker für jeden privaten Hausbesitzer ausreichen.

Der Tür- und Fensterkontakt kann per Klebefolie oder Schraube montiert werden und regelt als Komfort-Element die Beleuchtung beim Heimkommen und Weggehen. Oder er weist als Sicherheitskomponente auf ein geöffnetes Fenster hin und kann dazu mit der optional erhältlichen Alarmsirene verknüpft werden. Zusätzlich misst der Kontakt die Raumtemperatur und die Helligkeit im Raum. Das ist sinnvoll bei einer Erweiterung mit einem Raum- oder Heizungsthermostat.

Die Schalt- und Messsteckdose ist der Klassiker eines Smart Homes, sie steuert über einfache Wenn/Dann-Regeln oder per Zeitsteuerung angeschlossene Geräte. Das kann die bereits vorbefüllte Kaffeemaschine am Morgen oder die Stehlampen-Beleuchtung am Abend sein. Letzteres ist eine besonders beliebte Variation zur Urlaubszeit, um bei eigener Abwesenheit eine Anwesenheit vorzugaukeln. Die Funksteckdose wird einfach zwischen Steckdose und die gewünschten fernbedienbaren Geräte gesteckt. Das Devolo Online-Portal und die App zeigen dabei auch den Stromverbrauch. So lassen sich auch ganz nebenbei Stromfresser enttarnen und austauschen.

Die einfache Steuerung des Devolo Smart Home

Sämtliche Bausteine des Home Control können mit einfachen Schaltern und Drag&Drop-Befehlen eingestellt werden. Das funktioniert am besten über den Webbrowser im mydevolo-Portal an einem großen Bildschirm. Die iOS- und Android-App eignet sich insbesondere um ein Gerät, eine Regel oder eine Szene zu (de-)aktivieren. Eine neue Smart-Home-App hat Devolo für Ende November, Anfang Dezember 2016 angekündigt, die alle Smart-Home-Funktionen in der App bereitstellen soll. (Stand Oktober 2016)

© Devolo / Über das Devolo Online-Portal können sämtliche Einstellungen vorgenommen werden.

Mittels Push-Nachrichten oder E-Mails benachrichtigt die App, sobald etwas im Smart Home passiert: Öffnen der Tür, Absinken der gewünschten Temperatur etc. Diese Benachrichtigungen können individuell ein- oder ausgeschaltet werden. Wer kein Smartphone besitzt und unterwegs trotzdem benachrichtigt werden möchte, kann sich auch per SMS die Statusbotschaften schicken lassen. 15 SMS sind gratis, danach kosten je 100 SMS im Paket 15 Euro. Das klingt in Zeiten günstiger Allnet/SMS-Flatrates happig, dürfte aber gerade älteren Nutzern und Mobilgerät-Verweigerern trotzdem gelegen kommen, um regelmäßig informiert zu sein.

Fazit

Das Starter-Set für Devolo Home Control hält, was es verspricht. Es ist einfach eingerichtet und intuitiv bedienbar. Doch das Set geht nur einen kleinen Teil des Wegs zum Smart Home. Um in den Genuss einer echten Hausautomation zu kommen, sollte es mit diversen weiteren Modulen ergänzt werden. Devolo bietet davon mit Bewegungsmelder, Rauchmelder, Thermostaten und mehr bereits eine gute Bandbreite, die in Zukunft immer weiter ausgebaut werden soll. Zudem nutzt es die Z-Wave-Technologie und kann mit allen Z-Wave-kompatiblen und einigen weiteren Geräten anderer Hersteller kombiniert werden. Damit ist es eine gute und einfach bedienbare Basis für Smart Home Einsteiger.

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