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Title: Haushalt
WLAN Mesh

FRITZ!Box als „Mesh Master“

Rund 20 Milliarden Geräte weltweit sind bereits WLAN-fähig. Nicht selten kommen mittlerweile selbst in ganz normalen Haushalten mehr als ein Dutzend Produkte wie Smartphones, Tablets und Spielkonsolen zusammen. Mit WLAN Mesh lassen sich all diese Geräte nunmehr nahtlos miteinander verbinden. Am besten eignen sich Mesh-Systeme, die sich leicht und individuell erweitern lassen – wie beispielsweise das System von FRITZ!

© AVM / Stabiles WLAN Signal im ganzen Haus ist mit Mesh kein Luxus mehr.

© AVM / Stabiles WLAN Signal im ganzen Haus ist mit Mesh kein Luxus mehr.

Wer auf Airbnb und ähnlichen Seiten nach einer Unterkunft für den nächsten Städtetrip oder Urlaub sucht, schaut heutzutage nicht selten zuallererst, ob denn auch WLAN angeboten wird. Die kabellose Verbindung ins Internet ist für viele von uns mittlerweile mindestens so wichtig wie fließend Wasser und eine funktionstüchtige Heizung. Im Urlaub wie daheim wächst dabei auch der Anspruch an die Datenrate sowie die Stabilität des WLAN-Netzes. Schließlich will man idealerweise jederzeit im Netz surfen, seine Social Media im Auge behalten sowie Videos und Filme schauen können. Neben dem Internetanschluss selbst wird dabei das WLAN-Netz schnell zum Zünglein an der Waage. Entspricht der Router nicht den Ansprüchen, macht das Surfen und Streamen keinen Spaß. Will man sich selbst in größeren Häusern und Wohnungen mit dem mobilen Endgerät frei bewegen können, ist WLAN Mesh eine brillante Lösung.

© AVM / Aus der nahtlosen Verbindung von WLAN Access Points wird das engmaschige WLAN-Mesh erstellt.

Was ist WLAN Mesh überhaupt?

WLAN Mesh ist ein System aus mehreren WLAN Access Points, sprich: Zugangspunkten, die ein gemeinsames Funknetz aufspannen. Indem Informationen im gesamten Mesh-System ausgetauscht werden und sich das System zudem selbständig optimiert, profitieren sämtliche WLAN-Geräte von einer optimalen Funkverbindung. Unternehmen wie Google oder Netgear bieten mit Google Home bzw. Orbi dedizierte Mesh-Systeme an. Allerdings liegen die Anschaffungskosten bei 300 Euro aufwärts. Wer bereits einen FRITZ!Box-Router besitzt, kann jedoch auch schon für deutlich weniger Geld und deutlich flexibler ein individuell passendes WLAN-Mesh-System zusammenstellen.

© AVM / Die FRITZ!Box verschafft einen Überblick über die Mesh-Vernetzung, also welches Endgerät gerade mit welchem Produkt verbunden ist.

Mesh à la FRITZ!

Der Berliner FRITZ!Box-Hersteller AVM ermöglicht es seinen Kunden, per kostenlosem Software-Update WLAN Mesh zu nutzen. Wer ein aktuelles FRITZ!Box-Modell besitzt, muss lediglich ein weiteres Mesh-fähiges FRITZ!-Produkt wie einen WLAN-Repeater oder einen Powerline-Adapter haben, um ein Mesh-Netzwerk einrichten zu können. Steht für die jeweiligen Produkte FRITZ!OS 6.90 oder höher zur Verfügung, sind die FRITZ!-Geräte Mesh-fähig. Dazu gehören u.a. der FRITZ!WLAN Repeater 1750E und der FRITZ!Powerline 1260E. Ab FRITZ!OS 7 können neben FRITZ!Powerline-Adaptern und WLAN-Repeatern auch weitere FRITZ!Boxen als Mesh-Repeater eingesetzt werden wie z.B. eine FRITZ!Box 4040.

© AVM / Ein WLAN Mesh Netzwerk lässt sich beliebig vergrößern - von einer Etage bis hin zu einem großen Gebäude.

FRITZ!Box als „Mesh Master“

Alle FRITZ!-Produkte, die die bereits genannten Kriterien erfüllen und per Knopfdruck zu einem Mesh-Netzwerk verknüpft wurden, tauschen sich automatisch untereinander aus, gleichen Einstellungen ab und optimieren die Leistung der Endgeräte wie Smartphone und Tablet. Als sogenannter „Mesh Master“ stellt die FRITZ!Box den Internetzugang her und sorgt gemeinsam mit den weiteren eingesetzten Mesh-fähigen FRITZ!-Produkten dafür, dass selbst in besonders großen Wohnungen und Häusern keine Ecke ohne WLAN-Empfang bleibt. Per intelligenter Datenverteilung im gesamten Mesh-Netzwerk wird sichergestellt, dass der Empfang jederzeit optimal und zudem reibungslos ist – unabhängig davon, welcher Access Point gerade am nächsten ist. Dank der grafischen Mesh-Übersicht in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box haben Anwender ihr gesamtes Netz im Blick und können alle Einstellungen und Updates zentral vornehmen. Die FRITZ!-Produkte kommunizieren untereinander per WPA2-Standard verschlüsselt und somit sicher. Will man übrigens den Datenempfang messen, ist dies mit der FRITZ!App WLAN möglich.

Zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten mit Mesh-fähigen Produkten

Ein Setup aus einer FRITZ!Box und einem WLAN-Repeater dürfte im Normalfall ausreichen, um das WLAN-Netz zu erweitern. Für den Aufbau des Mesh-Netzwerks benötigt man keinerlei Fachwissen: Das Netz wird ganz einfach per Knopfdruck an der FRITZ!Box und anschließend am Repeater bzw. an einem anderen kompatiblen FRITZ!-Produkt hergestellt. Müssen größere Distanzen oder besonders dicke Wände überwunden werden, können statt des Repeaters Mesh-fähige FRITZ!Powerline-Produkte eingesetzt werden. Alle FRITZ!-Geräte mit LAN-Port können auch per Kabel mit dem Mesh-Netz verbunden werden.

© AVM / Smarte Heizkörperthermostate gehören zu den beliebtesten Smart Home Produkten, da sie bequem sind und sich schnell bezahlt machen.

Telefonie Mesh und Smart Home Mesh ebenfalls möglich

Wie bereits erwähnt besteht darüber hinaus die Möglichkeit, ab FRITZ!OS 7 weitere FRITZ!Box-Geräte als Mesh-Repeater einzusetzen. So werden neben WLAN auch Telefonie und Smart Home von FRITZ! Mesh-fähig. Alle Telefonie-Funktionen der Haupt-FRITZ!Box stehen für jede weitere (als Repeater integrierte) FRITZ!Box zur Verfügung (Telefonie Mesh). Die Smart-Home-Produkte von AVM wie die schaltbaren Steckdosen FRITZ!DECT 200 und 210 sowie das smarte Heizthermostat FRITZ!DECT 301 profitieren ebenfalls von einer FRITZ!Box als Mesh-Repeater, da mit Hilfe dieses Setups noch mehr DECT-Smart-Home-Geräte genutzt werden können (Smart Home Mesh).

© AVM / Mit vielen Technologien wie dem Crossband-Repeating wird das WLAN Signal schneller und stabiler.

Noch mehr WLAN-Leistung per Band Steering, Cross Band Repeating, Beamforming & Co.

Die jeweils zu einem Netz zusammengeschlossenen Mesh-Produkte sind über einen eigenen Kommunikationskanal auf Protokollebene verbunden. Diese Art der Kommunikation wurde von AVM eigens entwickelt. Als Basis für diese Kommunikation wird entweder ein WLAN-Funkband, eine Powerline-Verbindung oder eine LAN-Verkabelung genutzt. Für einzelne Features wird auf standardisierte Protokolle zurückgegriffen wie z.B. 802.11v/k bei Band Steering. Dabei werden Dualband-fähige WLAN-Geräte automatisch mit dem jeweils weniger ausgelasteten WLAN-Frequenzband verbunden.

Des Weiteren setzt AVM u.a. auf Intelligent Cross Band Repeating, das heißt: Werden FRITZ!WLAN Repeater eingesetzt, wird stets das WLAN-Band mit der schnellsten Verbindung genutzt. Daten werden so ohne Geschwindigkeitsverlust weitergeleitet. IPTV-und Streaming-Optimierungen sorgen wiederum für Video- und Musikgenuss ohne Unterbrechungen.

Auch das sogenannte Beamforming trägt dazu bei, dass das WLAN optimal genutzt wird. Mit Hilfe mehrerer Antennen wird die Funkwellenübertragung dabei gezielt auf einen WLAN-Client wie ein Smartphone ausgerichtet. Ohne Beamforming senden WLAN-Router oder auch WLAN-Repeater und WLAN-fähige Powerline-Adapter ihren Funk mit gleicher Signalstärke in alle Richtungen. Mittels Beamforming werden letztlich also noch mehr Reichweite und Geschwindigkeit erzielt.

© AVM / Auf der IFA 2018 vorgestellt: Das neue Mesh-Set von AVM. Man kann die Produkte aber auch einzeln kaufen.

Fazit

In den meisten Ferienhäusern muss man selbst bei gezielter Suche wohl vorerst noch auf Mesh-Netze verzichten. Wer dagegen ein großes und stabiles WLAN-Netz mit allem Komfort, den Mesh bietet, in den eigenen vier Wänden nutzen möchte, dem steht dank der vielen FRITZ!OS Updates von AVM nichts mehr im Wege.

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