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Title: Haushalt
DIY im Garten

Gardenas unterirdische Bewässerung: Teil 2

In diesem Teil des Blogposts geht es um die Fleißarbeiten, rund um die automatische Bewässerungsanlage – denn selber machen ist die Devise.

© Chris Bertko

© Chris Bertko

In diesem Teil des Blogposts geht es um die Fleißarbeiten, rund um die automatische Bewässerungsanlage – denn selber machen ist die Devise. Warum eigentlich die Bewässerungsanlage in Eigenregie umsetzen und nicht einen Fachmann beauftragen? Nun, dafür sprechen einige Vorteile:

  • Erweiterbarkeit: Hat man die Planung und Installation selbst vorgenommen, weiß man wo welche Rohre liegen und kennt das Prinzip. So ist jederzeit eine Erweiterung möglich
  • Wartung: Einmal unter der Erde bedeutet nicht, dass man nie wieder etwas an der Bewässerungsanlage machen muss. Teile können kaputt gehen und müssen getauscht werden. Zum Winter muss die Anlage zudem entleert werden.
  • Kosten: Ganz klar, die Installation durch ein Fachbetrieb ist wesentlich teurer und zudem schlägt der Installateur auch eine Marge beim Material auf.

© Chris Bertko / Gardena unterirdische Bewässerung

Einen Nachteil muss man jedoch bei der Selbstmontage in Kauf nehmen: Es gibt keine Gewährleistung. Geht eine Verschraubung auf und dies im ungünstigsten Fall dann, wenn man im Urlaub ist, kann man diese auf niemanden abwälzen.

Vorbereitung ist alles

Nachdem die Planung abgeschlossen und das Material eingekauft ist, geht es an die Vorbereitung der Erdarbeiten. Hierzu empfiehlt es sich, das PE-Rohr mindestens einen Tag vorher auszurollen, da es sonst zu starr für die Verlegung ist.  Ich habe die Rohre zusätzlich mit schweren Steinen fixiert. Ein warmer Sommertag zahlt positiv auf die Verlegbarkeit des Rohres ein.

© Chris Bertko / das starre Rohr einen Tag vor Montage auslegen

Dann heißt es kräftig anpacken, denn je nach Gartengröße müssen so einige Meter Gräben ausgehoben werden. Da die Anlage zum Winter entleert wird, reicht hierbei ein Spatenstich-Tiefe aus.  Ist das geschafft, können die Rohre verlegt und die Beregner angeschlossen werden. Dabei wird an den notwendigen Stellen das Rohr einfach mit einer kleinen Säge gekappt und die „Click & Easy“ Verbinder aufgesetzt.

© Chris Bertko / Gardena Click & Easy Abzweiger und Verbinder

Dabei ist jedoch immer zu bedenken, dass jede Verbindung eine potentielle Schwachstelle im System ist. Daher ist mit Verbindern und Abzweigern sparsam umzugehen.

© Chris Bertko / einige Meter Gräben müssen aiusgehoben werden

Wasseranschluss

Bei mir endeten die PE-Rohre direkt um Schacht, in welchem auch die Pumpe für den Grundwasserbrunnen montiert ist. So konnte ich auf die Enden der PE-Rohre einfach ein Gardena „Click & Easy“ Verbinder mit Außengewinde setzen, auf welchen ich dann ein sogenannten Hahnverbinder schraubte. Somit war ein Anschluss eines Gartenschlauchs zur Verbindung mit der Pumpe möglich. Wer den „Aqua Automatic Verteiler“ im Einsatz hat, kann die PE-Rohre sogar via Click & Easy Verbinder direkt anschließen.

© Chris Bertko / "Hahnanschluss" am Endstück für Wasseranschluss

Nutzt man einen Wasserhahn für die Wasserversorgung, so setzt man eine „Anschlussdose“ in den Boden, welche unterirdisch mit dem PE-Rohr verschraubt wird und ähnlich wie die „Gardena Wassersteckdose“ einen Steckanschluss für den Gartenschlauch bietet.

Funktionstest

Bevor die Gräben wieder geschlossen werden, erfolgt das Wichtigste: Der Funktionstest! Hierbei muss unbedingt geprüft werden, ob alle Verbindungen dicht sind und die Beregner funktionieren. Ich empfehle zudem vor der Montage der Beregner, die Leitungen zu spülen. Denn während der Montage lässt es sich nicht vermeiden, dass auch Sand in die Leitungen rieselt, welcher dann bei der Inbetriebnahme in die Beregner gespült wird. Die Versenkregner haben alle samt ein Filter integriert, welcher sich somit sofort zusetzen würde.

War der Test erfolgreich, können die Rohre unter der Erde verschwinden. Tipp: Jetzt wäre noch die Möglichkeit, um ggf. Kabel für die Gartenbeleuchtung oder ähnliches mit hineinzulegen.

Der Einbau der Versenkregner ist relativ einfach. Hier ist jedoch auf die Einbautiefe zu achten, so dass man später mit dem Rasenmäher – bzw. der Rasenmähroboter problemlos darüberfahren kann, ohne die Köpfe der Versenkregner zu beschädigen. Die Versenkregner können wie auch die Wassersteckdosen bündig mit der Grasnarbe abschließen.

© Chris Bertko / Einbau der Versenkregner

Ist das erledigt, so heißt es Wasser marsch für den ersten produktiven Durchlauf. In diesem müssen nun noch die Bergner feinjustiert werden. So kann neben der Wurfweite, auch der Anschlag nach rechts- und links, stufenlos am Beregener verstellt werden.

© Chris Bertko / Wurfweite kann justiert werden

Automatisch bewässern

Damit das kühle Nass automatisch die Pflanzen, Beete und den Rasen bewässert, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel den Bewässerungscomputer von Gardena. Soll es etwas smarter sein, so kann auch das Bewässerungssystem von MIYO oder jenes von Gardena zum Einsatz kommen. Beide Systeme verfügen über Bodensensoren, so dass nur dann bewässert wird, wenn es auch wirklich notwendig ist. Beide Systeme haben wir hier auf smart-wohnen bereits ausführlich vorgestellt:

Smarte Gartenbewässerung: MIYO im Test
Gardenas smartes Bewässerungssystem im Praxistest

© Chris Bertko / automatische Bewässerung im Einsatz

Fazit

Für die Planung des Bewässerungssystems, sowie das Verlegen der Rohre muss man je nach Größe des Gartens 2-3 Tage und 200 Euro aufwärts einplanen. Zeit und Geld, das sich aber schnell auszahlt. Denn schon am ersten Abend, an dem man entspannt auf der Terrasse sitzt und der Bewässerung zusieht, wird man Freude an dem selbst installieren System haben.

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