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Smart Home

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Title: Haushalt
Die App zur Funkstation Homee

Die Bedienung der Smart Home Zentrale Homee

Auch Homee nutzt eine Smartphone App oder Web App: diese steuert Geräte über die Smart Home Zentrale einzeln oder in Gruppen und erstellt Homeegramme.

© Codeatelier GmbH

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Der große Vorteil der Smart Home Zentrale Homee liegt in der Kompatibilität: die gängigen Funkprotokolle im Smart Home werden von nur einer Smart Home Zentrale bzw. Funkstation an die jeweiligen Geräte gefunkt. Das führt sich auch in der Bedienung fort, denn bei Homee können alle diese vereinten Geräte mit nur einer App angesteuert werden. Das macht Schluss mit dem App-Chaos der verschiedenen Hersteller – eine Ausnahme bilden Apps, die zur Registrierung bei den Herstellern dienen. Die App selbst ist sehr intuitiv und erklärt sich bei der Benutzung von selbst. Sie steht für Android und iOS zur Verfügung und kann im App Store oder Play Store heruntergeladen werden. Auch wer noch keine Homee Smart Home Zentrale sein Eigen nennt, kann im Demomodus einen ersten Eindruck des Look & Feel bekommen.

Zusätzlich ist auch die Nutzung über eine Web App möglich. Hier kann die Homee Funkstation dann von jedem PC oder Mac aus gesteuert werden, da der Brain Cube seinen Strom per USB bezieht, könnte so auch ein Mini PC oder ausrangiertes Netbook fest mit der Homee Smart Home Zentrale verbunden werden und als zusätzliche stationäre Anlaufstelle zur App dienen. In der App zeigen bunte Icons in der jeweiligen Würfelfarbe auf einen Blick an, mit welchem Funkprotokoll bzw. Würfel diese verbunden sind, also eine „orange Glühbirne“ für smarte Beleuchtung per ZigBee, sprich dem orangenen Würfel der Smart Home Funkstation. Zusätzlich befindet sich unter „Geräte“ bei jeder Smart Home Komponente eine Unterzeile, die auf einen Blick deren Einstellungen zeigt, etwa bei unserem Hue-Leuchtmittel-Beispiel „An | 80% | Farbe (Petrol)“.

© Codeatelier GmbH / Alle angeschlossenen Komponenten zeigt die Homee App übersichtlich an. 

Mit Homee nutzt man eine App für alles

In den meisten Fällen sollte eine voll aufgerüstete Homee Smart Home Zentrale mit der Brain Cube Funkstation und allen bisher verfügbaren Würfeln – ZigBee, Z-Wave, EnOcean – ausreichen, um alle gewünschten Geräte im Smart Home gescheit nutzen zu können. Die erste Einrichtung ist dabei einfach: der Brain Cube Würfel hat auf der Unterseite einen QR-Code, den man per App einliest. Jetzt noch im eigenen WLAN anmelden und dann kann man auch schon loslegen mit der Installation der unterstützten Smart Home Geräte. Einfach das „Plus“-Zeichen anklicken, danach bestätigen, das gewünschte Smart Home Gerät in den Anlernmodus schalten und warten, bis Homee mit „Hat geklappt“ die Einbindung bestätigt.

Zugegeben, das kann je nach Anzahl der Komponenten durchaus seine Zeit dauern, aber am Ende sollten alle von der Homee Smart Home Zentrale unterstützten Geräte auch funktionieren. Komponenten, die nicht in der Kompatibilitätsliste auf der Homee Webseite zu finden sind, erfordern etwas mehr Arbeit oder werden schlicht nicht erkannt. Aber die Liste der kompatiblen Geräte wächst stetig. Sind viele Geräte an der Smart Home Zentrale angemeldet, kann es schnell unübersichtlich werden. In diesem Fall empfiehlt sich das Anlegen von Gruppen, die frei definierbar sind. So kann man etwa alle Smart Home Komponenten eines Raumes als Gruppe zusammenfassen oder entscheiden, welche Gruppenbildung für den eigenen Zweck am sinnvollsten ist.

© Codeatelier GmbH / Zur besseren Übersicht lassen sich bei Homee Funkstandard-übergreifende Gruppen anlegen. 

Mit Homeegrammen definiert man auch komplexe Szenarien

Wer seinen Haushalt bereits zum Smart Home umgewandelt hat, der weiß Szenarien zu schätzen: über einfache „Wenn-Dann“-Regeln (auch bekannt als IFTTT: if this then that) lassen sich Vorgänge automatisieren. Bei Homee heißen die Szenarien passenderweise Homeegramme und können neben „Wenn“ und „Dann“ auch mit „Und“ sowie „Oder“ verknüpft werden. Also etwa so: „WENN die Wetterstation außen über 25 Grad Temperatur anzeigt UND der Helligkeitssensor hohe Helligkeit anzeigt DANN sage dem Jalousiensensor, er soll die Jalousie ausfahren UND schalte die HUE-Lampen aus UND stelle die Heizkörperthermostate auf 17 Grad“. Hier kann man schnell nützliche Szenarien finden und definieren, die dann in der Homee App als Homeegramm gespeichert werden.

Für die Bedienung der App per Smartphone oder über die Web-Oberfläche am PC benötigt man keinerlei Programmiererkenntnisse. Steht man dennoch einmal vor einem komplexen Problem, dann hilft die Homee Community weiter. Hier finden sich unter FAQ häufig gestellte Fragen und Lösungen, aber es können auch Vorschläge für neue Smart Home Geräte gemacht werden, die mit Homee kompatibel sein sollten, neue Features für die App vorgeschlagen werden und vieles mehr.

© Codeatelier GmbH / Homeegramme definieren komplexe Szenarien mit Wenn-Dann-Und-Oder-Regeln.

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