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Title: Haushalt
Smart Home Zentrale

Die verschiedenen Bausteine der Homee Funkstation

Homee verbindet diverse Smart Home Funkprotokolle durch ein modulares System, das an Bauklötze erinnert: bisher stehen vier Würfel als Funkstation bereit.

© Codeatelier GmbH

© Codeatelier GmbH

Das Konzept hinter der modularen Smart Home Zentrale Homee ist ebenso clever wie smart: zusätzlich benötigte Funkprotokolle werden einfach in Würfelform auf die Basis gesteckt. So kann die Brain Cube Smart Home Zentrale bisher ganz einfach um drei gängige Funkprotokolle zum Funkstation Turm erweitert werden. Ob noch weitere folgen werden, ist bis dato nicht bekannt. Vorteil: beim Aufbau eines Smart Home muss ich mich nicht sofort für einen Funkstandard entscheiden, sondern kann meine Smart Home Zentrale nach Belieben mit Komponenten der am meisten verbreiteten Funkprotokolle nachrüsten. Und für den Fall, dass ich weiß, welche Protokolle ich ab Start benötige, bietet Hersteller Codeatelier GmbH auch Funkstation Bundles aus Brain Cube plus einem zusätzlichen Würfel zum Vorteilspreis von rund 200 Euro an, statt 130 Euro für die Smart Home Zentrale und gut 100 Euro pro Würfel.

© Codeatelier GmbH / Die WLAN Smart Home Zentrale von Homee heißt Brain Cube.

Der weiße Brain Cube bietet ab Werk WLAN

Homee erinnert an ein Bausteinsystem aus Kindertagen, bei dem jeder Würfel die Maße 5 x 5 x 5 cm hat. Der Brain Cube genannte weiße Baustein ist die Homee Grundeinheit und funkt bereits per WLAN, um sich in das Netzwerk des Smart Homes einzuklinken und die Steuerbarkeit per App zu gewährleisten. Zusätzlich können bereits über WLAN Smart Home Geräte von Netatmo und vielen weiteren Herstellern eingebunden werden, auch Nest funktioniert bereits, ist jedoch noch nicht zertifiziert. Auch die Smart Home Geräte von HomeMatic können mit Homee verbunden werden, wenn eine CCU2-Einheit – die Zentralstation von HomeMatic – im Haushalt installiert ist. Auf diese Weise kann eine HomeMatic Installation um ZigBee, Z-Wave und EnOcean erweitert werden.

Auch die Einbindung der beliebten Fritz!Box und dort bereits angelernten Heizungsreglern, Funksteckdosen etc. ist einfach möglich: die Fritz!Box als neues Gerät in Homee hinzufügen, die Zugangsdaten der Fritz!Box eingeben und dann hinter allen an der Fritz!Box angeschlossenen Geräten einen Haken setzen, damit sie in Homee übernommen werden. Schon können diese wie alle direkt angelernten Geräte bedient werden. Strom erhält der Grundwürfel Brain Cube übrigens über einen USB-Anschluss an Router oder PC, auch ein Adapter für Steckdosen liegt bei. Auf der Oberseite besitzt der Brain Cube Würfel – wie alle anderen auch – vier magnetische Kontakte auf einer Wolken-Stanze, auf denen ein anderer Würfel fest aufsetzen kann, um die Funktionalität zu erweitern. In welcher Reihenfolge die anderen Würfel auf die Funkstation aufgesteckt werden, ist dabei unwichtig.

© Codeatelier GmbH / Der Würfel in Lila fügt Homee das Z-Wave Protokoll hinzu. 

Der lila Würfel erweitert die Smart Home Zentrale um Z-Wave

Der auch Z-Wave Cube genannte Homee Baustein kommuniziert zum einen mit der Homee Smart Home Zentrale, also dem Brain Cube, und zum anderen mit allen Geräten, die per Z-Wave im Smart Home funken. Bekannteste Vertreter hier sind unter anderem Heizkörper-Thermostate von Danfoss und Stellaz, Sensoren des Herstellers Fibaro (etwa zum Steuern von Jalousien), die Smart Home Geräte von Devolo und Popp sowie zahlreiche weitere Vertreter, die sich der Z-Wave Alliance angeschlossen haben.

© Codeatelier GmbH / Mit dem Würfel in Orange funkt Homee auch mit dem ZigBee Protokoll. 

Der orange Würfel erweitert Homee um ZigBee

In der knalligen Farbe Orange kommt der Würfel, der die Smart Home Zentrale Homee um das ZigBee-Protokoll erweitert, indem er einerseits mit dem Brain Cube kommuniziert und andererseits mit den Smart Home Geräten im Haushalt, die das ZigBee Protokoll nutzen. Bekannte Vertreter hier sind die Hue-Lampen von Philips, Tradfri Lampen von IKEA, Komponenten des Herstellers Bitron sowie Lösungen von Osram und Busch-Jäger Elektro. ZigBee dürfte der Baustein sein, den man als erstes nachrüsten wird, da sich gerade im Bereich Beleuchtung hier die Platzhirsche Hue und Lightify im Portfolio befinden. Weiterer Vorteil ist die 128-Bit-AES-CCM-Verschlüsselung sowie die höhere Reichweite, wenn aktive Geräte ein Mesh-Netzwerk aufbauen, bei der die einzelnen Geräte untereinander funken statt nur direkt zur Zentrale.

© Codeatelier GmbH / Der Würfel in Türkis erweitert Homee um das EnOcean Protokoll. 

Der türkisfarbene Würfel lehrt die Smart Home Zentrale EnOcean

Geräte mit dem EnOcean Logo sind batterielos und gelten als besonders energieeffizient. Bei EnOcean werden Bewegungen, Temperaturen oder Licht nach dem Piezo-Prinzip in elektrische Energie umgewandelt. Der türkisfarbene Homee Würfel stellt die Verbindung zwischen EnOcean Geräten und der Funkstation Brain Cube her. Mit dem EnOcean Protokoll werden bisher vor allem Aktoren, Funkschalter und Funksensoren betrieben, die in den meisten Fällen eher für Bastler im Smart Home geeignet sind, dafür jedoch auch umfangreiche Einsatzmöglichkeiten bieten. Echte Out-of-the-Box-Lösungen kann man mit der Lupe suchen, stellvertretend seien an dieser Stelle die Sensoren von Afriso genannt. Der Würfel mit dem EnOcean Protokoll wird wohl eher weniger bei einer Anfänger Smart Home Zentrale zum Einsatz kommen. Aber gut zu wissen, dass auch dieses Protokoll für die Homee Smart Home Zentrale Brain Cube nachrüstbar ist. So kann man am Ende im Funkstation Komplett-Turm über WLAN, ZigBee, Z-Wave und EnOcean kommunizieren.

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