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Title: Haushalt
DECT ULE

FRITZ!Box unterstützt Geräte anderer Smart-Home-Hersteller

Was viele nicht wissen: Häufig bereits vorhandene FRITZ!Box Router lassen sich nicht nur als Smart-Home-Zentrale nutzen, sondern neuerdings auch mit Produkten anderer Anbieter wie der Deutschen Telekom kombinieren.

© AVM

© AVM

Viele Verbraucher in Deutschland wünschen sich ein smarteres Zuhause. Doch längst nicht jeder hat sich bereits ein eigenes Smart Home eingerichtet. Dabei geht das mittlerweile ganz einfach – und auch kostengünstig. Was viele nicht wissen: Häufig bereits vorhandene FRITZ!Box Router lassen sich nicht nur als Smart-Home-Zentrale nutzen, sondern neuerdings auch mit Produkten anderer Anbieter wie der Deutschen Telekom kombinieren.

Wer wie Tausende von Verbrauchern in Deutschland eine FRITZ!Box mit integrierter DECT-Basis zuhause stehen hat, kann darüber nicht nur schnurlos telefonieren, sondern auch das eigene Smart Home einrichten und steuern. AVM selbst bietet schon länger intelligente Steckdosen an, über die sich angeschlossene Geräte wie Lampen oder auch Kaffee- bzw. Waschmaschinen selbst von unterwegs nach Bedarf schalten lassen. Mittlerweile hat der Berliner Hersteller sein Smart-Home-Sortiment zudem mit zwei intelligenten Heizkörperreglern ergänzt, dem FRITZ!DECT 300 und dem FRITZ!DECT 301. Wie bereits mit dem Thermostat von Eurotronic, das von AVM schon länger unterstützt wird, lässt sich so auch die heimische Heizung clever schalten.

© Telekom / ULE Wandtaster funktioniert auch an der FRITZ!Box.

Seit FRITZ!OS 06.83 unterstützen FRITZ!Boxen auch Smart-Home-Produkte anderer Anbieter

Wollte man weitere Smart-Home-Sensoren und -Aktoren ins FRITZ! Smart Home integrieren, hatte man bis vor Kurzem jedoch ein Problem. Doch das hat sich mit der aktuellen FRITZ!OS-Software von AVM recht still und leise – und somit von vielen unbemerkt – gelöst. Denn seit dem kostenlosen Firmware-Update FRITZ!OS 06.83 unterstützen entsprechende FRITZ!Boxen das sogenannte „HAN FUN“-Protokoll (Home Area Network FUNctional protocol). Dank HAN FUN können prinzipiell alle Smart-Home-Produkte miteinander kombiniert werden, die den Funkstandard DECT ULE nutzen und von der ULE Alliance zertifiziert wurden. Die FRITZ!Box wurde von AVM zwar nie zur Zertifizierung eingereicht, doch dank der nunmehr erfolgten Unterstützung von HAN FUN lassen sich viele Smart-Home-Produkte anderer Anbieter mit einer FRITZ!Box verbinden und kontrollieren. Dazu zählen auch die ULE-Smart-Home-Geräte der Deutschen Telekom. Wer also einen Bewegungsmelder oder auch Tür-/Fensterkontakte von der Deutschen Telekom in sein FRITZ!-Heimnetzwerk integrieren will, kann das per ULE-Funk nunmehr schnell und ohne Aufwand tun.

© Telekom / Der optische Fensterkontakt funkt per ULE und ist ebenfalls schnell und einfach an die FRITZ!Box angeschlossen.

Smart Home mit Tür-/Fensterkontakten, Wandtastern und Bewegungsmeldern

Zur Integration der Telekom-Geräte ins FRITZ!-Netzwerk müssen diese lediglich angeschaltet und dann über die Browser-basierte Benutzeroberfläche der FRITZ!Box im Bereich „Smart Home“ als neues Gerät angemeldet werden. So können, je nach Bedarf, nach und nach die ULE-basierten Smart-Home-Produkte der Deutschen Telekom wie die bereits erwähnten Bewegungsmelder und Tür-/Fensterkontakte oder auch Wandtaster zum Netzwerk hinzugefügt werden. Beachten sollte man allerdings, dass die Thermostate, Innensirenen sowie Rauchmelder der Deutschen Telekom zumindest zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit den Routern von AVM kompatibel sind – aber womöglich arbeitet AVM hier schon an einer Lösung.

Trotz der genannten Einschränkungen lässt sich mit einer FRITZ!Box und ULE-Smart-Home-Komponenten anderer Hersteller bereits heute ein umfangreiches Smart Home einrichten – und das schneller und günstiger, als es den meisten Verbrauchern in Deutschland bewusst sein dürfte.

© Telekom / Zertifizierte ULE Rauchmelder sind grundsätzlich mit anderen Herstellern kompatibel, der ULE Rauchmelder wird von der FRITZ!Box aber derzeit noch nicht unterstützt.

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