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Title: Haushalt
Fritz!Box 5491 für Gigabit-Netze und mehr

Fritz!Box Router für hohe Datenraten von AVM

Neben der Fritz!Box 6890 LTE präsentierte AVM auf dem Broadband World Forum in Berlin die Fritz!Box 5491, Fritz!Box 6591 Cable und Fritz!Box 7582.

© AVM

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Höher. Schneller. Weiter. Besonders bei der Internetgeschwindigkeit gilt dieses Motto wie kein zweites. Und immer dann, wenn man gerade denkt „Herrlich, die Geschwindigkeit ist endlich vernünftig“ drängen neue Qualitätsstandards ans Tageslicht, die erneut mehr Bandbreite benötigen. Wer zuhause mindestens eine 100 Mbit-Leitung gewohnt ist, macht im Urlaub trotz Hotelzimmer mit WLAN bei Downloadraten von 2 Mbit/s ein langes Gesicht. Vom Besuch bei Verwandten auf dem Land ganz zu schweigen, auch wenn immer mehr kleine Stadtwerke auf die Nische FTTH setzen und theoretische Bandbreiten von 1 Gigabit ermöglichen, sofern überhaupt genug Ja-Stimmen zustande kommen.

Die immer schnelleren Geschwindigkeiten setzen auch auf der Empfangsseite stetig neue Hardware voraus. Denn ein alter Käfer fährt nun einmal auch nicht einfach schneller, nur weil man Super Ultra Plus Turbo Spezialbenzin tankt. AVM hat seine Vorzeige-Router der Marke Fritz!Box „fit for future“ gemacht und präsentierte auf dem Broadband World Forum spezielle Fritz!Box-Modelle für hohe Geschwindigkeiten oder Kombinationsgeräte wie das Modell 6890 LTE, das bei Ausfall des DSL-Signals nahtlos auf ein LTE-Funksignal zurückgreift, um die Versorgung mit einer Bandbreite bis zu 300 Mbit zu gewährleisten. Zur Fritz!Box 6890 LTE findet sich auf www.smart-wohnen.de ein separater Artikel.

Doch es gibt ja noch die Gigabit-Router Fritz!Box 5491, 6591 Cable und 7582. Sie sollen vor allem die „letzte Meile“, also die Strecke vom Verteilerkasten bis zum Gebäude beschleunigen. Das Beste gleich vorneweg: alle hier kurz vorgestellten Fritz!Box-Modelle verfügen über die von Nutzern geschätzten Vorteile einer Fritz!Box: wie WLAN-ac (5 GHz) und WLAN-n (2,4 GHz), mehrere Gigabit-LAN-Anschlüsse sowie die Unterstützung von DECT-, IP- und analogen Telefonen. Und auch als Smart Home Zentrale, NAS-Server/Drucker-Anschluss über USB 3.0 und für den WLAN-Gastzugang sind sie dank neuester Fritz!OS-Version nutzbar.

© AVM / Die Fritz!Box 5491 ist für Glasfaser-Kunden geeignet
Die Fritz!Box 5491: für GPON-Glasfaseranschlüsse

Die Fritz!Box 5491 ist ideal für alle, die sich eine Glasfaserleitung ins Haus haben legen lassen, so genanntes FTTH (Fiber To The Home: Glasfaser bis ins Haus). Sie kann direkt an der Glasfaserdose (Gf-TAE oder FTU) eingesetzt und auch für GPON (Gigabit Passive Optical Network) Anschlüsse genutzt werden. Dabei übernimmt der WLAN Router auch die Funktion der ONU (Optische Netzwerk Einheit) und stellt die umgewandelten Glasfasersignale per Ethernet-Port zur Verfügung. Bei diesen passiven Glasfasernetzen werden statt teurer aktiver Komponenten alle angeschlossenen Teilnehmer über günstigere passive optische Splitter, die Lichtsignale an mehrere Ausgänge streuen, mit Bandbreite versorgt. 32 oder 64 User teilen sich in dem Fall über eine Entfernung von bis zu 20 km eine Download-Bandbreite von gut 2,5 GBit/s. Diese Technologie ist besonders für den Einsatz in ländlichen Regionen geeignet. Ein Preis für die Fritz!Box 5491 ist noch nicht bekannt.

© AVM / Die Fritz!Box 6591 Cable ist auf Kabelnetz-Nutzer ausgelegt
Die Fritz!Box 6591 Cable: für DOCSIS

Wer sein Internetsignal über das Kabelnetz bezieht, könnte mit diesem Gigabit-Modell von AVM glücklich werden: das Modell Fritz!Box 6591 Cable ist vorbereitet auf die Zukunft in den Kabelnetzen. Mit der Unterstützung des nächsten Standards namens DOCSIS 3.1 und einer Abwärtskompatibilität zu DOCSIS 3.0. Der Clou: mit Hilfe von OFDM-Kanalbündelung sollen mit DOCSIS 3.1 Bandbreiten von bis zu 6 GBit/s im Downstream und von bis zu 2 GBit/s im Upstream realisiert werden können. Wann der Rollout von DOCSIS 3.1 erfolgt, ist derzeit ebenso unbekannt wie der Preis der Fritz!Box 6591 Cable.

© AVM / In der Fritz!Box 7582 werden alle DSL-Standards vereint
Die Fritz!Box 7582: für G.fast und VDSL inklusive Supervectoring 35b

Mit den DSL-Ausbaustufen G.fast und Supervectoring Profil 35b möchten die Telekommunikationskonzerne aus alten Kupferleitungen die maximale Geschwindigkeit herausquetschen. Beide Technologien basieren auf Vectoring, d.h. ab dem Verteilerkasten werden Störsignale umgekehrt, damit die wichtigen Signale ohne physikalische „Sonntagsfahrer“ durch die Leitung schnellen können. Das ermöglicht im Falle von Supervectoring Datenraten bis zu 200 Mbit bei maximal 250 Metern Entfernung zwischen dem Verteilerkasten und dem eigenen Anschluss.

Die Technologie G.fast (Gigabit fast access to subscriber terminals) verfünffacht diese Bandbreite und bietet im Idealfall auf einem Weg von maximal 50 Metern zwischen Verteilerkasten und eigenem Router bis zu 1 Gigabit pro Sekunde. Dafür muss der Router jedoch auch diese Technologie beherrschen. Und genau hier kommt die Fritz!Box 7582 zum Einsatz. Sie ist als einer der ersten Router für G.fast und Supervectoring ab Werk für die neuen DSL-Stufen eingerichtet und voll abwärtskompatibel zu ADSL, VDSL und VDSL Vectoring. Wer also weiß, dass er in einer Wohnung mit alten Kupferkabeln wohnen bleiben möchte, erhält mit der Fritz!Box 7582 einen zukunftssicheren Router, dessen Preis bis dato noch nicht bekannt ist. Voraussichtlich soll die Fritz!Box erst einmal nur über Netzbetreiber erhältlich sein, die G.fast anbieten – wie M-net in München und ab 2018 voraussichtlich NetCologne und auch die Telekom.

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