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Smarte Putzhilfe

Fensterputzroboter nehmen lästige Arbeit ab

Endlich nicht mehr selber Fenster putzen! Stattdessen gemütlich auf der Couch sitzen und dem kleinen Haushaltshelfer zusehen.

© Ecovacs Robotics Europe GmbH

© Ecovacs Robotics Europe GmbH

Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die gerne Fenster putzen. Umfragen bestätigen jedoch in steter Regelmäßigkeit, dass die allermeisten diese Tätigkeit auf der Unbeliebtheits-Skala ganz weit vorn sehen. Nicht nur deshalb trifft die Entwicklung innovativer Haushaltshelfer, die einem die lästige Arbeit abnehmen, auf große Begeisterung. Der andere Effekt: Selbst diejenigen, die gerne Fenster putzen, erkennen schnell den Nutzen und putzen noch öfter und noch lieber!

Wie macht ein Fensterputzroboter das überhaupt?

Eltern haben sie vielleicht schon mal gesehen oder gar fasziniert ausprobiert: die kleinen funkferngesteuerten Spielzeugautos, die am Fahrzeugboden einen Unterdruck aufbauen und sich so an die Wand saugen, dass sie quasi senkrecht fahren können. Wenn ein solches Mini-Auto nun auch noch die Wand wischen würde, und das selbsttätig und ohne Fernsteuerung, wäre der Putzroboter fast fertig konstruiert.

© Ecovacs / Der Winbot 950 kommt mit großem Reinigungspad und energieeffizientem Smart-Drive-System.

Tatsächlich funktionieren Fensterputzroboter im Prinzip genauso. Das recht kompakte und vergleichsweise leichte Gerät bekommt ein frisches, später auch waschbares Mikrofaser-Reinigungstuch und wird dann einfach auf eine Scheibe gesetzt und eingeschaltet – und schon setzt sich der Robo-Wischer wie von Zauberhand in Bewegung, errechnet den effizientesten Putzweg, erkennt je nach Sensor-Ausstattung meist auch Rahmen, Scheibenkanten und Hindernisse wie Fenstergriffe. Die Stärke der Glasfläche ist dabei zweitrangig, auch Zweifach- und Dreifach-Scheiben sind kein Problem, ebenso Spiegel, die Scheiben der Duschkabine, Glastische, sogar die Außenseiten eines Aquariums – nur möglichst eben sollten die Glasflächen sein und keine Fugen, Rillen oder Noppen aufweisen.

Nach wenigen Minuten pro Scheibe, je nach Größe und Verschmutzungsgrad, sind die meisten heimischen Fensterscheiben wieder schön sauber. Eventuell müssen noch die letzten Schmutzreste oder Schlieren von Hand nachgearbeitet werden, doch subjektive 90 % der bisherigen Putzarbeit entfallen. Und plötzlich macht das Fensterputzen Spaß!

Kann der Fensterputzroboter auch mal herunterfallen?

Natürlich kann jedes Gerät, das senkrecht an einer Oberfläche arbeitet, herunterfallen – zumal ein Fensterputzroboter über ein Kabel mit Strom versorgt wird und dieser auch mal plötzlich ausfallen kann. Deshalb gibt es zwei Sicherungen: Zum einen übernimmt ein eingebauter Akku im Fall des Falles die kurzfristige Notversorgung, zum anderen bewahrt ein Sicherungsseil den Roboter vor dem Absturz. Dieses Seil muss dann auch vor dem Einschalten via Saugknopf angebracht werden.

Was spricht für die Anschaffung?

Fensterputzroboter sind keine kleine Anschaffung: 250 Euro sind das Minimum, die beliebtesten kosten um die 350-400 Euro, manche gibt es auch für einen stolzen Tausender. Gute Ergebnisse erzielen etwa die Modelle 850 und 950 der Winbot-Serie der Firma Ecovacs.

© Ecovacs / Der Winbot 850 zählt zu den beliebtesten Fensterputzrobotern auf dem Markt.

Das kleinere ist schon für 339 Euro zu haben, arbeitet mit einem vierstufigen Reinigungsprozess und umfährt Kanten und Hindernisse intelligent, während das Glas optimal gereinigt wird. Abgesehen vom Wechsel des Reinigungstuchs, braucht man sich praktisch um nichts zu kümmern – außer dass man das Gerät natürlich in Betrieb setzen und zum Schluss wieder von der Scheibe abnehmen muss. Und zur Not kann man mittels Fernbedienung bestimmte Stellen auch noch nacharbeiten, ohne selbst Hand anzulegen. Selbst die Lautstärke hält sich in Grenzen, was man nicht von allen Geräten auf dem Markt behaupten kann.

Dass das Gerät viel lästige Arbeit abnimmt, ist zwar das Hauptargument für den Kauf eines Fensterputzroboters. Gegenargumente sind die Anschaffungskosten, die teilweise Notwendigkeit zum manuellen Nacharbeiten und die geringere Geschwindigkeit im Vergleich zum menschlichen Kollegen. Doch sprechen weitere Aspekte klar dafür: Nicht nur wird die körperliche Anstrengung minimiert, auch die Unfallgefahr im Gegensatz zum Einsatz einer Leiter tendiert gegen Null. Auch sind schwer zugängliche Bereiche bei großen oder höher gelegenen Scheiben endlich leicht zu reinigen. Und dass die Geräte – anders als beispielsweise Dampfreiniger und Fenstersauger – ihre Arbeit zum größten Teil eigenständig verrichten, bedeutet einen immensen Zeitgewinn.

Fazit

Fensterputzroboter der aktuellen Generation sind schon erstaunlich ausgereift und nehmen jedem, der viele Scheiben sauber halten muss, fast die ganze lästige Arbeit ab. Zwar sind hier und da noch Nacharbeiten von Hand nötig, damit das Ergebnis perfekt ist, aber die meisten Besitzer wollen ihre kleinen Robo-Wischer nicht mehr missen und lassen sie viel öfter werkeln, als man es vielleicht auf die anstrengende manuelle Weise getan hätte. Da freut man sich über Fenster, die sauberer denn je sind! Und dass auch die Nachbarn über die Reinlichkeit staunen, ist doch ein netter Nebeneffekt.

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