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Neu: Fritzbox-Flaggschiff

Die Fritz!Box 7590 für Supervectoring

Die neue Fritz!Box 7590 bietet neben einem frischen Design und Verbesserungen für WLAN und Smart Home auch Supervectoring per VDSL2 Profil 35b.

© AVM

© AVM

Auf der CeBit 2017 präsentierte der Berliner Hersteller AVM neben der 6590 Cable auch das neue Topmodell Fritz!Box 7590, den Hightech-Router, der die bewährte und oftmals gelobte 7490 ablösen soll. Die FritzBox 7590 kommt in einem schicken, weiß dominierten Gewand und kann dank der identischen Bohrschablonenmaße einfach an die vorhandenen Schrauben des Vorgängers an die Wand gehängt werden. Befindet sich die Fritz!Box im Schlafzimmer freuen sich Nutzer jetzt auch über automatisch gedimmte, jedoch nicht komplett ausschaltbare  Anzeige-LEDs, die das Zimmer nachts nicht mehr in eine Lichtershow verwandeln. Mit an Bord ist wieder die DECT-Basis zum einfachen Anschluss von Schnurlostelefonen und Smart Home Anwendungen.

© AVM / Das neue Modell 7590 kommt im frischen Look.

Im Inneren der FritzBox 7590 steckt bewährte Technik

Wie die Fritz!Box 7580 bietet auch die 7590 insgesamt acht WLAN-Antennen, davon je vier im 2,4 und 5 GHz-Bereich. Durch die genutzte 4x4 Multi User MIMO-Technik kann der WLAN-Datenstrom je nach Bedarf auf bis zu vier Endgeräte verteilt werden. Außerdem soll die WLAN-Verbindung auch über größere Entfernungen konstanter gehalten werden. AVM selbst nennt maximal mögliche 1,733 Mbit/s im WLAN ac (5 GHz) und 800 Mbps in WLAN n (2,4 GHZ), wie viel tatsächlich erreicht werden kann erst der tägliche Einsatz zeigen.

Seit dem Update auf Fritz!OS 6.80 beherrscht der Router wie auch die 7490 das so genannte Band Steering, bei dem die Fritz!Box selbst entscheidet, welche Frequenz sie nutzt. Ist auf dem 2,4-GHZ-Band zu viel Betrieb, switcht sie unmerklich auf das bisher noch weniger genutzte 5-GHz-WLAN. Der meist genannte Clou ist jedoch die neue Technik, die die Fritz!Box 7590 beherrscht: das Supervectoring VDSL2-Profil 35b.

© Pixabay / Die Fritz!Box 7590 unterstützt Supervectoring 35b.

Supervectoring bringt Downloadraten bis 300 Mbit/s

Supervectoring ist kein neuer Comic-Superheld, sondern eine Möglichkeit, aus alten Kupferleitungen mehr DSL-Leistung herauszuholen. Bisher ist bei Kupferleitungen nach 50 Mbit/s Schluss. Mit der auch als VDSL2 Profil 35b oder auch Vectoring Plus bekannten Technik sind auf dem Papier auf maximal 300 Meter Länge bis zu 300 MBit/s Downloadrate erreichbar, streng genommen sogar 400 Mbit/s, die sich jedoch in Upload- und Download-Geschwindigkeit aufteilen. Die Phrase „auf dem Papier“ bedeutet schlichtweg, dass noch kein Provider bisher Supervectoring 35b anbietet. Getestet wird die Technik jedoch schon länger.

Um die Super DSL Technik flächendeckend anbieten zu können, müssen jedoch zuerst die Verteilerkästen aufgerüstet werden. Die Deutsche Telekom nennt daher aus gutem Grund bisher als Termin für den Start des Super Vectoring in Deutschland frühestens Ende 2017 bzw. eher das Jahr 2018. Wer also umsteigen möchte, um die neue Technik zu nutzen, darf getrost noch warten. Gleiches gilt für derzeitige Verwender der Fritz!Box 7490, auch wenn der Nachfolger besseres WLAN bietet. Wer bereits in Kürze einen neuen Router braucht und bei Erscheinen Supervectoring nutzen möchte, kann sich jedoch mit der Fritz!Box 7590 schon jetzt fit für die Zukunft des DSL machen.

Anschluss gesucht und bei der FritzBox 7590 gefunden

Die Fritz!Box 7590 bietet wie gewohnt wieder jede Menge Anschlüsse: neben einem TAE-Eingang für Telefon oder Faxgerät auf der rechten Seite stehen rückseitig zwei FON-Anschlüsse Typ RJ11, ein FONS0-ISDN-Anschluss, ein separater blauer Gigabit-WAN-Anschluss für Glasfaser- oder Kabelmodems, vier LAN-Anschlüsse und ein USB 3.0-Port zur Verfügung. Ein weiterer USB 3.0-Anschluss ist rechts zu finden – ideal für USB-Drucker, LTE-Mobilfunksticks oder USB-Speichergeräte, die als NAS verwendet werden können.

Laut Hersteller AVM soll die Datenübertragungsrate der USB-Ports zwei- bis viermal höher sein als bei der Fritz!Box 7490. Damit würde die Fritz!Box 7590 mit angeschlossener USB-Festplatte- oder USB-Stick eine noch bessere Alternative als NAS-Heimserver darstellen. Wer sich jetzt fragt, wo der zweite TAE-Anschluss geblieben ist, wird in der Packung einen RJ11-zu-TAE-Adapter finden, um auch zwei TAE-Geräte betreiben zu können. Die Fritz!Box 7590 vereint die Technik der Zukunft mit den lieb gewonnenen Anschlüssen der Vergangenheit und deckt damit ein breites Spektrum an potenziellen Nutzern ab. Sie soll im Mai 2017 zu einem UVP von 269 Euro erhältlich sein.

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