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Title: Haushalt
Smart Home Systeme im Check

Die großen Smart Home Anbieter im Vergleich

Wir haben die drei großen Smart Home Anbieter in den Vergleich gestellt: Telekom Magenta, Homematic IP, Innogy Smart Home und einen „Geheimtipp“. Unsere Kategorien: Sortiment, Kompatibilität, Datensicherheit und Preis.

©Qivicon/Welcher ist denn nun der beste Smart Home Anbieter?

©Qivicon/Welcher ist denn nun der beste Smart Home Anbieter?

Welcher Smart Home Anbieter punktet im Vergleich 2018?

Smart Home Anbieter gibt es viele. Mittlerweile haben sich besonders drei große Smart Home Anbieter durchgesetzt: Magenta SmartHome (Telekom), Homematic IP (eQ3) und Innogy SmartHome (RWE). Es wird Zeit die drei ins Rennen ums beste Smart Home System zu schicken. Aufgemischt wird der Smart Home Vergleich durch einen Außenseiter bzw. unseren aktuellen Geheimtipp: Smanos. Alle vier Smart Home Systeme treten in den Vergleich in den Kategorien „Sortiment“, „Kompatibilität“, „Datensicherheit“ und „Preis“ gegeneinander an.

1. Kategorie: Sortiment

Ein großes Geräte-Sortiment vom Hersteller macht es einfach, passende Produkte für das Smart Home System zusammenzustellen. Einige Smart Home Hersteller bieten nur ein Grundsortiment an, das mit kompatiblen Systemen und Geräten erweitert werden kann, andere legen den Fokus auf ein eigenes, umfassendes Sortiment.

Telekom Magenta SmartHome

©Telekom/Die Home Base 2.0 verbindet alle Geräte.

Magenta SmartHome hat ein gutes Grund-Sortiment eigener Smart Home Komponenten, das vom Bewegungsmelder bis zur Heizungssteuerung reicht. Wie die Smart Home Systeme im weiteren Vergleich auch, stellt Magenta SmartHome die Absicherung des Hauses gegen Einbruch, Wasser- oder Feuerschäden in den Vordergrund. An der einen oder anderen Stelle fehlen dem System noch ein paar entscheidende Elemente, wobei man durch die zahlreichen Schnittstellen der Magenta Home Base 2.0 zu anderen Systemen problemlos auf Geräte anderer Hersteller ausweichen kann. Pluspunkt: Seit neustem gibt es auch eine smarte E27-LED-Birne von Magenta SmartHome.

Sortiment-Bewertung: 2/3 Punkte

Homematic IP

©eQ3/Die Basisstation von Homematic IP verschaltet vor allem herstellereigene Geräte.

Homematic IP von Hersteller eQ3 ist eines der am besten ausgebauten Smart Home Systeme. Von Unterputzschaltern zur Steuerung von smarten Geräten per Wandtaster bis zur wetterbasierten Rolladensteuerung, kommen hier auch fortgeschrittene Smart Home-Fans auf ihre Kosten, die ihr Haus umfassend mit nur einem System automatisieren möchten. Sowohl die Vorgänger-Komponenten mit der Bezeichnung „Homematic“ als auch die neuen „Homematic IP“-Komponenten spielen reibungslos zusammen.

Sortiment-Bewertung: 3/3 Punkte

Innogy SmartHome

©Innogy/Die Innogy Zentrale ist das Herzstück des Smart Home Systems.

Innogy ordnet sich etwa zwischen Magenta SmartHome und Homematic IP ein. Mit ca. 50 herstellereigenen Komponenten ist das Innogy-eigene Sortiment etwas kleiner als Homematic IP, aber größer als das von Magenta SmartHome. Innogy SmartHome gleicht das etwas kleinere system-eigene Sortiment mit einer Reihe kompatibler Geräte von externen Herstellern aus. Da die Basisstation aber lediglich einen Funkstandard unterstützt, entstehen durch die Systemöffnung lange nicht so viele Möglichkeiten wie mit Magenta SmartHome.

Sortiment-Bewertung: 2/3 Punkte

Smanos Smart Home

©Smanos/Die kreisrunde Basisstation kann an der Wand angebracht werden.

Unser Geheimtipp im Bunde ist das kleinste Smart Home System im Vergleich. Bisher gehören dazu: Tür-/Fensterkontakte, Bewegungsmelder, Wassermelder, Alarmsirene, eine Panorama-Überwachungskamera und eine Video-Türsprechanlage. Damit eignet sich das Smanos System vor allem für all jene, die ein einfaches und intuitives Plug and Play Smart Home aufbauen möchten. Ein Pluspunkt sind die optisch ansprechend-gestalteten Systemkomponenten, darunter zum Beispiel das RFID-Lesegerät für die Wand, über das der Alarmmodus schnell ein- und ausgeschaltet werden kann, auch ohne dass die App benötigt wird. Für die Optik und das runde Gesamtkonzept gibt es einen Extra-Punkt für den Underdog.

Sortiment-Bewertung: 2/3 Punkte

2. Kategorie: Kompatibilität mit systemfremden Komponenten

Bei der Entscheidung für ein Smart Home System sollte man definitiv einen genauen Blick auf die kompatiblen Produkte werfen, denn damit steht und fällt letztlich der Gestaltungsraum des Smart Home Systems. Am besten überlegt man sich bereits vor der Anschaffung, welche Bereiche des Hauses automatisiert werden sollen (z.B. Licht, Heizung, Musik, Einbruchschutz...) und wie diese gesteuert werden sollen (z.B. Funkschalter, feste Wandschalter, Sprachassistent). Danach kann man dann einfach überprüfen, ob das System die entsprechenden Komponenten und Kompatibilitäten bietet.

Telekom Magenta SmartHome

Als system-offenes Smart Home System, bietet Magenta Smart Home das größte Potential, sämtliche Bereiche des Hauses einfach zu automatisieren, darunter auch die Musiksteuerung dank der Kompatibilität zu Sonos und Bose. Die Magenta Home Base 2.0 ist mit vier verschiedenen Funkstandards ausgestattet, die im Smart Home Bereich besonders verbreitet sind, so dass eine Vielzahl externer Geräte einwandfrei mit dem System zusammenarbeiten. So bietet Magenta SmartHome selbst zum Beispiel keine Möglichkeit eine Fußbodenheizung zu steuern – durch das kompatible Bitrome Raumthermostat ist es aber trotzdem möglich, die Bodenheizung in das Smart Home System zu integrieren. Sprachassistentin Alexa kann genauso mit Magenta Smart Home verknüpft werden, wie der Google Assistant. Eine aktuelle Liste kompatibler Produkte gibt es hier.

Kompatibilitätsbewertung: 3/3 Punkten

Homematic IP

Im Bereich Kompatibilität kann Homematic IP noch nicht besonders hoch punkten. Das liegt wohl daran, dass der Hersteller lange Zeit seinen Schwerpunkt darauf gelegt hat, das eigene Sortiment ausreichend auszubauen, anstatt ein Partnernetzwerk aufzubauen. Mittlerweile kann Homematic IP trotzdem mit Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant gesteuert werden und sogar Apple HomeKit ist mit dem System kompatibel. Für die smarte Lichtsteuerung stehen Partner wie Osram Lightify und Philips Hue zur Verfügung.

Kompatibilitäts-Bewertung: 1/3 Punkte

Innogy SmartHome

In der Kategorie Kompatibilität bewegt sich innogy SmartHome wieder im Mittelfeld. Die Liste der kompatiblen Produkte ist noch überschaubar, dafür hat das Unternehmen mit Philips Hue, Amazon Alexa, Miele, Samsung und Netatmo bereits wichtige Partner an Land gezogen. Durch die Partnerschaft mit ALKO kann sogar ein Mähroboter in das Smart Home Erlebnis integriert werden.

Kompatibilitäts-Bewertung: 2/3 Punkte

Smanos Smart Home

Wie schon in der ersten Kategorie angedeutet, ist Smanos noch ein junges Smart Home System, das sich bisher auf die Sicherheit fokussiert. Nichtsdestotrotz kann das System bereits mit Amazon Alexa, Google Assistant, dem Nest Thermostat und der Philips Hue Lichtsteuerung gekoppelt werden. Interessant ist außerdem, dass Smanos über die Smart Home-Dienste „Conrad Connect“ und „IFTTT“ mit vielen weiteren beliebten Geräten und Systemen verknüpft werden kann. Darunter der Logitech Pop Button, Danalock, tado° und die Honeywell Heizungssteuerung, Fitbit und Gigaset Alarmsystem. Damit bietet Smanos die Möglichkeit, ein umfassendes Smart Home System aufzubauen, dass sich keinesfalls hinter den großen Anbietern verstecken muss.

Kompatibilitäts-Bewertung: 2/3 Punkte

3. Kategorie: Datensicherheit

Datensicherheit ist ein wichtiges Kriterium für ein Smart Home System. Während jedes Smart Home System grundsätzlich mit einer verschlüsselten Verbindung arbeitet, ist es zusätzlich beruhigend zu wissen, wenn die Cloud-Server der Anbieter in Deutschland stehen und den hier üblichen strengen Datenschutzbestimmungen unterliegen.

Telekom Magenta SmartHome

Das Smart Home System der Telekom Magenta ist gut verschlüsselt und speichert die Eingabedaten nur für einen kurzen Zeitraum auf deutschen Servern. Das Cloud-System der Telekom ist TÜV-geprüft und auch die AV-TEST GmbH attestiert dem Magenta SmartHome System einen sehr guten Schutz gegen Zugriffe von außen.

Datensicherheit-Bewertung: 3/3 Punkte

Homematic IP

Auch der europäische Marktführer im Bereich der Smart-Home-Lösungen hat seine Server in Deutschland stehen und hat sich seit jeher der Datensicherheit verschrieben. Das Unternehmen erhebt keinerlei personenbezogene Daten und verfolgt damit den Grundsatz der Datensparsamkeit.

Datensicherheit-Bewertung: 3/3 Punkte

Innogy SmartHome

Als drittes deutsches Smart Home System im Vergleich, stehen auch die Server des Energieriesen RWE in Deutschland. Vom VDE hat Innogy für sein System das Gütesiegel für Datensicherheit erhalten.

Datensicherheit-Bewertung: 3/3 Punkte

Smanos Smart Home

Unser Geheimtipp Smanos hält aus Datenschutz-Gründen leider auch geheim, wo genau seine Server stehen. Recherchen ergaben aber immerhin, dass sie in Amerika untergebracht sind. Punkten kann das System trotzdem mit einer WLAN-Verbindung 802.11b/g/n mit WEP-/WPA- und WPA2-Verschlüsselung.

Datensicherheit-Bewertung: 2/3 Punkte

4. Kategorie: Preis-/Leistungsverhältnis

Der Preis spielt bei einem Smart Home System eine nicht unwesentliche Rolle, schließlich braucht man eine ganze Reihe von Funk-Komponenten um ein umfassendes System aufzubauen, darunter einige Fenster-/Türsensoren, Bewegungsmelder oder Heizkörperthermostate. Es lohnt sich beim Einstieg auf Einsteigersets zu setzen, die bereits die Basisstation und einige smarte Komponenten enthalten.

Telekom Magenta SmartHome

Telekom Magenta SmartHome liegt preislich im oberen Mittelfeld. Die Basisstation kostet um die 100 Euro, ein Heizkörperthermostat ca. 50 Euro und ein Bewegungsmelder 60 Euro. Die Angaben beziehen sich auf die Produkte von Magenta selbst. Da das System offen ist, können aber auch günstigere Produkte von anderen Herstellern eingebunden werden.

Preis-/Leistungsverhältnis-Bewertung: 2/3 Punkte

Homematic IP

Die Smart Home Komponenten von Homematic IP bewegen sich preislich auf dem Niveau von Magenta SmartHome. Ein Heizkörperthermostat kostet ca. 50 Euro, genauso wie der Bewegungsmelder. Die neueste Version der Smart Home Zentrale CCU3 kostet allerdings derzeit satte 150 Euro. Trotzdem kann man mit eQ3 Homematic ein günstiges Smart Home System aufbauen, da auch alle Vorgänger-Produkte mit der Bezeichnung „Homematic“ (ohne IP) mit der Zentrale kompatibel sind.

Preis-/Leistungsverhältnis-Bewertung: 2/3 Punkte

Innogy SmartHome

Auch Innogy liegt mit seinen Komponenten im oberen Mittelfeld. Die Basisstation schlägt zwar mit 100 Euro zu Buche, das neue Heizkörperthermostat und der Bewegungsmelder kosten derzeit ca. je 50 Euro. Einen Punkt Abzug gibt es für die Tatsache, dass es kaum Möglichkeiten gibt, auf günstigere Komponenten auszuweichen. Einen Tipp haben wir trotzdem: Die Vorgänger-Version des Heizkörperthermostats kostet nur ca. 35 Euro.

Preis-/Leistungsverhältnis-Bewertung: 1/3 Punkte

Smanos Smart Home

Smanos ist das günstigste Smart Home System im Vergleich mit den großen Anbietern. Die Basisstation ist nur im Starterpaket mit weiteren Komponenten erhältlich. Runtergerechnet dürfte sie um die 60-70 Euro kosten. Ein Bewegungsmelder kostet mit 25 Euro gerade mal die Hälfte im Vergleich zu den Top-Anbietern. Eine Heizungssteuerung gibt es noch nicht, dafür können die attraktiven Heizungssysteme von tado° oder Honeywell über IFTTT verbunden werden.

Preis-/Leistungsverhältnis-Bewertung: 3/3 Punkte

4. Fazit: Smart Home Top-Anbieter oder Underdog?

Die vorgestellten Smart Home Systeme im Vergleich können auf ihre Weise mit bestimmten Eigenschaften punkten. Magenta SmartHome ist system-offen und funktional, Homematic IP ist besonders stabil und mit etwas Technik-Affinität – flexibel erweiterbar. Innogy SmartHome ordnet sich irgendwo dazwischen ein, so dass man hier genau schauen muss, ob die verfügbaren Komponenten und Kompatibilitäten den eigenen Bedürfnissen entsprechen. Unser Geheimtipp ist mit Smanos ein kleines System, das sowohl durch das ansprechende Design als auch das Preis-Leistungsverhältnis punktet. Ob es ein Smart Home Top-Anbieter wird oder ein Underdog wird, hängt davon ab, was man persönlich von seinem Smart Home erwartet. In unserer Gesamtwertung schneidet Magenta SmartHome am Besten ab, dicht gefolgt von Homematic IP. Obwohl unser Geheimtipp in den ersten Kategorien etwas abfällt, hinterlässt das Gesamtkonzept bei uns einen genauso stimmigen Eindruck wie Magenta und Homematic – zu einem überschaubaren Preis.

5. Tabellen-Übersicht: Die großen Smart Home Anbieter im Vergleich

  Magenta SmartHome Homematic IP Innogy SmartHome Smanos Smart Home
Sortiment 2 3 2 2
Kompatibilität 3 1 2 2
Datensicherheit 3 3 3 2
Preis/Leistung 2 2 1 3
Gesamtwertung 10 9 8 9

 

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