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Title: Haushalt
Heimautomation

Die vier häufigsten Anfängerfehler im Smart Home

Bevor es mit dem smarten Zuhause so richtig losgehen kann, gilt es diese vier Anfängerfehler unbedingt zu vermeiden.

© Andrey Popov / Fotolia

© Andrey Popov / Fotolia

Der Traum vom Smart Home. Wie wäre es, wenn man sich nicht mehr darum sorgen müsste, ob es morgens im Badezimmer noch kalt ist? Wenn die Heizung automatisch herunter regelt, sobald ein Fenster offen ist? Oder das Haus aufs Wort alle Türen verriegelt? Ein Smart Home bietet neben Energieersparnis und Sicherheit auch jede Menge Komfort. Doch was im Hausbau gilt, das gilt auch für das Smart Home. Beides braucht ein solides Fundament, um wirklich zu funktionieren. Bevor es also richtig losgehen kann, gilt es jedoch, diese vier Anfängerfehler unbedingt zu vermeiden. Dann steht dem Traum vom Smart Home auch nichts mehr im Wege.

© Devolo / Zum Start in die smarten vier Wänden gibt es einiges zu beachten.

Das Smart Home ist weitaus mehr als bloß das Smartphone, mit dem man die Wohnzimmer-Leuchten ein- und ausschalten kann. Vielmehr geht es darum, alltägliche Abläufe insoweit zu automatisieren, damit der Alltag selbst nicht nur komfortabler, sondern ganz einfach sicherer wird. Doch so zahlreich die Möglichkeiten im Smart Home auch sein mögen, so groß ist leider auch die verfügbare Vielfalt. Hier gilt es den Überblick zu bewahren, indem man sich Schritt für Schritt dem Smart Home nähert, ohne die typischen Anfängerfehler zu begehen.

Anfängerfehler 1: Fehlende Struktur im Smart Home

Am sinnvollsten ist es, sich zu Anfang zu fragen, mit welchem Raum man eigentlich beginnen möchte. Hier hat sich das Badezimmer als besonders sinnvoll erwiesen. Doch auch die Küche bietet gute Anfangspunkte in Sachen Heimautomation. Hat man sich erst einmal einen Raum ausgesucht, fällt es auch gleich viel leichter, die nächste Frage zu beantworten: „Was genau möchte ich smart machen?“

Nun gilt es, ein wenig Recherche zu betreiben, denn das Smart Home lässt sich in ganz viele unterschiedliche Bereich aufgliedern. Wie wäre es zum Beispiel mit einer smarten Heizungssteuerung, die morgens das Bad aufheizt, kurz bevor man es betritt? Oder die Heiztemperatur automatisch herunterregelt, sobald das Fenster offen ist?

© AVM / Ein smartes Heizungsthermostat steigert den Komfort.

Geht es dann zur Arbeit, senkt sich die Heizung wiederum ganz automatisch ab, um in Abwesenheit Energiekosten einzusparen. In Verbindung mit schaltbaren Steckdosen, können darüber hinaus Standby-Geräte sicher abgeschaltet und bei Wiederankunft wieder eingeschaltet werden. Hier vereinen sich Komfort und Energiesparen gleichermaßen.

© AVM / Smarter Heizungsregler hilft dabei Energie zu sparen.

Ganz gleich, ob man sich dem Thema Energiesparen, der Sicherheit oder ganz dem täglichen Komfort verschrieben hat. Das Smart Home bietet für jeden die passende Automation. Es kommt auf das richtige Fundament an und das beginnt mit der Frage: „Was möchte ich wo smart machen?“

Anfängerfehler 2: Fehlende Kompatibilität im Smart Home

In einem Smart Home kommunizieren alle eingebundenen Geräte über eine Zentrale, die alle Daten empfängt und weiterleitet. Sie ist das Gehirn des intelligenten Zuhauses, aber: Smart Home ist nicht gleich Smart Home! In den letzten Jahren wurden auf dem Markt unterschiedliche Übertragungswege, Funksysteme bzw. Funkstandards etabliert, so dass nicht alle verfügbaren Geräte auch miteinander kommunizieren können. Neben Insellösungen gibt es auch Standards, die herstellerübergreifend unterstützt werden.

Die nächste Frage lautet also: Soll es ein Kabelsystem oder doch lieber eine Funk-Lösung werden? Für Neubau- und größere Umbaumaßnahmen kommt die kabelgebundene Lösung durchaus in Frage. Der große Vorteil einer funkbasierten Lösung ist jedoch, dass sie sich insbesondere zum Nachrüsten in älteren Häusern und auch Mietwohnungen eignet.

© Codeatelier / Smart Home Zentrale Homee vereint verschiedene Smart Home Funksysteme.

Hat man sich also erst einmal entschieden, welchen Raum man mit welchen Routinen smart machen möchte, so geht es jetzt daran, das passende System samt Übertragungsweg zu finden. Auf dem Markt konkurrieren mittlerweile so viele verschiedene Smart Home Systeme und Anbieter, dass man mit Fug und Recht von einem wahre „Dschungel“ sprechen kann. Hierbei ist die wichtigste Frage, ob man sich für einen offenen Standard wie Z-Wave (siehe Devolo) oder für ein proprietäres Protokoll entscheidet, wie es z.B. auch Homematic IP nutzt?

Der Vorteil eines offenen Standards liegt indes auf der Hand: man ist herstellerunabhängig, hat eine Riesenauswahl an Geräten und kann auch in Zukunft damit rechnen, dass unterstützt und supportet wird. Doch ganz gleich, wie man sich entscheidet, man ist in der Folgezeit an das Portfolio des Anbieters bzw. des Standards gebunden. Es ergibt wenig Sinn, sich auf unterschiedliche Systeme einzulassen, denn das wird aus Nutzersicht irgendwann unübersichtlich.

Anfängerfehler 3:  Viele batteriebetriebe Geräte im Mesh-Netzwerk

Hat man sich beispielsweise für das zukunftssichere Z-Wave-System entschieden, wie es zum Beispiel auch der Smart Home-Hub Homee unterstützt, gilt es einen weiteren Anfängerfehler zu vermeiden. Um diesen aber wirklich zu verstehen, werfen wir einen kleinen Blick darauf, wie Z-Wave und auch ZigBee eigentlich genau funktionieren.

Z-Wave-Geräte funken ihre Informationen nicht nur direkt an die Zentrale, sondern nutzen hierfür auch andere Z-Wave-Geräte. Dadurch entsteht ein sogenanntes Mesh-Netzwerk, in dem sich alle Geräte, die sich in einem bestimmten Radius befinden, miteinander verbinden. In diesem Netzwerk fungieren alle Z-Wave-Geräte mit ständiger Stromanbindung wie z.B. Zwischenstecker oder Leuchtmittel als Repeater. Sie verstärken das Signal der Smart Home-Zentrale, so dass auch weit entfernte Geräte die Verbindung nicht verlieren.

Gängiger Fehler im Mesh-Netzwerk ist es, dass man zu viele batteriebetriebene Geräte nutzt: den Tür-Fensterkontakt im Wohnzimmer, den Bewegungssensor im Flur, das Heizkörperthermostat im Badezimmer. All diese Geräte fungieren nicht als Repeater. Die Mischung aus batterie- und stromnetzbetriebenen Geräten erst stellt sicher, dass alle Szenen und Routinen sicher ausgelöst und durchgeführt werden können.

Anfängerfehler 4: Zu kurze Messintervalle

Bleiben wir doch für einen Moment bei den batteriebetriebenen Geräten im Smart Home. Der Vorteil dieser kabellosen Lösungen ist, dass man sie leicht in jedem Eigenheim nachrüsten kann. Keine Kabelschlitze, keine neuen Schalter. Allerdings lässt man sich hier schnell dazu verleiten, die Messintervalle zu eng zu legen.

Ein Beispiel: der Bewegungssensor von Devolo, aber auch der von Fibaro ist in Wirklichkeit ein Multisensor, der neben Bewegung unter anderem auch Lichtintensität und Temperatur zu messen vermag. So reizvoll es auch sein mag, minütlich frische Temperaturwerte auf seiner Zentrale zu finden, so verbrauchsintensiv ist dieses Messen auch. Und ehe man sich versieht, ist die Batterie ausgepowert und man muss für Nachschub sorgen. Das ist auf Dauer nicht nur müßig, sondern auch wenig smart.

Fazit

Nicht aus der Luft gegriffen wird Smart Home gern auch als „intelligentes Wohnen“ bezeichnet, denn immerhin ermöglicht es die Vernetzung der gesamten Haustechnik in einem einheitlichen System – über alle Gewerke hinweg. Doch was für das Eigenheim gilt, das gilt auch für das Smart Home: beides braucht ein solides Fundament. Vermeidet man die eben beschrieben Anfängerfehler, sollte dem Traum vom komfortablen Smart Home nichts mehr im Wege stehen.

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