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Die große Smart-Home-Jahresvorschau für 2016

Spannende Entwicklungen bei der Heimautomatisierung werden das neue Jahr prägen. Das werden die heißesten Trends.

Finger aktiviert ein Zeichen in einer Smart Home Grafik

© Sergey Nivens / Fotolia.com

Das Smart Home ist von einer ständigen Weiterentwicklung gezeichnet. Auch im Jahr 2016 darf man auf neue Gadgets und technische Innovationen gespannt sein. Wir haben einige Projekte in folgendem Überblick zusammengefasst.

Auf Sensoren und Steuergeräte wird heute meist über Browser-Interfaces oder Apps zugegriffen. Doch neue Eingabemethoden stehen in den Startlöchern. Ein Beispiel ist der elegant gestaltete Multifunktionsschalter Senic von Nuimo. Er besitzt einen sehr präzisen Drehring und eine Touchpad-Oberfläche; zudem erlaubt er sogar eine berührungsfreie Steuerung per Fingergesten in seiner Nähe. In das Touchpad integrierte LEDs signalisieren, welche Funktion gerade ausgeführt wird. Mit dem Senic lassen sich neben drahtlosen Lautsprechern auch andere Geräte, wie beispielsweise die Raumbeleuchtung oder die Heizung, elegant steuern.

Da auch Apple die Heimautomatisierung in der letzten Zeit ebenfalls immer ernsthafter angeht, dürfte sich auch hier beim Thema Bedienung einiges tun. Mit dem Apple HomeKit funktioniert die Steuerung unterschiedlicher Geräte sogar per Spracheingabe über iPhone, iPad oder iPod touch. Auf Zuruf wird so beispielsweise die gewünschte Lichtsituation mit Philips-Leuchten hergestellt.

Ein Signal, das noch weiter in die Zukunft weist, kommt von Blue Frog Robotics aus Frankreich: Hier arbeitet man an einem Roboter namens Buddy, der sich als digitaler Butler um unterschiedlichste Dinge kümmert. Er kann die Wohnung überwachen, als Hub für das Smart Home agieren, als Planer und Kalender genutzt werden, und er lässt sich sogar als Tagesbegleiter für hilfsbedürftige Menschen oder als Spielpartner für Kinder einsetzen. Noch ist das Gerät nicht marktreif, es hat aber das Potenzial, ein echter Trendsetter im Bereich der Heimsteuerung zu werden.

Alles wird klüger

Was könnte noch angenehmer sein, als sich die Wünsche von den Lippen ablesen zu lassen? Wenn sie erfüllt werden, bevor sie geäußert werden! Auch das ist mit der Weiterentwicklung intelligenter Heimsteuerung möglich. Schon heute lässt sich etwa die Heizungssteuerung so programmieren, dass das heimische Wohnzimmer geheizt wird, sobald man den Arbeitsplatz in den Feierabend verlässt – auch wenn das beispielsweise wegen Überstunden später als gewöhnlich der Fall ist.

Aber Assistenzsysteme können noch viel weiter gehen: So werden zum Beispiel aus der heimischen Mediathek oder einem Online-Videoservice andere Filme vorgeschlagen, wenn alle zu Hause sind, als wenn nur ein einzelnes Familienmitglied anwesend ist. Mit der Integration von Wearables ist es sogar möglich, Audio-Playlists automatisch passend zur aktuellen Stimmung abspielen zu lassen.

Alles wird vernetzt

Voraussetzung dafür: Unterschiedliche Systeme müssen in der Lage sein, sich untereinander auszutauschen. Daran wird beispielsweise bei Samsung gearbeitet. Im Gegensatz zu vielen anderen Smart-Home-Zentralen kann der SmartThings-Hub mit Geräten verschiedener Hersteller auf unterschiedlichen Standards kommunizieren. Unter anderem werden die Drahtlos-Systeme ZigBee und Z-Wave unterstützt. Dieser Trend dürfte entscheidend für eine größere Akzeptanz der heimischen Vernetzung sein, da sich niemand gerne von den Geräten eines einzelnen Herstellers abhängig machen möchte.

Der Hersteller LG trägt auf einem anderen Weg dazu bei, mehr Geräte miteinander zu verbinden: Sein neu vorgestellter SmartThinQ-Sensor erweitert auch ältere Geräte mit Netzwerk-Funktionalität. So kann er etwa anhand der Vibrationen erkennen und an die Smart-Home-Zentrale melden, ob und wie lange eine herkömmliche Waschmaschine läuft, und wann das Programm beendet ist. Auch den Füllzustand eines Kühlschranks erfährt der Anwender von diesem smarten Sensor.

Alles nach draußen

Der Wohnbereich hört meist nicht vor der Haustür auf: Im Jahr 2016 wird auch der Garten in die intelligente Steuerung des Hauses einbezogen. Der bekannte Hersteller von Gartentechnik und Gartengeräten Gardena hat das „Gardena smart system“ angekündigt. Bestandteile des Systems sind ein „smart Sensor“, der Bodenfeuchte, Lichtverhältnisse und Außentemperatur misst, die „smart Water Control“, mit der sich per App die Bewässerung regeln lässt, sowie der vollautomatische Rasenmähroboter „smart Sileno“. Mit dieser Kombination lassen sich Bewässerung und Rasenpflege nahezu komplett automatisieren. Als Steuerzentrale dient das „Gardena smart Gateway“, das sowohl mit dem vorhandenen Router als auch mit den zu steuernden Gartengeräten in Verbindung steht.

Fazit

Mit rasanten Schritten entwächst die Heimsteuerung den Kinderschuhen. Dank erweiterter Integration, vereinfachtem Handling und der Eroberung von immer mehr Bereichen wird das Leben einfacher, sicherer und gemütlicher.

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