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Title: Haushalt
Saugroboter, Putzroboter und mehr

Die Zukunft der Serviceroboter

Staubsaugerroboter sind gerade dabei, in vielen Haushalten Einzug zu halten, da tüfteln die Hersteller schon an neuen Servicerobotern. Was bringt die Smart Home Zukunft?

Frau mit Roboter

iStock.com/miriam-doerr

Die Welt der Serviceroboter wird immer vielfältiger: neben Staubsaugerrobotern und Wischrobotern stehen auch Rasenmähroboter, Fensterputzroboter, Kofferroboter und vieles mehr parat. Durch immer bessere Künstliche Intelligenz werden auch immer aufwendigere Serviceroboter möglich, die mitlernen und sich dem Nutzer besser anpassen. Wir werfen hier einen Blick auf beliebte Serviceroboter abseits des Saugroboters und wagen einen Blick in die Zukunft der smarten Helfer.

Rasenmähroboter für einen stets gekürzten Garten

Für viele ist der Garten im Sommer das Outdoor-Wohnzimmer. Da soll es schon auch gut aussehen. Wer nicht mehr regelmäßig hinter dem Rasenmäher herlaufen möchte, kann das bequem von Rasenmährobotern erledigen lassen. Das Prinzip ähnelt dem der Staubsaugerroboter: die Fläche wird in Bahnen abgefahren und dabei das Gras geschnitten. Vor der Arbeit gilt es jedoch, den Begrenzungsdraht zu verlegen, damit der kleine Helfer, ähnlich wie eine Kuh auf der Weide, nicht in unerwünschte Gebiete ausbüxt. Und wenn der Rasen bereits zu sehr wuchert, sollte er vor dem ersten Einsatz einen Rasenmähroboters nochmal manuell auf am besten unter 6 cm gestutzt werden, da Mähroboter sonst an ihre Grenzen stoßen. Auch bei hohen Steigungen von über 40 Prozent kann ein Rasenmähroboter schnell aufgeben, vor allem, wenn starke Unebenheiten vorhanden sind. Hier gibt es jedoch mittlerweile von einigen Herstellern als Zubehör Grips oder Spikes für die Räder.

© Gardena / Der Gardena Sileno City 500 ist für kleine Rasenflächen geeignet.

Wenn alles eingerichtet ist, läuft die Rasenpflege quasi von allein: das geschnittene Gras ist bei Einsatz eines Rasenmähroboters so klein, dass es als Dünger auf dem Rasen verbleiben kann. Alle Modelle kommen mit einer Diebstahlsicherung (etwa bei Anheben) und viele haben einen Regensensor, der den Serviceroboter bei beginnendem Tröpfeln automatisch in seine Homestation fahren lässt. Neben einer regelmäßigen Reinigung und dem halbjährigen Austausch der Schneidemesser muss man als Unterhalt nach der Ersteinrichtung nicht mehr viel unternehmen. Da bleibt mehr Zeit für ein Sonnenbad im Garten. Empfehlenswerte Modelle bei Rasenmährobotern sind der Gardena Sileno City 500, der über die App auch mit der Gardena Bewässerung abgestimmt werden kann, sowie der iWORX Landroid M1000l, der vor allem für größere Gärten interessant ist.

Fensterputzroboter sorgen für Durchblick

Gerade Fensterputzen gehört zu einer der lästigen Tätigkeiten im Haushalt. Da kommen Fensterputzroboter wie gerufen. Die Hersteller versprechen streifenfreie Reinheit und einfache Bedienung. Und das nicht nur auf Glas von Fenstern, sondern auch auf Glastischen, Duschkabinen mit Glasscheiben oder Wintergärten, die sonst oftmals nur mit Hilfe einer Leiter zu erreichen sind. Die Technik dahinter setzt entweder auf ein Vakuum bzw. Unterdruck, das den Serviceroboter an der Scheibe hält oder arbeitet mit Magnetismus: hier gibt es eine Reinigungseinheit und eine Navigationseinheit, die per Magneten halten.

Eine Steckdose sollte in der Nähe sein, um das lange Stromkabel anschließen zu können: Fensterputzroboter verfügen zwar in der Regel über einen Akku, dieser ist allerdings nur für Notfälle geeignet, um bei einem Stromausfall den Serviceroboter wieder sicher nach unten zu bringen oder den Unterdruck aufrecht zu erhalten, um nicht von der Scheibe zu fallen. Eine Art Sicherheitsleine soll bei einigen Modellen den Absturz des Fensterputzroboters gewährleisten. Die Reinigung der Scheibe erfolgt zumeist mit Mikrofasertüchern, die an der Unterseite angebracht und vor dem Reinigungsvorgang mit Glasreiniger befeuchtet werden. Reinigt man das Tuch regelmäßig, hält es rund sechs Monate, bevor es ausgetauscht werden sollte. Um das lästige Putzen der Fensterrahmen kommt man mit einem Fensterputzroboter allerdings nicht herum. Empfehlenswerte Modelle für die automatische Fensterreinigung kommen derzeit von Ecovacs, etwa der Winbot 950.

© Ecovacs / Der Winbot 950 übernimmt das Fensterputzen.

Diese Serviceroboter erwarten uns in der Zukunft

Ein großes Thema in Sachen Serviceroboter sind die Bereiche Arbeitserleichterung und Pflegenotstand. Wir dürfen also davon ausgehen, dass Kofferroboter, die selbstständig am Flughafen neben uns herfahren, erst die Spitze des Eisbergs darstellen. Roboter, die Snacks oder Getränke reichen, hat man auf der IFA schon viele gesehen. Roboter, die uns im Elektronikfachmarkt den Weg zum gewünschten Produkt weisen, werden mittlerweile auch schon eingesetzt. Auch Serviceroboter, die Fußball spielen können, oder in Aussehen und Bewegung einen Hund nachahmen, sind bereits verfügbar. Der kleine Smart Home Hub von LG spielt Musik, beantwortet Fragen und ist eine Art Smart Display auf Rollen inklusive Mimik. Das Unternehmen Hanson Robotics Limited präsentierte mit Sophia eine Roboterdame mit äußerst menschlicher Mimik, die auch als Gesprächspartnerin funktioniert. Eine „Little Sofia“ für sieben- bis dreizehnjährige wird gerade auf Kickstarter finanziert. Serviceroboter werden also über kurz oder lang immer weiter in soziale Gefüge Einzug halten. Ob als Kuschelroboter, Sexroboter oder nützliche Ergänzung in der Altenpflege. Staubsaugerroboter, Rasenmähroboter und Fensterputzroboter sind da erst der Beginn. Und ein „T-1000 Terminator“ existiert hoffentlich auch in Jahrhunderten nur in Hollywood.

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