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Intelligente Küchengeräte

Entwarnung am Herd: Anbrennen war gestern

Egal wie untalentiert oder schusselig man sich in der Küche anstellt. Wer in Zukunft noch etwas anbrennen möchte, muss sich ganz schön anstrengen

Nie wieder angebranntes Essen mit smarten Küchengeräten.

iStock.com/Hughhamilton

Ach, wäre das praktisch: Nie mehr zu rohe oder übergarte Steaks und immer die perfekte Kaffeespezialität auf Knopfdruck... Neue Küchengeräte sollen das möglich machen. Damit auch Menschen, die keine Meisterköche sind, endlich nicht mehr nur Fertiggerichte erwärmen, sondern in der Lage sind, komplexe und leckere Gerichte zu zubereiten.

Perfekt gegarte Steaks

Es ist gar nicht so leicht, den gewünschten Garpunkt für Steaks zu erreichen, und jeder bevorzugt sein Fleisch ein wenig anders. Der eine favorisiert es fast roh, andere mögen es medium oder durchgebraten. Hier verspricht „iDevices iGrill“ Abhilfe. Das clevere Grill- und Kochthermometer verfügt über zwei Sensoren und kann somit den gewünschten Garpunkt von zwei Steaks gleichzeitig ermitteln. Über Bluetooth sendet das Gerät die Informationen an ein Apple oder Android Gerät und teilt mit, wann das Fleisch perfekt gegart ist. Der gewünschte Garpunkt wird vorher in der App definiert. Des Weiteren sind in der App auch Rezepte zu finden, außerdem besteht die Möglichkeit, gelungene Kochergebnisse auf Facebook und Twitter zu teilen.

Kaffeespezialitäten auf Bestellung

Den Cappuccino mit besonders starkem Espresso? Mit viel Schaum oder wenig? Der Kaffeevollautomat Saeco GranBaristo Avanti (rund 1500 Euro) bereitet über 18 verschiedene Kaffeearten zu – und zwar ganz nach Wunsch des Nutzers. So lassen sich beispielsweise die Aromastärke und die Milchschaummenge dem eigenen Geschmack anpassen. Dank der Speicherfunktion kann man bis zu sechs Nutzerprofile mit den individuellen Kombinationen anlegen. Das Gerät lässt sich direkt über einen Touchscreen bedienen – man kann die Vorgänge aber auch ganz bequem von Tablet oder Smartphone aus steuern. Per App ist die Wahl des Wunsch-Kaffees besonders übersichtlich. Das Gerät informiert den Besitzer auch über bevorstehende erforderliche Reinigungsarbeiten wie Entkalkung und zeigt sogar das passende Video dazu an. Sollte es zu Problemen kommen, kann per App das Service-Team um Hilfe gebeten werden.

Intelligente Küchensysteme

Der deutsche Traditionshersteller Miele bietet seit einiger Zeit auch vernetzte und intelligente Küchengeräte an. Kochfelder, Backöfen und Dunstabzugshauben gehören zum Sortiment. Mit dem Standard „Con@ctivity“ kommunizieren die Geräte untereinander. Sobald der Herd angeschaltet wird, schaltet sich beispielsweise die Dunstabzugshaube automatisch mit der optimalen Gebläsestufe ein und beleuchtet das Kochfeld. Mit der „Miele@Home-App“ steuert und überwacht man viele Vorgänge in der Küche per Smartphone. Allerdings benötigt man dafür ein zusätzliches Netzwerk, wie etwa Telekom Qivicon oder RWE SmartHome. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch Siemens mit der neuen iQ700-Reihe beziehungsweise mit der Serie 8.

Kochsystem der Zukunft?

Ein sehr interessantes Konzept stammt von Designerin Talia Brigneti, es hört auf den Namen Nuke. Dabei handelt es sich nicht um eine nukleare Explosion, sondern um eine kleine Koch-Revolution. Falls sie realisiert wird, können die alten Töpfe in Zukunft im Schrank bleiben, und auch ein Herd wird nicht mehr benötigt. Bei Nuke sind drei Kochtöpfe wie Orgelpfeifen angeordnet und durch eine gemeinsame Halterung verbunden. Die Keramikböden unter den Töpfen werden mit integrierten Heizelementen durch Strom erwärmt, die Kochvorgänge lassen sich per Smartphone-App steuern und ein im Deckel integrierter Bildschirm informiert über den aktuellen Stand. In der App kann ein Profil angelegt werden, in dem man angibt, für wie viele Personen man kochen will, ob Allergien zu berücksichtigen sind, welche Lebensmittel bevorzugt werden, wann das Essen fertig sein soll und vieles mehr. Die App schlägt dann passende Rezepte vor. Es soll auch möglich sein, das Gerät wie einen Slowcooker so zu programmieren, dass mittags das Essen fertig ist. Nur einkaufen muss man noch selbst... Wann und ob dieses Konzept jedoch in den Handel kommt, ist noch offen.

Fazit

Mit den smarten Küchenhilfen wird man nicht über Nacht zum 5-Sterne-Koch, aber wer will, kann definitiv eine gelungene Mahlzeit zaubern – oder zumindest den perfekten Kaffee.

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