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Title: Haushalt
Fritz!Box Kaufberatung

Fritz!Box Kaufberatung 2019

Die Fritz!Box Router von AVM sind sehr beliebt. Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Modelle für jeden Bedarf. Welche Fritz!Box eignet sich für wen?

© AVM

© AVM

Das Berliner Unternehmen AVM ist in Deutschland das Synonym für Router. Für viele stellt sich nicht die Frage „Welcher Router ist der richtige?“, sondern einzig „Welche Fritz!Box soll ich kaufen?“ bzw. „Welche Fritz!Box ist die beste?“. Wir schauen uns in unserer großen Fritz!Box Kaufberatung empfehlenswerte Fritz!Box Router für VDSL und DSL an, klären Unterschiede und gehen auch auf Spezialfälle wie die Fritz!Box für den Kabelanschluss und die Fritz!Box mit integriertem LTE-Modem ein. Alle Fritz!Boxen verfügen über eine einfache Bedienung mit leicht verständlicher Oberfläche und können seit FRITZ!OS 6.80 auch als Smart Home Zentrale für die Fritz-eigenen Smart Home Komponenten und DECT-ULE Smart Home Geräte von Drittherstellern genutzt werden.

© AVM
Grundlegend gilt: für VDSL und DSL inklusive Telefonanlage ist eine Fritz!Box mit einer 7 am Anfang geeignet, ohne Telefonanlage steht eine 3 am Beginn der Modellnummer und für den Kabelanschluss oder LTE-Mobilfunkanschluss kommt eine Fritz!Box mit einer 6 am Anfang zum Einsatz. Zudem gibt es auch Fritz!Box Modelle ohne integriertes Modem, erkennbar an einer 4 als erste Zahl der Modellnummer, oder für Glasfaseranschlüsse mit einer 5 zu Beginn, auf die wir in diesem Bericht jedoch nicht eingehen. Sie sind zu speziell bzw. nicht im Handel frei käuflich.

© AVM / Fritz!Box 7590

Fritz!Box 7590: das Spitzenmodell inklusive Supervectoring 35b

Sprechen wir zuerst den Elefanten im Raum an: die Fritz!Box 7590 ist das voll ausgestattete Spitzenmodell von AVM. Wer sich kein Maximalbudget für einen neuen Router vorgegeben hat und nicht das DSL über einen Kabelanschluss empfängt, kann Stand heute bedenkenlos zugreifen. An Bord ist eine komplette Telefonanlage inklusive zwei Ports für analoge Telefone, DECT für den Anschluss von bis zu sechs aktuellen Handsets, vier LAN-Ports, zwei USB-Anschlüssen zum Betrieb eines NAS-Servers oder Anschluss eines WiFI-Druckers und WLAN der aktuellen Generation inklusive 4x4 Multi-User MIMO, Band Steering und Supervectoring 35b für DSL über Kupferleitungen mit bis zu 250 Mbit/s.

Was fehlt? Prinzipiell gar nichts.

Für wen geeignet? Eigentlich für alle, am meisten jedoch für diejenigen, die demnächst auf Supervectoring 35b setzen wollen, Zukunftssicherheit haben möchten oder eine vernünftige USB-Geschwindigkeit mit der NAS-Festplatte erreichen möchten.

© AVM / Fritz!Box 7490

Fritz!Box 7490: immer noch empfehlenswert

Die Fritz!Box 7490 hat bereits ein paar Jährchen auf dem Buckel, spielt jedoch immer noch in der Oberliga mit. Auch, weil sie mit Fritz!OS 7 das aktuelle Betriebssystem von AVM nutzt. Jedenfalls, wenn man DSL ohne Supervectoring nutzt. WLAN ac ist bereits an Bord, wenngleich etwas langsamer als bei der Fritz!Box 7590 (1.300 gegenüber 1.733 Mbit/s), ebenso USB 3.0, ISDN und zwei analoge Telefonanschlüsse.

Was fehlt? Multi User MIMO zur gezielten WLAN Versorgung von vier genutzten Geräten gleichzeitig statt der „Nacheinander-Verteilung“ des Single User MIMO, der gesonderte WAN-Port und eben Supervectoring 35b. Dafür ist die Fritz!Box 7490 gut 50 Euro günstiger als die Fritz!Box 7590.

Für wen geeignet? Für alle, die nicht immer die neueste Technik und schnellste WLAN Geschwindigkeit benötigen oder in den nächsten Jahren kein Supervectoring 35b brauchen.

© AVM / Fritz!Box 7530 im Vergleich zur Fritz!Box 7590

Fritz!Box 7530: der kleine günstige Bruder mit Supervectoring 35b

Die Fritz!Box 7530 ist für Sparfüchse konzipiert, die trotzdem nicht auf moderne Technik verzichten möchten und die die minimalen Kürzungen bei den Anschlüssen nicht stört. Sie war zunächst als schwarzes Modell für 1&1-DSL-Anschlüsse im Einsatz und wurde erst danach auch für den freien Handel im typischen Weiß veröffentlicht.

Was fehlt? Im WLAN n und ac funkt das Einsteigermodell Fritz!Box 7530 mit 400 bzw. 866 Mbit/s (Fritz!Box 7590: 800 bzw. 1.733 Mbit/s), es ist nur ein USB-Anschluss sowie ein Anschluss für analoge Telefone vorhanden und ISDN über SO bzw. RJ45 fehlt gänzlich.

Für wen geeignet? Für alle, die nur ein analoges Telefon und USB-Gerät anschließen müssen und mit etwas geringerer, aber dennoch guter WLAN-Geschwindigkeit leben können.

© AVM / Fritz!Box 7580

Fritz!Box 7580: das Zwischenmodell

Die Fritz!Box 7580 ist eine Art Zwischenlösung der beiden Flaggschiffe von einst und jetzt: erschienen vor der Fritz!Box 7590 und nach der Fritz!Box 7490 bietet sie prinzipiell die Funktionen der Fritz!Box 7490 in einem neuen, hochkanten Gewand. Die WLAN n und ac Geschwindigkeit ist bereits so hoch wie beim Topmodell Fritz!Box 7590. Dafür fehlen ihr ein paar derer Funktionen, sie hat jedoch wie die Fritz!Box 7490 zwei RAE-Anschlüsse, während das zweite analoge Telefon bei der Fritz!Box 7590 per Adapter angeschlossen werden muss.

Was fehlt? Supervectoring 35b und der ISDN-Anschluss.

Für wen geeignet? Für alle, die auf einen ISDN-Eingang verzichten können und auch in den nächsten Jahren kein Supervectoring 35b benötigen. Ehrlich gesagt ist der Preisunterschied zum Spitzenmodell Fritz!Box 7590 jedoch derzeit so gering, dass man lieber gleich zur Fritz!Box 7590 greifen sollte.

© AVM / Fritz!Box 3490

Fritz!Box 3490: Router ohne Telefonanlage

Wer zuhause einen reinen DSL-Anschluss nutzt, da Telefongespräche nur über das Smartphone abgewickelt werden, für den hat AVM die Fritz!Box 3490 im Angebot. Sie bietet prinzipiell die Ausstattung einer Fritz!Box 7490, jedoch komplett ohne Telefonbasis. Die WLAN n und ac Geschwindigkeit liegt unter der des Topmodells Fritz!Box 7590, zieht jedoch mit der Fritz!Box 7530 gleich.

Was fehlt? Anschluss für analoge Telefone, ISDN und DECT und Supervectoring 35b.

Für wen geeignet? Für alle, die zuhause einen reinen DSL-Anschluss oder für das Telefonieren über IP nur die kostenlose Fritz!App auf dem Smartphone nutzen.

© AVM / Fritz!Box 6591

Fritz!Box 6591: die Fritz!Box für den Kabelanschluss mit DOCSIS 3.1

Wer DSL und IP-Telefonie über den Kabelanschluss seines Fernsehanbieters bezieht, der benötigt bei der Fritz!Box 7590 ein zusätzliches Kabelmodem, damit das funktioniert. AVM hat darum auch für die Kabelanschluss-Gemeinde einen eigenen Router konzipiert: die Fritz!Box 6591. Sie ist – einfach ausgedrückt – eine Fritz!Box 7590 für den Kabelanschluss und beherrscht statt DSL und VDSL das DOCSIS in allen gängigen Versionen von 1.0 bis 3.1, für Download-Geschwindigkeiten von bis zu 6 Gigabit pro Sekunde. Anmerkung: der sehr ähnliche Vorgänger Fritz!Box 6590 beherrscht maximal DOCSIS 3.0 und hat nur USB 2.0 an Bord.

Was fehlt? ADSL und VDSL samt Vectoring und Supervectoring, das braucht man bei einem Kabelmodem aber auch nicht.

Für wen geeignet? Für alle, die ihren Festnetz- und Onlineanschluss über den Kabelbetreiber beziehen, für die 3.1-Zukunft vorbereitet sein und auf die einfache Bedienung und den Komfort einer Fritz!Box nicht verzichten möchten.

© AVM / Fritz!Box 6890 LTE im Vergleich zur Fritz!Box 7590.

Fritz!Box 6890: AVM Router plus LTE-Mobilfunk-Modem

Vereinfacht ausgedrückt ist die Fritz!Box 6890 eine Fritz!Box 7590 mit zusätzlichem UMTS/LTE-Modem an Bord. Wozu man das braucht? Wenn man eine nahtlose Verbindung ins Internet benötigt und öfter das DSL ausfällt, schaltet diese Fritz!Box direkt auf die integrierte Simkarte um und nutzt deren Datenverbindung. Wohlgemerkt nicht parallel wie beim Telekom Speedport Hybrid, sondern entweder oder. Beides gleichzeitig geht nicht. Ansonsten ähnelt die Ausstattung der Fritz!Box 7590. Zwei große Antennen zeigen optisch deutlich den Unterschied zwischen den Modellen.

Was fehlt? Ein USB-Anschluss für WLAN Drucker oder NAS-Festplatte.

Für wen geeignet? Für alle, die immer mal wieder von DSL-Ausfällen geplagt werden und Onlinezugang über LTE als Fallback-Alternative für eine stetige Onlineverbindung benötigen. Also eher kleine Unternehmen und Selbstständige als Privatpersonen, denn die können sich zumeist kurz einen Smartphone Hotspot einrichten.

Fazit

Die Gründe für einen neuen Router sind vielfältig: Anschluss an schnelles DSL durch Supervectoring 35b. Oder einfach der Austausch eines defekten Geräts. Bei mir sind mittlerweile fünf Fritz!Box Geräte im Haushalt vorhanden. Das Aufrüsten auf die 7590 war dem Vectoring geschuldet, die alte 7490 ist allerdings weiterhin im unteren Stockwerk als Repeater im WLAN Mesh im Einsatz und versorgt über die LAN-Ports vier Geräte. Denn der alte Router muss nicht zwangsweise für wenig Geld verkauft werden oder gar in den Müll wandern. Viele alte Fritz!Box Modelle eignen sich als Repeater, eine aktuelle Liste der dafür geeigneten Geräte findet sich auf der Webseite von AVM.

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