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Title: Haushalt
Schnelles WLAN

Extra Schub fürs kabellose Netz: WLAN-Tipps

Viele heimische WLANs verlieren rasch an Leistung. Smart-Wohnen.de hat einige WLAN-Tipps gesammelt, die das kabellose Netz stabiler machen können.

© Netgear / Mesh-Netzwerke, wie sie Orbi herstellt, versorgen Häuser und Wohnungen zuverlässiger mit stabilem Internet.

© Netgear / Mesh-Netzwerke, wie sie Orbi herstellt, versorgen Häuser und Wohnungen zuverlässiger mit stabilem Internet.

Vielleicht sind wir WLAN-Nutzer ja ein bisschen verwöhnt? Möglicherweise wollen wir ja einfach zu viel – mit immer mehr Geräten kabellos hohe Datenmengen aus dem Netz saugen. Andererseits: Ist es 2018 wirklich zu viel verlangt, dass ein WLAN im Durchschnitt mehr leistet, als eine schnöde Mail zu versenden?

Na gut, so schlimm ist es in Wahrheit ja nicht, aber es dürfte die Erfahrung vieler Nutzer sein, dass schnelles Internet mit den üblichen Bordmitteln des Anbieters manchmal ein wenig Glückssache ist. Wir haben daher einige WLAN-Tipps gesammelt, damit dem kabellosen Arbeiten im Home-Office oder dem Film-Streaming am Samstagabend beim nächsten Mal vielleicht etwas weniger im Wege steht.

Manchmal passt einfach der Standort nicht

Apropos Bordmittel: Nicht immer ist die Technik alleine schuld, wenn schnelles Internet nicht so richtig flutschen will. Hin und wieder hakt es auch einfach an der Aufstellung des Routers. Zwar sind Wände und Decken die größten Datenbremsen, die dem WLAN am meisten Leistung rauben. So stört zu Beispiel eine neben dem Router platzierte Basisstation das WLAN-Signal empfindlich. Weitere Tipps für die Platzierung haben wir hier bereits veröffentlicht.

© AVM / Der Fritz!-Repeater 1750E verhilft dem WLAN-Signal über gewisse Distanzen hinweg.

Reicht ein Neustart des Routers oder ein veränderter Standort nicht aus, ist es höchste Zeit, an technische Unterstützung zu denken. Denkbar ist zum Beispiel ein so genannter Repeater, der das WLAN-Signal verstärkt. Repeater können in verwinkelten Wohnungen oder größeren Häusern zwar keine Wunder vollbringen. Sind aber überschaubare Strecken zu überwinden, können Geräte wie der Fritz!WLAN-Repeater 1750E oder der TP-Link RE450 AC1750 einfach an eine Steckdose zwischen dem Router und den bislang unterversorgten Räumen angeschlossen werden.

Powerline-Technologie überwindet lange Strecken

Wer noch etwas mehr „Schub“ haben möchte, ohne dafür gleich größere Baumaßnahmen innerhalb von Wohnung oder Haus anzustoßen, kann das WLAN-Signal auch ins Stromnetz umleiten und so mit deutlich weniger Reibungsverlusten in die einzelnen Räume übertragen. Der deutsche Hersteller Devolo hat unlängst mit dem dLAN1000 duo+ einen solchen Powerline-Adapter vorgestellt, der bis zu 1000MBit/s übertragen kann.

© Devolo / Der WLAN-Adapter dLAN1000 duo+ installiert eine einfache Powerline.

Während ein Adapter mit Router und Stromnetz verbunden wird, steckt man den anderen (und eventuell auch weitere) dort in die Steckdose, wo das WLAN-Signal benötigt wird. Distanzen bis zu 300 Metern können im Stromnetz so überwunden werden.

Ähnliche Leistungsmerkmale bringt auch der Powerline-Adapter 1260E von Fritz! mit, der allerdings auf einen zweiten LAN-Anschluss verzichtet.

Mesh-Netze sorgen für stabile Verbindung

Ein weiterer Tipp für schnelles WLAN ist das Mesh-Netzwerk. Dabei werden im Prinzip mehrere Router zu einem Netzwerk verbunden. Ein ziemlich stylischer Vertreter eines solchen Mesh-Netzwerks ist beispielsweise Orbi von Netgear. Grundsätzlich unterscheidet sich so ein Netzwerk wenig von einem Router mit nachgeschaltetem WLAN-Verstärker, allerdings funkt Orbi parallel in drei Netzen und ermöglicht Testern zufolge so sehr stabile Verbindungen, die allerdings im Vergleich zu einem simplen Verstärker auch deutlich mehr Geld kosten.

© Netgear / Das Mesh-Netzwerk Orbi arbeitet mit drei parallelen Funknetzen.

Letztlich entscheidend ist natürlich nicht nur das, was über Powerline oder Funk in den heimischen vier Wänden verteilt wird – sondern, was erst einmal zum Verteilen dort ankommt. Und da sieht es vielerorts in Deutschland auch 2018 noch düster aus. Denn was vor wenigen Jahren noch Stand der Technik war, ist heute angesichts immer neuer datenintensiverer Anwendungen längst veraltet. Nur hinkt der Netzausbau, etwa mit Glasfasertechnik in etlichen Regionen noch weit hinterher.

Noch mehr Druck auf der Datenleitung verspricht zumindest für die Zukunft VDSL. Datenübertragungsraten bis zu 100MBit/s sind hier erreichbar, genug für die parallele Nutzung mehrerer Endgeräte, für schnelle Cloud-Anwendungen oder ruckelfreie Videotelefonie.

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