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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Roboter-Spezial

Diese Wunderkisten gibt es schon heute

In den 80igern waren das noch Science-Fiction Visionen: Roboter in einem vernetzten Zuhause. Inzwischen haben sie bei uns Einzug gehalten.

© Chris Bertko

© Chris Bertko

Ob Terminator, RoboCop, Star Wars, Futurama oder Wall-E. In Hollywood gibt es Sie schon lange: Die Vision von Robotern, welche dem Menschen im Alltag helfen. Heute, im Jahr 2017 hat uns diese Vision schon längst eingeholt und Roboter finden in immer mehr Bereichen unseres Alltags ihren Platz. Zwar sehen die hierzulande, meist für Haushaltstätigkeiten geeigneten Geräte nicht annähernd aus wie R2D2 oder Wall-E, aber auch diese Kerlchen stehen schon in den Startlöchern – wie wir schon auf Smart-Wohnen.de berichtet haben.

In meinem Artikel soll es aber erst einmal um das Hier und Jetzt gehen: Welche Roboter für das Smart Home gibt es denn schon?

Staubsaugerroboter

Als ich vor 10 Jahren meinen ersten Staubsaugerroboter aus dem Hause iRobot gekauft hatte, war ich deswegen schlichtweg der Freak im Bekanntenkreis. Wird denn die Wohnung damit überhaupt sauber? Wie lange hält denn der Akku? Saugt der überhaupt oder macht der nur Krach? 

© iRobot / Der Roomba Staubsaugerroboter erkennt auch Treppen.

Das waren die typischen Fragen, welche damals von meinem Besuch gestellt wurden. Inzwischen sind Staubsaugerroboter schon fast so normal, wie der klassische Handstaubsauger und sie werden immer intelligenter. Steuerten die ersten Modelle ihre Fahrt ausschließlich nach dem Prinzip „Zufall“, gibt es inzwischen eine Vielzahl von Geräten auf dem Markt, welche eine recht gute Koordination im Raum vorweisen können und ihr Reinigungsprogramm strukturiert abarbeiten.

© iRobot / Roomba reinigt auch problemlos Teppichböden.

Die günstigsten Modelle bekommt man schon um die 150 Euro. Diese bearbeiten in der Regel ihre Arbeitsfläche nach dem Zufallsprinzip. In Punkto Preis ist nach oben hin viel Luft. Hier geht es bis zur Preisklasse 1.500 Euro und mehr. Diese Geräte können sich jedoch im Raum orientieren, merken sich die Flächen welche bereits gereinigt wurden und weisen in aller Regel weitere Features auf. Neben einem Timer, welcher lokal am Gerät gestellt wird, steht bei einigen Modellen auch die Steuerung via Smartphone App zur Verfügung.

Neben iRobot sollte in diesem Kontext auch neato als Hersteller von Staubsaugerrobotern genannt werden und nicht zu vergessen: Dyson. Nach 17 Jahren Entwicklungszeit wurde der Dyson Eye 360 auf der letzten IFA in Berlin vorgestellt. Mit 78.000 Umdrehungen bringt er wohl doppelt soviel Saugkraft auf den Teppich wie bisherige Saugroboter – so heißt es aus dem Hause Dyson. Außerdem setzt man auf einen Gummikettenantrieb, anstatt auf Räder wie bei anderen Modellen üblich. Den Namen hat der Dyson durch seine 360°-Panoramakamera, durch welche der Saugroboter wichtige Merkmale des Raumes aufnimmt und sich so Orientierung verschafft. Das Hightech-Modell kostet allerdings auch knapp 1.000 Euro. Mehr Fakten zum Dyson haben wir bereits in diesem Artikel aufgeschrieben.

© Dyson / Dyson Eye360 Saugroboter auf Dockingstation.

Wischroboter

Für Freunde des gepflegten Parkett, Laminat oder Linoleumboden gibt es auch Wischroboter. Hier ist zwischen den Robotern mit Bürstenreinigung und den Bodenwischrobotern zu unterscheiden.

Die iRobot Scooba Serie beispielsweise integriert ein Frischwasser-, sowie einen Schmutzwassertank. Der Boden wird durch Düsen mit Wasser (optional mit Reinigungsmitteln) befeuchtet und durch die rotierenden Bürsten gereinigt. Das Schmutzwasser wird von einer Gummilippe abgezogen und von dem Wischroboter in den Schmutzwassertank aufgesaugt. Diese Roboter eignen sich vorzugsweise für Fliesenböden und starke Verschmutzungen, wie  zum Beispiel im Flur-und Eingangsbereich.

© iRobot / Scooba Wischroboter reinigt den Boden nass und mit Bürsten.

Nasswischroboter sind auch als Kombigeräte erhältlich. Diese können sowohl nass als auch trocken saugen. Anders als die Nasswischroboter mit Bürstenreinigung, führen die Bodenwischroboter keinen Schmutzwassertank mit sich und der Boden wird auch nicht durch Bürsten gereinigt. Ein Bodenwischtuch am Roboter, welches durch Düsen (wie beispielsweise der Braava Jet 240) oder durch einen Docht stets mit Wasser aus dem Tank befeuchtet wird, sorgt für einen nebelfeuchten Boden.

© Chris Bertko / iRobot Braava 240 sprüht Wasser über die Frontdüse.

Ideal für Parkett und Laminat. Aber auch für das schnelle trocken Durchwischen sind diese kleinen Helfer geeignet. Auf den Braava 390t passen übrigens auch die Staubtücher von Swiffer. Mit dem Trockenwischmodus zieht der Roboter dann fix seine Bahnen durch den Raum und nimmt den Staub auf. Im Gegensatz zu den Saugrobotern natürlich deutlich leiser.

© Chris Bertko /Der iRobot Braava 390t kann feucht- und auch trockenwischen.

Garten – Rasenmähroboter

Die eigenen vier Wände müssen nicht automatisch das Smart Home begrenzen. Auch im Garten geht’s weiter. Die Mähroboter arbeiten mit dem Mulchprinzip. Das heißt das Gras wird klein geschnitten und bleibt liegen. So spart man sich den Komposthaufen und hat direkt einen biologischen Dünger. Zu lang darf das Gras jedoch nicht werden, ansonsten würde es nicht verrotten und stattdessen faulen. Daher übernimmt der Mähroboter auf Wunsch auch täglich den Rasenschnitt.

© Chris Bertko / Der Gardena 40li Rasenmähroboter hilft im Frühjahr wieder dabei den Garten in Schuss zu halten.

Auch hier unterscheiden sich die Modelle in Ihrem Fahrverhalten nach „smart“ und „orientierungslos per Zufallsprinzip“. Daneben sollte man vor allem darauf achten, für welche Flächengröße die Mähroboter ausgelegt sind. Zudem bieten einige Modelle eine App-Steuerung und Ortung an, was angesichts dessen, das die Geräte teils unbeaufsichtigt draußen arbeiten ganz sinnvoll sein kann. In Punkto Diebstahlschutz bieten zwar fast alle Geräte einen PIN Schutz, aber was nützt mir dies wenn der Langfinger das erst daheim bemerkt?

Fazit

Für viele sind Roboter im Haushalt vor allem eins: Komfort und Zeitgewinn! Dennoch gibt es eine große Nutzergruppe, für die Roboter eine echte Hilfe sein können. Menschen mit einer Behinderung und auch für ältere Menschen können diese kleinen Helferlein das Leben ein Stück weit einfacher machen.

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