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Title: Haushalt
Smart Home Trend

Gestensteuerung im Smart Home

Smarte Lautsprecher mit Sprachsteuerung wie Echo und Google Home erobern die Wohnräume. Und der nächste Trend ist schon in Sicht: optimierte Gestensteuerung.

© Anigmo

© Anigmo

Die Gestensteuerung, die bereits vor Jahren Microsofts Xbox mehr schlecht als recht steuern konnte, möchte endlich so richtig durchstarten. Unzählige Projekte sind in der Mache, und viele davon sollen nach der Sprachsteuerung auch im Smart Home Einzug halten. Sinnvoll dürfte die Gestensteuerung vor allem im vernetzten Auto sein, wo man dann mit einfachen Handbewegungen Aktionen auslöst, während man weiterhin auf den Verkehr konzentriert bleiben kann. 

Gestensteuerung bei smarten Lautsprechern

Der japanische Hersteller Sony hat mit dem LF-S50G bereits einen smarten Lautsprecher mit integriertem Google Home für das Smart Home im Angebot, der neben der üblichen Spracheingabe auch auf einfache Gesten reagiert. So können etwa die Lautstärke minimiert oder maximiert werden oder durch Wischen von links nach rechts oder umgekehrt das folgende bzw. vorherige Lied einer Playlist gespielt werden.

Auf der CES 2018 zeigte Elliptic Labs eine App für Smartphones, die eine ähnliche Gestensteuerung bietet. Hier wurde ohne zusätzlichen Sensor das Ergebnis über Ultraschallwellen erzielt, die über den Telefonlautsprecher abstrahlen und vom Mikrofon aufgefangen wurden.

© Anigmo / Ein Schalter für die Lichtsteuerung mit Gesten kommt von Anigmo.

Lichtschalter mit Gestensteuerung von Anigmo

Einen Ersatz für handelsübliche Schalterdosen im Smart Home bietet Anigmo. Dieser ist sehr flach und kann einfach anstelle des vorhandenen Lichtschalters installiert werden. Danach kann das Licht dann per Gestensteuerung, also Hand vor dem Sensor rauf oder runterbewegen, ein- und ausgeschaltet oder auch gedimmt werden, indem man die Hand vor dem Sensor belässt, bis die gewünschte Helligkeit oder Abdunkelung erreicht wurde. Der Clou: er kann mit sogenannten Dekorplatten auf die Tapete oder Wandverkleidung abgestimmt werden und mit einem Niederspannungssensor auch hinter Gipsplatten verschwinden, um eine Art unsichtbare Steuerungseinheit nutzen zu können.

© Infineon / Radartechnologie für Smart Home und IoT bieten die Xensiv Sensoren von Infineon.

Infineons 3D-Bildsensorchips für Gestensteuerung

Auf der MWC 2018 in Barcelona war Infineon mit neuen Sensoren namens Xensiv vertreten, die auf Radartechnologie basieren. Diese Sensoren sollen vielseitig einsetzbar sein, unter anderem in smarten Lautsprechern aller bekannten Marken. Bewegt man sich jetzt auf den Lautsprecher zu, aktiviert er sich ohne Sprachsteuerung. Ziel ist es, dass durch den Sensor verschiedene Gangarten erkannt werden, um Benutzer unterscheiden zu können, ohne eine Kamera zu nutzen. Ob das in der Praxis funktionieren wird, wird sich zeigen. Auch, ob Leute lieber aufsehen, um einen smarten Lautsprecher zu nutzen, als bequem von der Couch „Alexa“ per Sprachsteuerung zu sagen. Interessant ist die Technologie in jedem Fall.

© Samsung / Das Projekt der C-Labs heißt Aurora und ist eine Art Hologramm, das per Gestensteuerung gesteuert werden kann.

Gestensteuerung mit Aurora von Samsung C-Lab

Zu den Innovationen, die das C-Lab aus dem Hause Samsung auf dem SXSW Festival im März 2018 zeigte, gehörte auch Aurora, eine Art Hybrid aus Smartphone-App und holographischem Begleiter. Das sieht aus wie eine Box, in die man oben ein Smartphone steckt. Die dazugehörige App bedient dann ein in der Box erscheinendes Hologramm eines kleinen Roboters. Dieser soll nicht nur auf Sprachsteuerung reagieren und auch Gesten des Nutzers sowie seine Position erkennen, sondern auch leichte Gefühle ausdrücken können. Das soll eine besonders intuitive Benutzung ermöglichen.

© Logbar / Der Ring ermöglicht das Erkennen von Fingerbewegungen wie Buchstabenschreiben, Wischgesten etc.

„Ein Ring, sie alle zu steuern“ kommt als Gestensteuerung von Logbar

Ausgestattet mit knapp 881.000 US-Dollar Kapital durch eine Kickstarter-Kampagne möchte das Unternehmen Logbar die Steuerung und auch das Leben vereinfachen. Der am Finger getragene Ring soll Bewegungen in Aktionen übersetzen. Dazu können unter anderem das Senden von Texten durch Schreiben von Buchstaben in die Luft, Steuern von Haushaltsgeräten oder auch das Bezahlen von Rechnungen per Gestensteuerung gehören. Eine zugehörige App soll viele Möglichkeiten bieten, den Ring auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen und eigene Gesten zu programmieren. Der Ring soll auch nur auf die Gesten des Fingers achten, auf dem er steckt. Eine ähnliche Richtung geht auch Fibaro Swipe, ein Tablet-ähnliches Gerät, das Gestensteuerung erkennt und umsetzt, um etwa Licht an- und auszuschalten oder Geräte wie Fernseher zu bedienen. Der Bildschirm von Swipe kann dabei mit einem personalisierten Foto ausgestattet werden, um den Eindruck eines Bildes zu erwecken.

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