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Smart Home

Alles über das smarte Wohnen

Smarter kochen

Ein Blick in die Küche von Morgen

Smarte Technik macht auch vor der Küche nicht halt. Wir checken, welche Ideen und Konzepte die Hersteller rund um das Kochen aktuell planen.

© Ideo

© Ideo

Wie kochen wir eigentlich morgen? Nun, vermutlich nach wie vor mit Wasser. Doch abgesehen davon haben die Entwicklungen im Bereich Smart Home das Zeug dazu, die Küche zu revolutionieren. Wir werfen einen Blick in die Zukunft der Küche und zeigen, was davon schon heute möglich ist. 

Einen interessanten Ausblick auf das, was Küchen schon im kommenden Jahrzehnt leisten könnten, liefert das Konzept Kitchen 2025. Die Ideen stammen aus einer Zusammenarbeit des Möbelhauses Ikea mit der Londoner Agentur Ideo und zeigen, wie wir vielleicht schon in weniger als zehn Jahren kochen. 

Der smarte Tisch im Mittelpunkt

Bei praktisch alle Überlegungen rund um das Thema „smarte Küche“ geht es darum, den vorhandenen Platz effizienter zu nutzen. Vor allem Arbeitsflächen stehen dabei im Fokus der Entwickler. So sieht das Ikea-Konzept eine Kombination aus Herd und Zubereitungsfläche vor. Möglich machen soll es eine durchdachte Nutzung von Induktion: Die Speisen könnten dann auf einem Teil der Arbeitsfläche vorbereitet werden, während sie an einer anderen Position automatisch mit der korrekten Temperatur gekocht oder gebraten werden. 

© Ideo / Ein smarter Tisch erkennt künftig automatisch, was zubereitet werden soll.

Eine über der Arbeitsfläche angebrachte Kamera erkennt, wo die Speisen liegen. In Abstimmung mit dem smarten Tisch kann dann genau der Part der Fläche erhitzt werden, auf dem beispielsweise ein Kochtopf oder das Bratgut liegt. Durch den Einsatz von Induktion verhindert die smarte Kochecke effizient eine Hitzeentwicklung an der falschen Stelle und verhindert damit Kochunfälle. 

Gesundes Essen

Schon heute ist eine gesunde Ernährung ein wichtiges Thema. Smarte Küchenhelfer können es in Zukunft noch einfacher machen, ausgewogene Mahlzeiten zuzubereiten. Smarte Geräte helfen dabei: So ist es beispielsweise denkbar, Rezeptvorschläge anhand des Kühlschrank-Inhalts zu bekommen. Die Hinweise für die Zubereitung werden dabei gleich auf in die Kücheneinrichtung integrierte Bildschirme projiziert. Diese zeigen dann auf Wunsch auch gleich Informationen über die richtige Zubereitung an. 

© Ideo / Die smarte Technik soll sich auch in Zukunft dezent im Hintergrund halten.

Vieles davon ist schon heute möglich, die engere Vernetzung der Geräte in der smarten Küche dürfte die Entwicklung aber noch weiter vorantreiben. Vor allem Fortschritte in der Sensorentechnologie werden die intelligente Küche voranbringen. Je besser die verschiedenen Geräte erkennen, was die Nutzer zubereiten, desto effizienter werden die Vorschläge zur richtigen Lagerung und optimalen Zubereitung von Lebensmitteln aller Art. 

Nachhaltiger Haushalten

Neben dem Zugewinn an Komfort und Effizienz geht es bei den Überlegungen um die Zukunft der smarten Küche zunehmend auch um das Thema Nachhaltigkeit. Ressourcen wie die Lebensmittel, das zum Kochen oder Saubermachen verwendete Wasser oder die Verpackungen sollen möglichst effizient genutzt und – sofern möglich – wiederverwendet werden. Ein möglicher Ansatz dafür ist die direkte Aufbereitung von Wasser noch in der Küche. So sehen manche Konzepte vor, dass das im Haushalt genutzte Wasser durch Sensoren analysiert wird. Lässt es sich durch Filter aufbereiten, wird es direkt in den Wasserkreislauf zurückgeführt. Nur stark verschmutztes Wasser fließt direkt in den Abfluss.

Auch bei der Mülltrennung soll smarte Technologie helfen. Sensoren erkennen, welche Rohstoffe wiederverwertet können und hilft dabei, recyclebares Material von echtem Müll zu trennen. Selbst die automatische Zuführung von Lebensmittelresten - beispielsweise Kaffeesatz - zu einem ins Haus integrierten Komposthaufen ist denkbar.  

© LG / Immer mehr Hersteller setzen auch bei Kühlschränken auf smarte Technologien.Smarte Küche: Was heute schon geht

Natürlich ist der Großteil der vorgestellten Ideen derzeit noch Zukunftsmusik. Doch schon heute gibt es jede Menge smarte Küchenhelfer, die den Alltag erleichtern können. So ermöglichen smarte Kühlschränke wie der Samsung Family Hub schon heute, per App einen Blick von unterwegs die Lebensmittelvorräte zu prüfen und bei Bedarf per Einkaufsliste anzupassen. Auch die Haltbarkeitsdaten lassen sich leicht überwachen und selbst der Online-Einkauf ist dank Kühlschrank-Touchscreen längst möglich. 

Doch die smarte Küche endet nicht bei der Kühlung. Ein Beispiel dafür ist der June Intelligent Oven. Der Ofen sorgt durch eine Reihe von cleverer Funktionen dafür, dass Essen nicht verbrennt und hilft dabei, den optimalen Garpunkt für jede Speise zu finden. Mit einem Preis von rund 1.000 Euro ist der Intelligent Oven allerdings noch kein Schnäppchen. 

© Urban Cultivator / Schon heute setzen Systeme wie der Urban Cultivator auf nachhaltige Lebensmittelnutzung.

Dem Thema Nachhaltigkeit in der Küche widmet sich der Urban Cultivator. Dabei handelte sich um einen direkt in die Küche integrierten Mini-Garten, in dem Kräuter und Gemüse angepflanzt werden können. Der Urban Cultivator sorgt dabei selbständig dafür, dass die Pflanzen im optimalen Klima und den richtigen Lichtverhältnissen ordentlich gedeihen können. Das dürfte vor allem in Städten, in denen Gartenflächen kaum vorhanden sind, ein echter Pluspunkt für gesunde Ernährung sein.

Wir sind jedenfalls gespannt, was die Küchenplaner sich in den kommenden Jahren noch einfallen lassen, um alles rund um das Kochen noch smarter zu machen. Besonders das durchdachte Tischkonzept von Ikea und Ideo hat es uns angetan - wir sind gespannt, was bald alles Wirklichkeit wird. 

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