Teilen
Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Intelligente Kühlschränke

Diese Kühlschränke denken mit

Der Kühlschrank als Familienmanager – die Entwicklung geht immer weiter voran. Wir zeigen, was die intelligenten Kühlschränke 2.0 alles können.

© Smarter Applications Ltd

© Smarter Applications Ltd

Man steht im Supermarkt mal wieder ratlos vor den gefüllten Regalen und fragt sich, wie viel Milch wohl noch im heimischen Kühlschrank ist. Vorsorglich nimmt man eine Tüte mit, um dann Zuhause festzustellen, dass bereits zwei volle Tüten dort warten. Dieses Szenario kennen viele – man ärgert sich, die Vorräte nicht vor dem Einkauf überprüft zu haben oder wünscht sich eine Möglichkeit, im Supermarkt einen Blick auf den Kühlschrank zu erhaschen. Oder noch besser, der Kühlschrank benachrichtigt seinen Besitzer, wenn die Butter zuneige geht oder das Ablaufdatum in greifbare Nähe rückt. Im smarten Zeitalter ist das alles möglich. Was intelligente Kühlschränke drauf haben, darüber haben wir bereits mehrfach berichtet. Doch die Entwicklung pausiert nicht, und die neueste Generation der smarten Kühlschränke steht bereits in den Startlöchern. Können diese tatsächlich noch mehr? Wir werfen einen Blick auf die neuesten Modelle!

Schon im vergangenen Jahr sorgte Samsung mit der Vorstellung des Family Hub für Aufsehen – 2017 erscheint nun die Weiterentwicklung des cleveren Kühlschranks, der Family Hub 2.0. Neu ist, dass die Bedienung des Monitors neben Touch-Eingabe, nun auch über Sprache funktioniert. Dazu hat Samsung seine Spracherkennungssoftware in den smarten Kühlschrank integriert – neben dem Monitor kann zudem die App per Sprachbefehl gesteuert werden.

Um den Kühlschrank-Inhalt immer fest im Blick zu haben, sind in dem Family Hub 2.0 drei hochauflösende Kameras installiert. Regelmäßig senden sie Bilder auf den Monitor oder die App – die sowohl für Android als auch für iOS verfügbar ist. Um zu prüfen, was noch alles Zuhause ist, muss die Tür des Kühlschranks nicht einmal mehr geöffnet werden. Vor allem im Supermarkt kann man so einfach via App nachsehen, welche Vorräte noch zu Hause sind. Dank WLAN-Konnektivität lässt sich der clevere Kühlschrank mit dem Internet und dem heimischen Netzwerk verbinden.

 © Samsung / Der Family Hub 2.0 verfügt über WLAN-Konnektivität und Sprachsteuerung.

Per Sprachbefehl steuern

Blickfang des smarten Geräts ist der 21,5 Zoll große Full-HD-Touchscreen-Monitor. Ein Tastendruck reicht und das Innenleben des Kühlschranks erscheint auf dem Monitor. Alle benötigten Informationen lassen sich hier per Touch abfragen. Diverse Apps, die auf dem Display kachelförmig angeordnet sind, geben beispielsweise Auskunft über das aktuelle Wetter oder die Uhrzeit. Außerdem lassen sich Notizen und Einkaufslisten erstellen, die direkt auf dem Monitor oder in der App bearbeitet werden können. Dabei kann für jedes Familienmitglied ein eigenes Profil erstellt werden – so lassen sich die Einkaufslisten, Notizen und Fotos bestimmten Personen zuordnen. Die Listen lassen sich bequem verbal erweitern.

In Verbindung mit einem kompatiblen Smart-TV ist es möglich, das Fernsehbild auf dem Monitor zu zeigen. Besonders Rezeptvideos, die auf dem Monitor abgespielt werden können, erleichtern das Kochen. Musste man früher noch umständlich in Kochbüchern blättern und penibel darauf achten, dass diese nicht schmutzig werden, kann man sich die Rezepte nun auf dem Monitor anzeigen und vorführen lassen.

Smarte Kühl-Technologie

Richtig clever zeigt sich zudem die eingebaute Kühl-Technologie: Drei getrennte Kühlkreisläufe (Triple Cooling) sorgen dafür, dass kein Luftaustausch zwischen der Kühl- und der Gefriereinheit stattfindet. Damit wird eine Übertragung unangenehmer Gerüche verhindert. In vier Kältebereichen bleibt die jeweilige Temperatur konstant, während gleichzeitig Feuchtigkeit nach außen transportiert wird. Alles lässt sich selbstverständlich über das Smartphone überwachen.

Wie viel der smarte Kühlschrank kosten soll, ist noch nicht bekannt. Allerdings befindet sich der Preis des Vorgängermodells derzeit bei rund 3.500 Euro – da wird die neue Generation sicherlich nicht günstiger.

Smart InstaView Door-in-Door Kühlschrank

Neben Samsung stattet auch LG seinen Smart InstaView Kühlschrank mit einer Reihe neuer Funktionen aus. So verfügt der neue Side-by-Side-Kühlschrank über Amazon Alexa, das auf LGs eigener webOS Betriebssystemplattform läuft. Dank der Ausstattung mit webOS stehen dem Kunden neue Anwendungen zur Verfügung wie zum Beispiel ein Rezeptarchiv.

Über den Sprachdienst Alexa erhalten Nutzer Zugriff auf einen persönlichen Assistenten. Dieser kann Rezepte suchen, Musik abspielen oder Artikel auf die Einkaufsliste setzen. Auch das Bestellen eines Taxis, das Einstellen der Küchenuhr oder das Abrufen der Wettervorhersage wird durch Alexa möglich – und das alles via Sprachkontrolle und ohne manuellen Eingriff.

© LG / Über Sprachsteuerung verfügt auch der neue smarte Kühlschrank von LG.

Das auffälligste Element des smarten Kühlschranks ist ein 29 Zoll LCD Display, das durch zweifaches Antippen durchsichtig wird und einen Blick in das Kühlschrankinnere frei gibt.

Eine weitere clevere Funktion ist das Smart Tag-Menü. Hierüber werden Etiketten und Notizzettel hinzugefügt, um zu kontrollieren, welche Lebensmittel verfügbar sind oder wann das Haltbarkeitsdatum erreicht ist. Familienmitglieder können Erinnerungen füreinander einstellen und Aufgabenlisten auf dem Display anzeigen lassen. Eine Kamera mit 2,0 Megapixel Superweitwinkellinse nimmt Bilder vom Innenraum aus unterschiedlichen Winkeln auf und überträgt diese kabellos zu dem gewünschten Smartphone – die App ist ebenfalls für Android und iOS verfügbar.

Genauso wie Samsung lässt LG seine Kunden über den Preis und die Verfügbarkeit des Geräts aktuell noch im Unklaren.

Lebensmittelvorräte fest im Blick

Und für alle, die keinen neuen Kühlschrank kaufen wollen, aber dennoch eine smarte Alternative suchen, gibt es die Fridge Cam von Smarter. Es handelt sich dabei um eine smarte Kamera, die im Kühlschrank platziert werden kann und ebenfalls die Lebensmittel-Bestände überprüft. Jedes Mal, wenn nun der Kühlschrank geöffnet oder geschlossen wird, macht die Kamera ein Bild und sendet es an das Smartphone des Besitzers. So ist es möglich, jederzeit zu wissen, welche Lebensmittel Zuhause sind – selbst wenn man unterwegs ist. Sätze wie: „Mist, ich habe den Einkaufszettel vergessen“, gehören dann der Vergangenheit an. Ein Blick auf das Smartphone reicht und der Einkauf kann beginnen.

Die dazugehörige App – kompatibel mit Android und iOS – verrät nicht nur, ob im Kühlschrank noch Milch vorhanden ist, oder nicht. Sie weiß genau, wann der Inhalt zuneige geht. Befindet sich der User dann in der Nähe eines Supermarktes, wird er zusätzlich via App an die fehlenden Vorräte erinnert. Das heißt, man muss nie wieder wegen einem vergessenen Einkaufszettel zweimal zum Supermarkt laufen oder zu Hause vor dem trockenen Müsli sitzen.

© Smarter Applications Ltd / Die Fridge Cam sendet regelmäßig Bilder des Kühlschrankinhalts auf das Smartphone.

Rezepte via App

Zusätzlich überwacht die Kamera das Ablaufdatum der Lebensmittel und die Temperatur im Kühlschrank. Sollte man in der Eile einmal die Kühlschrank-Türe offen gelassen haben, wird man auch in diesem Fall von der Kamera benachrichtigt. Das spart Energie und schont den Geldbeutel.

Und für alle, die sich öfter einmal fragen, was für ein leckeres Gericht sich aus den vorhandenen Zutaten zaubern lässt, hat die Kamera noch eine spezielle Funktion: Sie sendet Rezept-Vorschläge auf die App. Dabei orientieren sich die Rezepte rein an den Lebensmitteln im Kühlschrank.

Einmal aktiviert, hält eine FridgeCam circa drei Monate, bevor sie via USB wieder aufgeladen werden muss. Der offizielle Verkauf startet im Frühjahr 2017, der Preis ist momentan (Stand Februar 2017) mit 99,99 Pfund Sterling angesetzt. Das entspricht in etwa 120 Euro.

Andere Artikel mit Themen: Kühlschrank, Haushalt, Samsung, LG

War dieser Artikel interessant für Sie?

Spannende Produkte bei MediaMarkt kaufen

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Produkt wird geladen...

Smart wohnen

Ich habe die Erläuterungen zum Datenschutz und zu den Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiere diese.

Passwort vergessen

Tragen Sie eine Ihrer bestätigten E-Mail-Adressen ein. Wir schicken Ihnen dann einen Link, über den Sie ein neues Passwort einrichten können.

Zurück