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Title: Haushalt
Zwei neue Repeater von AVM für WLAN Mesh

Die FRITZ!Repeater 600 und 1200

Insgesamt vier neue Repeater hat AVM im Programm: neben FRITZ!Repeater 3000 und 2400 sind das die FRITZ!Repeater 600 und 1200. Die beiden Kleinen gucken wir uns an.

© AVM

© AVM

Schon auf dem MWC 2019 in Barcelona kündigte das Berliner Unternehmen AVM gleich vier neue FRITZ!Repeater an. Neben dem Triband-Modell 3000 als stehende Variante und dem 2400, der ein wenig an den bekannten 1750E erinnert, wurden auch die kleinen Modelle FRITZ!Repeater 600 und 1200 im ganz neuen Design erstmals präsentiert. Und eben diese beiden sind jetzt seit kurzem (FRITZ!Repeater 1200) bzw. in Kürze (FRITZ!Repeater 600) erhältlich. Alle neuen Repeater von FRITZ unterstützen selbstverständlich WLAN Mesh mit FRITZ!Boxen ab OS 6.90 und sind komfortabel mit zwei Tastenklicks einzurichten: einmal die rote Taste am Repeater drücken, dann zum Router und dort die Taste WPS drücken, alles andere wie etwa WLAN-Netzname (SSID), Gastzugang und Passworte machen die beiden dann unter sich aus. Die FRITZ!OS Oberfläche bietet danach viele Optionen zum Betreiben des Repeaters. Tipp: mit der Fritz!App WLAN kann vor dem Einrichten noch der optimale Standort in der Wohnung bzw. im Haus ermittelt werden.

© AVM / Insgesamt wird es gleich vier neue FRITZ!Repeater geben: 600, 1200, 2400 und 3000.

Der FRITZ!Repeater 1200: der gute Mittelweg

Der etwas Größere der beiden neuen Steckdosen-Repeater kommt mit zwei Antennen pro Frequenzband (2,4 GHz und 5 GHz, je 2x2 WLAN AC + N bzw. IEEE 802.11a/g/n/ac). Damit ist er insgesamt zukunftsfähiger als das kleinere 600-Modell und präsentiert sich zudem vielseitiger. So ist er mit einem Gigabit-LAN-Port ausgestattet, was ein großer Vorteil ist, wenn man mal eben den Laptop für eine Fehlerdiagnose anschließen muss. Das 1200-Modell erreicht im 5-GHz-Band maximal 1.266 Mbit pro Sekunde (was auch den Namen erklärt). Ebenfalls an Bord sind Crossband-Repeating zum gleichzeitigen Senden und Empfangen von Daten, Band Steering zur automatischen Auswahl der zum Zeitpunkt besseren Frequenz und Access Point Steering, damit angeschlossene Geräte immer bestmöglich verbunden sind. Der Stromverbrauch im Standby-Modus liegt laut AVM bei drei Watt. Im Lieferumfang ist übrigens ein Steckdosenstabilisator enthalten, damit der Repeater auch in Schuko-Steckdosen vom Typ F sitzt. Der FRITZ!Repeater 1200 ist bereits erhältlich und kostet um die 70 Euro.

© AVM / Beide Router sind WLAN Mesh fähig.

Der FRITZ!Repeater 600: der günstige Einstieg

Das wesentliche Merkmal des FRITZ!Repeater 600 ist nicht nur die sehr kompakte Größe, sondern auch der Wegfall des 5-GHz-Bands. Dafür stehen für das 2,4 GHz-Band (WLAN N bzw. IEEE 802.11a/g/n) gleich vier Antennen zur Verfügung. Trotzdem bleibt das Netz vor allem in Ballungsräumen sehr überlaufen und etwas langsamer: der FRITZ!Repeater 600 bietet einen Maximaldurchsatz von bis zu 600 Mbit pro Sekunde. Vorteil: auch ältere Geräte können daran angemeldet werden und die Reichweite ist insgesamt höher als auf der 5-GHz-Frequenz. Wer also nicht gerade eine 1.000 Mbit-Leitung nutzt, kann damit durchaus glücklich werden. Ein Anschluss für ein LAN-Kabel bietet das 600-Modell übrigens auch nicht und statt Crossband-Repeating ist hier Sameband-Repeating inkludiert, was bedeutet, dass Daten erst vom Repeater empfangen werden, von dort zum Router geleitet werden und auf gleichem Weg zurück. Das halbiert die Geschwindigkeit, ermöglicht aber eine größere Reichweite. Zudem punktet der Klein im Stromverbrauch: laut AVM liegt die Leistungsaufnahme im Standby-Modus bei nur 1,5 Watt. Der kleine FRITZ!Repeater 600 kommt in Kürze für knapp 50 Euro in den Handel.

Fazit

Nach dem neuen Spitzenmodell FRITZ!Repeater 3000 landen nun also auch der FRITZ!Repeater 1200 und bald das Einstiegsmodell FRITZ!Repeater 600 im Handel. Der 1200 bietet zukunftsfähige Specs und ist für den Preis empfehlenswert. Doch auch das 600-Modell wird viele Freunde finden. Wer wie ich mal einen billigen Asien-Repeater genutzt hat bzw. versucht hat, zu nutzen muss man eher sagen, der wird die Qualität Made in Germany und die einfache Installation und Einbindung in WLAN Mesh durchaus schnell zu schätzen wissen. Persönlich würde ich trotzdem die zwanzig Euro mehr ausgeben und zum 1200 greifen. Wer einmal in Großstädten die 2,4-GHz-Frequenz mit der 5-GHz-Frequenz vergleicht, der weiß, wovon ich spreche: während im ersteren Dutzende Funknetze zu finden sind, sind letztere immer noch Orte der Beschaulichkeit (in meinem Fall stehen 22 verschiedene SSIDs im 2,4-GHz-Band gegen nur 4 SSIDs im 5-GHz-Band). Das merkt man schon an der Stabilität. und hätte ich nicht noch ein paar wenige ältere Geräte, wäre ich schon komplett auf 5 GHz umgestiegen.

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