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Smart Home

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Title: Haushalt
embedded SIM

eSIM: Jetzt wirds richtig vernetzt im Smart Home

Smart Home ist ja schön und gut - aber die einzelnen Geräte ins Netzwerk zu bekommen gleicht oftmals einem Trip in die digitale Hölle.

Samsung Galaxy Gear S2 3G

©Telefónica Germany GmbH & Co. OHG

Für alle die diese digitale Hölle vermeiden wollen, wäre es doch eine gute Idee wenn jedes Smart Home Gerät quasi von Haus aus Teil eines gigantischen Netzwerkes wäre - des Mobilfunknetzes. Verrückte Idee? Mag sein - aber das macht es auch so interessant....

Stell dir vor es ist "Smart Home" und alles funktioniert. Jedes Gerät bucht sich automatisch in ein Netzwerk ein, jedes Gerät spricht mit dem anderen, Packung auf, Smart Home-Komponente raus - und fertig. Eine schöne neue smarte Welt - die dank der eSIM (embedded SIM) gar nicht so weit weg sein könnte. Denn wenn die "eingebaute SIM" kommt, dann heisst das nichts anderes als dass jedes Gerät, von der Smart Watch über das Handy, die Waschmaschine, der Laptop, die Kaffeemaschine, der Kühlschrank bis hin zum SmartTV teil des Mobilfunknetzwerkes sein wird. Samsung hat auf dem Mobile World Congress 2016 mit der Smartwatch Samsung Galaxy Gear S2 classic 3G das erste eSIM-Gerät vorgestellt.

Der entscheidende Vorteil ist, dass wie in vielen digitalen Lebensbereichen aus "Plug and Pray" (Anschließen und Beten) endlich "Plug and Play" wird. Das dieser Gedanke nicht abwegig ist, das können alle nachvollziehen die sich noch an die Einführung von USB erinnern. Schließt man heute ein USB-Gerät an den Computer an funktioniert es zu 99,9 Prozent der Fälle. In den Anfängen von USB 1.0 funktioniert es zu 99,9 Prozent der Fälle nicht.

Wenn wir nun in der Lage wären unsere Smart-Home-Geräte ebenso wie bei USB 3.0 zu nutzen dann würde das digitale Zuhause deutlich mehr Spaß machen. Ein weiterer Vorteil ist, dass dann immer mehr Maschinen mit Maschinen sprechen können.

Sogenannte "Machine to Machine Communication", kurz M2M. Und dadurch ergeben sich für das Smarte Wohnen neue Möglichkeiten. Wie beispielsweise dass der Kühlschrank erkennt, dass nichts vernünftiges zu Essen mehr vorhanden ist. Diese Info geht direkt über das Mobilfunknetz an das Smartphone des Kühlschrank-Besitzers und schlägt dort eine Route zum nächsten Supermarkt vor - Einkaufszettel inklusive. Oder der Kühlschrank informiert direkt das Auto - das auch eine eSIM besitzt. Und das ändern den Streckenverlauf, um am "Drive in" des Supermarktes die Lebensmittel abzuholen die der Kühlschrank dort bestellt hat.

Fazit

Die eSIM ist sicher eines der wichtigsten Instrumente wenn es um die künftige Vernetzung von intelligenten und smarten Geräten geht. Denn nur wenn wir als Nutzer es einfach haben - auch in der Vernetzung - haben wir Lust auf das Smarte Wohnen und das "Smart Home". Gedanken zu Datenschutz und Co. dürfen natürlich nicht ausbleiben. Aber ganz ehrlich: Unsere Ur-Großmütter hätten sich auch gewundert, wenn wir der Welt (via Facebook oder Twitter) mitteilen, dass wir gerade auf der Toilette sitzen...

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