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Roboter und Smart Home

Diese Roboter erwarten uns in Zukunft

Welche Helfer uns in Zukunft tagtäglich begleiten und unseren Alltag erleichtern werden, darum haben wir uns in diesem Beitrag Gedanken gemacht.

© zinkevych / Fotolia

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Natürlich gibt es Roboter nicht erst seit Kurzem. In Form von hochspezialisierten Maschinen gibt es sie lange schon - zum Beispiel als Fabrikroboter in der Automobilproduktion. Häufig sind Roboter Spezialisten auf ihrem Gebiet. Das Jahr des Roboters rückt dennoch unaufhaltsam auf uns zu. Dank sinkender Hardware-Preise haben Roboter mittlerweile sogar den Sprung in unsere eigenen vier Wände geschafft. Saugroboter halten unseren Teppich staubfrei, Wischroboter beseitigen selbst hartnäckige Flecken auf dem Linoleum. Und wer einen Garten hat, wird einen Mähroboter bald schon nicht mehr missen wollen.

Doch auch über diese smarten Helferlein hinaus schicken sich Roboter an, unsere eigenen vier Wände nach und nach zu erobern. Zum Beispiel als intelligente Haushaltshilfe, Babysitter für den Nachwuchs oder gar Wäschefalter. Welche Roboter uns sehr bald schon tagtäglich begleiten und unseren Alltag erheblich erleichtern könnten, das wollen wir heute mal genauer betrachten.

Sozialroboter als Alltagshelfer und Babysitter

Hier in unserem Zuhause sind wir es gewohnt, ein Gerät für eine besondere Tätigkeit einzusetzen, man denke nur an die Waschmaschine oder den Trockner. Dennoch gibt es eine wachsende Anzahl sogenannter Sozialroboter (social robots), die uns im Alltag als smarte Helfer und sogar Babysitter absoluten Komfort vermitteln wollen. In ihrer Eigenschaft als Sozialroboter steht natürlich die Fähigkeit, menschliche Emotionen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren an oberster Stelle.

Der von Softbank und Aldebaran Robotics entworfene Sozialroboter namens Pepper ist hierfür das beste Beispiel für eine robotergestützte Zukunft. Der 1,2m große und kaum 30kg schwere Roboter filmt mit zwei im Kopf verbaute HD-Kameras sowie einer 3D-Kamera den jeweiligen Gesprächspartner, wobei vier Mikrofone das Gesprochene erfassen. Mit Armen und Beinen ausgestattet, bewegt sich der Roboter zudem eigenständig durch den Raum. Mit einer Akkuladung kommt man bis 14 Stunden am Stück in den Genuss von Pepper.

© SoftBank Robotics: Pepper hat keine eigentliche Mimik reagiert aber mit seinen Augen und Gesten auf Emotionen.

Doch nicht nur im Haushalt kommt Pepper zum Einsatz: Ein bekannter Lebensmittelhersteller hat 100 Exemplare bestellt, um sie als Verkäuferin von Kapselkaffeemaschinen einzusetzen. Roboter als Verkaufspersonal? Das klingt in der Tat noch wie Zukunftsmusik, zumal vielen Menschen eine ganz automatische Abneigung gegenüber Robotern nachgesagt wird. Ob die dafür im entsprechenden Onlineshop erhältlichen Perücken, Augenbrauen und Lippen etwas ändern werden?

Ein Roboter, er sich in unseren eigenen vier Wänden bewegt, kommt natürlich auch mit dem Nachwuchs in Kontakt. Auch hierfür hat die Industrie mit süßen Sozialrobotern wie Kuri eine passende Antwort parat. Kuri ist das Produkt von Mayfield Robotics, welches unter anderem auch von Bosch unterstützt wird. Hauptsächlich im Kinderzimmer eingesetzt, ist Kuri indes mehr, als bloß eine rollende Full-HD Sicherheitskamera. Mit Bluetooth und WLAN ausgestattet, überträgt er natürlich alles Aufgenommene an die Eltern. Darüber hinaus ist er aber besonders für die Kommunikation mit Babys und Kleinkinder ausgelegt. Statt in ganzen Sätzen kommuniziert er via bunten Leuchten und lustigen Piepstönen. Bei Bedarf spielt er aber auch selbstverständlich ein Hörspiel genauso wie die passende Gute-Nacht-Musik. So haben dann Mama und Papa stets alles im Blick und gleichzeitig mehr Zeit für sich. Zumindest ab Ende des Jahres, wenn der Kuri im Handel erhältlich sein soll.

© Mayfield Robotics / Kuri ist einer von vielen neuen Sozialrobotern, die sogar mit Kindern interagieren.

Roboter steuern unser Smart Home

Was übrigens vielen modernen Sozialrobotern derzeit gemein ist, ist die Verbindung zu Amazons cloudbasiertem Sprachdienst Alexa. Sie stellt sicher, dass der Roboter die menschlichen Spracheingaben wie "Wie wird das Wetter morgen?" versteht und die passenden Informationen ausgibt. Mit wachsendem Skill Set wachsen natürlich auch die Möglichkeiten, mit einem Alexa ausgerüsteten Roboter auch das Smart Home zu steuern. Hier bildet der Hub Robot von LG keine Ausnahme. Sein Name verrät, dass er geradezu geschaffen wurde, um für uns den Kühlschrank zu überprüfen, die Temperatur im Backofen auszugeben oder gar die Waschmaschine zu programmieren. Hierfür liefert LG die passende Smart Home Umwelt gleich mit.

So kann der Roboter dafür sorgen, dass man weder den Herd ausschalten, das Fenster schließen, noch die Haustür verriegeln muss, sobald man das Haus verlässt. Der LG Hub Robot bzw. ein anderer entsprechend im Haushalt eingesetzter Sozialroboter übernimmt dies. Er überprüft die im Haushalt befindlichen Sensoren und veranlasst zum Beispiel die Schließung der Fenster oder Verriegelung des Smartlocks an der Haustür.

© LG / Der Hub Robot ist ein Haushaltsroboter der neusten Generation und steuert viele Smart Home Geräte selbstständig.

Wo wir gerade beim Thema sind. Wer vor dem Frühstück mal wieder kein passendes Shirt im Schrank finden konnte, hat ab sofort ein neues Helferlein. Der sogenannte Laundroid ist die nächste Stufe von stationären Haushaltsrobotern, die uns helfen sollen unsere Wäsche zu organisieren. Nach dem Waschgang und erfolgreich absolviertem Trocknervorgang schmeißt man seine fertige Wäsche einfach in den Laundroid und schon kommen T-Shirts, Hemden, Hosen und Unterwäsche gleichermaßen perfekt zusammengelegt wieder heraus. Nur das Mysterium der verschwundenen Socken, das wird auch dieser Roboter nicht lösen, denn Socken kann der Laundroid aus unbekannten Gründen leider nicht verarbeiten.

Übrigens: LEGO arbeitet mit LEGO BOOST ebenfalls an einem System, mit dem sich die traditionellen Steine in intelligente Roboter zusammensetzen lassen. Damit sind Hobbykeller und Kinderzimmer gleichermaßen ab sofort Roboterspielplatz.

© LEGO / Mit Lego Boost ziehen die smarten Roboter auch ins Kinderzimmer ein.

Was bringt die Zukunft?

Je vielfältiger und menschlicher Roboter werden, je filigraner und individueller ihre Kommunikation mit uns wird, desto mehr Fragen wirft dies natürlich auf. Nicht nur, dass man sich fortwährend von diesen Robotern abhängig macht, indem man sie in den eigenen Alltag integriert. Auch wird die eventuell emotionale Bindung, die wir zu diesen Maschinen aufbauen möglicherweise irgendwann zu einem Problem. Wenn wir heute schon kaum unser Smartphone aus der Hand legen können, wie sähe es dann wohl mit einem Sozialroboter wie Pepper aus? Es bleibt also spannend.

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