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Title: Haushalt
DIY im Garten

Gardenas unterirdische Bewässerung: Teil 1

Anstatt im Sommer mit dem Schlauch zu den Hecken, Beeten und Kübelpflanzen zu laufen, könnte man seinen Feierabend auch mit anderen Aktivitäten verbringen. Eine automatische Gartenbewässerung schafft Zeit und spart Wasser. Wie man selbst eine Bewässerungsanlage baut und installiert, zeigen wir hier.

© Chris Bertko

© Chris Bertko

Anstatt im Sommer mit dem Schlauch zu den Hecken, Beeten und Kübelpflanzen zu laufen, könnte man seinen Feierabend auch mit anderen Aktivitäten verbringen. Relaxen zum Beispiel. Denn eine automatische Gartenbewässerung erspart einem das lästige gießen und bringt (Frei-)Zeit.  Da sich der Rasenmähroboter bereits ohne mein Zutun, voll automatisch um den Rasenschnitt kümmert, lag es nahe, dass auch alles andere im Garten automatisiert werden muss. Und so plante ich direkt nach unserem Einzug die Bewässerungsanlage.

Was es dabei zu beachten gibt, wie man bei der Planung am besten vorgeht und ob die Montage jedermann vornehmen kann – darüber schreibe ich in diesem Blog.

Unterirdisch bewässern: Pro & Contra

Unterirdisch sollten die Rohre für die automatische Bewässerung verlegt werden, das war klar. Denn der Rasenmähroboter soll doch freie Fahrt haben. Neben den vielen Vorteilen einer solchen Bewässerung, wie ...

  • die hohe Zeitersparnis
  • regelmäßiges, automatisches gießen (auch wenn man im Urlaub ist)
  • die gezielte Verteilung des Wassers (Wasserersparnis)

... sind auch einige Nachteile zu bedenken und abzuwägen:

  • höhere Anschaffungs / Investitionskosten
  • höherer Aufwand für unterirdische Verlegung
  • genaue Planung erforderlich (spätere Änderungen an der Anlage sind mit hohem Aufwand verbunden)
  • geringere Flexibilität bei der Garten(um)gestaltung / Erweiterung

Hat man sich indes aber für eine solche Bewässerungsanlage entschieden, so geht es an die Planung. Wer hier schlau plant, erspart sich später den einen oder anderen Spatenstich! Auf der Internetseite von Gardena findet sich für die Planung der Bewässerungsanlage ein ungemein nützliches Werkzeug.
Hier kann der eigene Garten virtuell erstellt und Wege, Bäume, Beete, Rasenflächen & Co. eingezeichnet werden.

© Screenshot Chris Bertko / Gardena Gartenplaner

Um all diese, für die Planung benötigten Informationen zu sammeln, führt der erste Weg mit Maßband, Stift, Zettel, Stoppuhr und Eimer „bewaffnet“ in den Garten. Hier ist Maß zu nehmen vom gesamten Garten und in eine Skizze zu zeichnen, welche später in das Onlinetool von Gardena übernommen wird.

  • Welche Abmessungen hat die gesamte Fläche?
  • Wo sind Beete, Hecken, Bäume, Pflanzen
  • Wo sind Rasenflächen?
  • Wo sind Hauswände, Carports, Terrassen ect.

Die nächste wichtige Information für eine präzise Planung ist „der Wasserdruck“. Er wird später darüber entscheiden, wie viele Beregner an einem „Strang“ angeschlossen werden können und wie weit ein Beregner das Wasser wirft. Aber wer weiß schon, wieviel Bar Wasserdruck an seinem Wasserhahn anliegen? Genau hierfür benötigt man das sonst für den Garten unüblichen Accessoire: Die Stoppuhr und den Eimer. Mit der Stoppuhr ist die Zeit zu nehmen, welche es bedarf, um einen 10 Liter Eimer Wasser zu füllen.

Anhand dieser Information wird das Gardena Tool dann bestimmen, wieviel Wasserleitungen und Beregner notwendig sind. Hat man nicht ausreichend Wasserdruck, oder ein recht großes Grundstück, so müssen die verschiedenen Leitungen nacheinander angesteuert werden. Dies kann beispielsweise über den Wasserverteiler „Gardena Aqua Automatic“ erfolgen, den wir hier auf smart-wohnen schon ausgiebig getestet und vorgestellt haben.

Beregner planen

Hat man das Gardena Onlinetool mit allen notwendigen Informationen „gefüttert“, so kann man sich auf Wunsch, vollautomatisch die Positionen der Beregner vorschlagen lassen. Eine manuelle Nachjustierung ist im Tool natürlich auch möglich, zu welcher ich definitiv rate. Denn so kann man den einen oder anderen schlauen Kniff noch miteinbauen.

© Screenshot Chris Bertko / Sprinkler und Leitungen werden automatisch geplant

In meiner Planung habe ich anstelle der einen (vom Gardenatool geplanten Leitung) noch drei weitere eingezeichnet:

Warum 4 Leitungen?

Im Vorgarten ist der Grundwasserbrunnen, aus welchem das Wasser für die Bewässerung bezogen wird. Von dort aus habe ich rechts-, sowie links am Haus vorbei je zwei Leitungen in den (größeren) Garten hinter dem Haus gezeichnet. Bildlich ergibt dies einen (nicht geschlossenen) Kreis um das Haus herum, so dass ich bei eventuell späteren Um- oder Ausbauten im Garten, das Bewässerungssystem sehr flexibel erweitern kann. Ohne dafür nochmal den gesamten Garten aufgraben zu müssen.

© Screenshot Chris Bertko / Manuelles umplanen ist möglich
An jeweils eine der Leitungen werden die Beregner angeschlossen. Auch hier ist noch Puffer, so dass bei Bedarf weitere Beregner in das System eingesetzt werden können. Wichtig: Je Leitung sollten nach Möglichkeit die gleichen Beregner gesetzt werden!

An die jeweils zweite Leitung werden sogenannte „Bodensteckdosen“ angeschlossen. Dies sind im Boden versenkte Wasseranschlüsse, an denen man bei Bedarf einen Gartenschlauch anstecken und Wasser „zapfen“ kann.

© Chris Bertko / Wassersteckdose mit integriertem Spiralschlauch

Auch bei den Typen der Beregner rebellierte ich gegen die automatischen Vorschläge von Gardena. Zwar wurden für meine recht große und rechteckige Gartenfläche hinter dem Haus versenk-viereck Regner vorgeschlagen, doch ich entschied mich für Kreisregner. Hintergrund: Kreisregner sind im Gegensatz zu Viereckregner weniger anfällig auf Wind. Auch bei der Platzierung der Beregner sollte Puffer eingeplant werden. Die Wurfweiten der Kreisregner sollten sich am Besten im Scheitelpunkt überschneiden.

© Chris Bertko / Kreisregner sind weniger Windanfällig

Neben den Kreis und Viereckregner gibt es noch den AquaContour Regner. Bei diesem kann die Wurfweite für bis zu 50 Punkte festgelegt werden, so dass sich dieser den Kontouren des Gartens bestens anpasst. Allerdings ist auch dieser recht Windanfällig. Einen ausführlichen Testbericht zu diesem Beregner gibt es natürlich auch hier auf smart-wohnen: Gardena AquaContour Vielflächenregner im Test

Wer zudem auch seine Beete automatisch bewässern möchte, der sollte sich mal das Gardena Dripsystem anschauen, durch welches die Bewässerungsanlage komplettiert werden kann.

Einkaufsliste

Nachdem die Planung abgeschlossen ist, geht es auf Besorgungstour. Dabei muss man jedoch nicht zwingend bei allen Komponenten der Bewässerungsanlage auf Gardena zurückgreifen. Die Wasserleitungen des Gardena-Systems haben einen Durchmesser von 25mm. Dies ist ein durchaus gängiges Maß im Sanitärbereich (3/4 Zoll), so dass ich teilweise auf PE-Rohre und Verschraubungen aus dem Baumarkt zurückgegriffen habe.

© Chris Bertko / Click & Easy Verbinder von Gardena

Bei den Rohverbindern empfehle ich jedoch das Gardena Click & easy System. Diese sind deutlich einfacher zu montieren als PE-Verschraubungen aus dem Baumarkt. Aber dazu mehr im zweiten Teil dieses Blogposts, wo es darum gehen soll, die Anlage aufzubauen.

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