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Title: Haushalt
Ökostrom mit Smart Meter

Fresh Energy: Was leistet der smarte Stromanbieter?

Der Stromlieferant Fresh Energy verspricht volle Transparenz bei den Stromkosten. Per Smart Meter und App sollen die Kunden ihre Kosten stets im Blick haben.

© Fresh Energy

© Fresh Energy

Ob moderne Smart-Home-Geräte oder die althergebrachte Kühltruhe: Stromverbraucher gibt es in Wohnungen und Häusern zuhauf. Der junge Stromanbieter Fresh Energy will den Energieverbrauch nicht nur transparent aufschlüsseln, sondern seinen Kunden auch die volle Kostenkontrolle ohne fixe Abschläge und überraschenden Nachzahlungen ermöglichen. 

Die Gründer von Fresh Energy bezeichnen das Unternehmen als erster volldigitaler Anbieter für Ökostrom. Als Partner für die Stromversorgung dient dabei Eprimo. Herzstück des Angebots von Fresh Energy ist der so genannte Smart Meter. Dabei handelt es sich um einen vernetzten Stromzähler, der in Echtzeit über den Stromverbrauch informiert und das Verbrauchsverhalten von Geräten im Haushalt analysiert. Über eine Smartphone-App oder am Computer sehen die Kunden des Unternehmens nicht nur jederzeit den aktuellen Strombedarf, sondern auch die aktuellen Stromkosten. 

So funktioniert Fresh Energy

Der Wechsel zu Fresh Energy soll genauso einfach funktionieren, wie bei jedem anderen Stromanbieter auch. Auf der Homepage des Unternehmens können Interessierte prüfen, ob Fresh Energy in ihrer Stadt verfügbar ist und mit welchen monatlichen Kosten ungefähr zu rechnen ist. Für eine Wohnung in München mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.000 Kilowattstunden gibt Fresh Energy die zu erwartenden Kosten mit rund 70 Euro im Monat an.

© Fresh Energy / Der vernetzte Smart Meter misst den Stromverbrauch und sendet Live-Daten an die Nutzer.

Bei Vertragsabschluss übernimmt das Unternehmen den Austausch des vorhandenen Stromzählers durch den Smart Meter. Das ist sowohl für Hausbesitzer als auch für Mieter problemlos möglich. Der vom Aachener Unternehmen Discovergy entwickelte Stromzähler soll problemlos in die meisten Wohnungen und Häuser passen. Für die Live-Überwachung des Stromverbrauchs muss der Smart Meter mit dem Internet-Router verbunden werden. Sollte das nicht direkt per LAN-Kabel funktionieren, stellt Fresh Energy ein Powerline-Set von Devolo zur Verfügung, das auch über mehrere Stockwerke funktionieren soll. Klappt eine DLAN-Verkabelung nicht, gibt es alternativ die Möglichkeit, Router und Smart Meter gegen Aufpreis per WLAN zu koppeln. 

Smarte Geräteerkennung und mehr

Steht die Verbindung zum Internet, sendet der Smart Meter alle zwei Sekunden Infos zum aktuellen Stromverbrauch sowie den zu erwarteten Stromkosten. Die Nutzer können die Daten jederzeit per Smartphone einsehen. Neben dem Gesamtstromverbrauch soll der Smart Meter auch in der Lage sein, die unterschiedlichen Verbraucher im Haushalt zu erkennen. Fresh Energy nutzt dazu Disaggregationsalgorithmen, anhand deren beispielsweise ein Kühlschrank, eine Waschmaschine oder auch ein PC identifiziert werden können.

© Fresh Energy / Per Algorithmus soll der Smart Meter die Stromverbraucher erkennen.

Laut Fresh Energy ist es nicht nötig, die Stromverbraucher mit speziellen Steckdosen zu verkabeln. Der Smart Meter soll anhand des Energiebedarfs automatisch erkennen, wenn beispielsweise die Spülmaschine oder der Wäschetrockner im Betrieb ist. Aktuell dient das Feature eher zur Visualisierung und Analyse des Stromverbrauchs. Mittelfristig will Fresh Energy aber auch smarte Extras mit der Erkennung koppeln. So wäre es beispielsweise denkbar, dass den Nutzern nach einer bestimmten Anzahl von Einsätzen der Kaffeemaschine per App eine Entkalkung empfohlen wird oder Fresh Energy die Nachbestellung von Waschpulver oder Spülmaschinen-Tabs übernimmt, wenn die entsprechenden Geräte oft genug laufen. Ob und inwiefern diese Extras den Alltag erleichtern, muss die Praxis zeigen.  

Fresh Energy: Die Stromrechnung soll smart werden

Die smarte Überwachung des Stromverbrauchs soll nicht nur dazu dienen, Energiefresser zu erkennen und Strom zu sparen. Fresh Energy will auch die Stromrechnung smarter gestalten. Anstatt wie die meisten Mitbewerber mit fixen, regelmäßigen Abschlägen zu arbeiten, stellt das Unternehmen seinen Kunden monatlich exakt die Kilowattstunden in Rechnung, die sie tatsächlich verbraucht haben. Da die Kunden über die Fresh-Energy-App ihren aktuellen Stromverbrauch jederzeit im Blick haben, sollen damit böse Überraschungen bei der Stromabrechnung vermieden und bestmögliche Transparenz geschaffen werden.

© Fresh Energy / Kunden von Fresh-Energy können per App oder im Browser in Echtzeit den aktuellen Stromverbrauch und die voraussichtlichen Kosten prüfen.

Auch auf eine lange Vertragslaufzeit verzichtet Fresh Energy. Sollten die Kunden wieder zu einem anderen Stromanbieter wechseln, kann dies innerhalb einer Kündigungsfrist von einem Monat erfolgen. Die Deinstallation des Smart Meters erfolgt dem Unternehmen zufolge kostenlos. 

Der Ansatz, den Stromverbrauch im Haushalt auf smarte Weise zu überwachen, ist nicht neu. Dennoch geht Fresh Energy einen interessanten Weg, um die Stromrechnung für die Kunden transparenter zu machen. Wenn die Messung so gut funktioniert, wie das Unternehmen verspricht, könnte der Smart Meter eine sinnvolle Alternative zum klassischen Stromanbieter darstellen. 

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