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Title: Haushalt
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Google Assistant: 7 praktische Tipps für Familien mit Kindern

Sprachassistenten wie Google Assistant begleiten immer mehr unseren Alltag. Auch in Familien mit Kindern gibt es verschiedene Möglichkeiten den smarten Sprachassistenten von Google zu nutzen. Hier gibt es sieben Anregungen.

©Made by Google/Youtube

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Wenn ein 6-jähriges Mädchen per Sprachbefehl ein 200 Dollar-Puppenhaus bestellt, sind die Medien begeistert. Die jungen Sprachassistenten, wie Google Assistant und Alexa, sind ein gefundenes Fressen für Spott und Spekulation. Verständlich, denn die Helfer mit den netten Stimmen können unseren Familienalltag verändern und Einfluss auf unsere Kinder haben (genauso natürlich wie das Fernsehprogramm und der Kindergärtner). Aber solange die ersten Worte des Sprösslings nicht „Ok, Google“ sind, muss das ja nicht unbedingt was Schlechtes sein!? Wir haben sieben Tipps für Familien mit Kindern, welche die Meinung zum Google Assistant vielleicht ändern könnten.

1. Google Link App: Jedem sein eigener Assistant

Der Google Assistant spukt auf Anfrage so gut wie jede Info aus, die einem in den Sinn kommt und steuert die Abläufe im Smart Home. In Kombination mit einem pfiffigen Kind im Haus, klingt das nach Chaos.

Google hat deshalb mitgedacht. Möchte man zum Beispiel nicht, dass der Sprössling das smarte Heizthermostat an einem lauen Sommerabend per Sprachbefehl auf volle Pulle stellt, richtet man in wenigen Schritten ein Google Link-Konto ein: Der Google Assistant lernt die Stimme des Kindes kennen und verweigert von da an den Zugriff auf bestimmte Anwendungen – die Restriktionen werden in der Google Link-App individuell festgelegt. Sowohl über das Smartphone der Kleinen, als auch den Google Home-Lautsprecher, liefert der Google Assistant dann nur noch altersgerechte Inhalte.

Das kinderfreundliche Google-Link-Angebot unterstreicht, dass Google seinen Sprachassistenten als Butler-System für Familien mit Kindern platzieren möchte. Das könnte auch funktionieren, denn der Google Assistant hält für den Familienalltag viele Vorteile bereit. 

2. Gigantische Datenbank: Der Google Assistant als Lehrinstrument

Der Google Assistant hat einen großen Wissensvorsprung gegenüber anderen Sprachassistenten. Seit ziemlich genau 20 Jahren sammelt Google Informationen und verbessert die Antworten auf unsere Suchanfragen. Über Google Home oder das Android-Smartphone kann man per Sprachbefehl von diesem Wissen profitieren. Eltern wissen wohl am besten, wie groß der Wissensdurst ihrer Kinder ist und können zusammen mit den Wissbegierigen jeden Tag interessante, wie unnütze Fakten lernen. Mit Quiz-Spielen wie „Was ist der Ort?“, „Quiz für Muggel“ oder „Triviatschi“ werden die grauen Zellen auf unterhaltsame Weise aktiviert. Auch als Hausaufgabenhilfe kann der Google Assistant gestresste Eltern bis zu einem gewissen Grad entlasten.

Tipp: Über den WikiSpeaker spukt der Home nicht nur kurze Definitionen aus, sondern liest den gesamten Wikipedia-Artikel vor. Der Sprachbefehl: „Hey, Google, frage WikiSpeaker nach […]“

 

3. Megafon-Funktion: Die Familie zusammenhalten

Die Rasselbande am Morgen zusammentrommeln oder zum Abendessen rufen? Dank der neuen Megafon-Funktion, gibt es eine Alternative zum hektischen Zimmerabklappern und verzweifelten Rufen. Statt „Sylvana, Sarafina, Estefania, Calantha, Loredana, Sarah Jane, Lavinia, Jeremy-Pascal!!!” (Grüße an die Wollnys), reicht also ein entspannter Sprachbefehl: „Ok Google, Nachricht an alle: ‚Es ist Zeit für die Schule!’“. Die Nachricht an die Lieben wird auf jedem Google Home-Lautsprecher ausgespielt. Natürlich funktioniert die Megafon-Funktion auch über das Android-Smartphone. Die letzte Ansage im Büro könnte also an den Google Assistant gehen: „Ok Google, Nachricht an alle: ‚Ich bin unterwegs!’“

4. Party-Spiele und Alleinunterhaltung

Vor kurzem erst hat Google eine ganze Reihe neuer Spiele für den Google Assistant freigeschaltet. Derzeit hat die englische Version mit Spielen wie Stopp-Tanzen, Reise nach Jerusalem und „Wer bin Ich?“ einiges mehr zu bieten als die aktuelle deutsche Version. Die Übersetzung der Spiele sollte aber nicht lange auf sich warten lassen. Auch jetzt schon können sich deutsche Kinder mit dem Google Home stundenlang selbst beschäftigen. Der Sprachbefehl „Mir ist langweilig“ startet das Programm „Lustige Tricks“. Auch Anwendungen wie Papa-Witze, Pups-Generator, Orakel oder das beliebte „Stein, Papier, Schere, Echse, Spock“, tun ihr übriges für die Unterhaltung der Kleinen.

Letztere kann auch als Entscheidungshilfe dienen, wenn mal wieder nicht klar ist, wer mit dem Abwasch dran ist…

© Google / Mit Spielideen des Google Assistant kann man Langeweile vertreiben.

5. Erinnerungen erstellen: Den Tagesablauf im Griff

Den eigenen Terminkalender und den jeweiligen Tagesplan der Kinder im Blick zu behalten, kann eine Herausforderung sein. Über einen kurzen Sprachbefehl an den Google Home speichert der Assistant Erinnerungen an einmalige oder wiederkehrende Ereignisse. Der Google Home blinkt und piept zum Beispiel jeden Dienstag (16 Uhr), um an das Packen der Fußballtasche zu erinnern oder sorgt dafür, dass Tochter rechtzeitig ein Geburtstagsgeschenk für die beste Freundin besorgt: „OK, Google, erinnere mich um 15 Uhr an Lisas Geschenk“. Die Erinnerung wird übrigens auch auf das Smartphone geschickt.

© Google Home Max ist Soundsystem und Familienplaner in einem.

6. Netflix-Integration: Passendes Programm für jede Stimme

Der Google Home erkennt die unterschiedlichen Stimmen der Familienmitglieder, damit jeder seine persönlichen Erinnerungen und Termine abfragen kann. Dank Multi-User-Option und der neuen Netflix-Integration für den Assistant brauchen sich Eltern auch keine Sorgen machen, dass die Kleinen sich einen Horrorstreifen genehmigen, sobald man ihnen den Rücken kehrt. Der Google Assistant öffnet nur das persönliche Netflix-Profil, das zur Stimme passt. So bekommen die Eltern auch weiterhin anspruchsvollere Filmvorschläge von Netflix, die zu ihren Interessen passen. Dazu wird einfach für jedes Kind ein eigenes Netflix-Profil mit der entsprechenden Kindersicherung erstellt.

7. Hörbücher und Ambiente Sounds: Beruhigt einschlafen

Ins Bett gehen gehört für viele Kindern nicht zu den beliebten Tätigkeiten…Mit einem Google Home am Nachtisch könnte sich das ändern. Über die App „Google Play Books“ oder auf der Website play.google.com können Hörbücher runtergeladen werden, die dann per Sprachbefehl über den Google Home abspielbar sind. Ein weiteres nettes Feature – besonders zum Einschlafen – sind die Ambiente Sounds. Liegt der Kleine nachts wach, werden Regenwald- oder Strandgeräusche abgespielt, die zum Einschlummern einladen.

Tipp: Da Hörbuch-Spezialist Audible zu Konkurrent Amazon gehört, können Audible-Hörbücher nicht (offiziell) über den Google Assistant abgespielt werden. Wer auf dieses Feature aber nicht verzichten will, kann das Audible Audio-File mit einem DRM-Converter in ein mp3-Format bringen und dann bei Google Play Music hochladen. Alternativ kann der Google Home über den Sprachbefehl „Ok Google, stelle eine Verbindung her" per Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt werden, so dass die Audible App das Hörbuch über den Smart Home-Lautsprecher abspielt.

Fazit: Google Assistant hat für Familien mit Kindern einiges auf dem Kasten.

Ob man jedem Kind einen Google Home-Lautsprecher ins Kinderzimmer stellen will, ist die eine Sache. Durch die vielen neuen Features, die Google im letzten Jahr für den Assistant freigeschaltet hat, kann der Sprachassistent auf jeden Fall eine praktische Entlastung für Eltern sein – und spaßige, wie lehrreiche Momente für Kinder bereithalten.

PS: Schon diese Assistant-Easter Eggs mit den Kids ausprobiert?

  • "Unterhalte mich"
  • "Lass uns Spaß haben."
  • "Sprich wie Yoda"
  • "Wo ist Walter?"

 

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