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Title: Haushalt
11 Gründe, wieso Senioren einen Google Assistant haben wollen

Google Assistant: Butler-System für Senioren?

Sind unsere Großeltern bereit mit einem smarten Sprachassistenten zu sprechen? Projekte und Studien meinen „Ja“. Ein Grund sich genauer anzuschauen, wie gut der Google Assistant auf die Generation 70+ eingestellt ist. Wir haben 11 Tipps für euch, wie der Google Assistant per Smartphone oder Google Home, das Leben für Senioren leichter machen kann.

© Google

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Butler-Systeme wie der Google Assistant funktionieren – vor allem für Senioren

Schon gewusst, dass Senioren cloudbasierte Sprachassistenten häufiger nutzen als die „Digital Natives“ unter 20 Jahren? Mehr als ein Viertel der über 60-jährigen haben schon mal mit einem digitalen Assistenten wie dem Google Assistant geplaudert. Ein Projekt in der kalifornischen Rentner-Gemeinschaft Carlsbad bestätigt die Studienergebnisse zu den freundlichen Butler-Systemen wie dem Google Home: Seit einem Jahr sind 50 Teilnehmer mit einem Smart Home Lautsprecher bewaffnet und finden das Leben seither „more enjoyable“ (frei übersetzt: „vergnüglicher“).

Oma sagt: „Google, mach mal!“

Nach dem Motto „Google, mach mal“, erinnert der Google Assistant an die Tabletteneinnahme und spielt das Lieblings-Hörbuch ab. Die häufig viel zu kurzen Nächte werden durch Ambiente-Sounds kurzweiliger: Feuerknistern, Regentropfen oder Flussplätschern starten per Sprachbefehl. Tatsächlich scheint der Google Assistant für das Wohnen im Alter prädestiniert. Zitternde Hände und schwache Augen spielen bei der Unterhaltung mit dem Sprachassistenten schließlich keine Rolle. Um die Unterhaltung mit dem Google Assistant zu starten, reicht ein einfaches „Ok, Google“ aus, das entweder an ein Android-Smartphone oder einen Google Home-Lautsprecher gerichtet wird.

Bisher werden noch lange nicht alle Möglichkeiten für das sogenannte Ambient Assisted Living (AAL) ausgeschöpft. Ein Grund sich genauer anzuschauen, wie der betagte Mensch vom gesprächigen Google Assistant profitieren kann.

Komfort für Senioren: Diese Möglichkeiten bietet der Google Assistant

  1. Tageszusammenfassung für einen gelassenen Start in den Tag

Damit der Tag ausgelassen begonnen werden kann, liest der Google Assistant eine Tageszusammenfassung vor – inklusive Wettervorhersage und anstehenden Termine. So lässt sich die Garderobe dem Wetter und Anlass entsprechend aussuchen. Die Zauberworte: „Hey Google, wie wird mein Tag?“.

© Google / Mit Google Home und Chromecast selbst das TV-Programm bestimmen.

  1. TV-Programm nach eigenem Geschmack

Was läuft heute im Fernsehen? Das weiß natürlich der Google Assistant, der sein Wissen aus der digitalen Version von TV Spielfilm speist. Senioren, die lieber ihr eigenes Fernsehprogramm zusammenstellen, können sich per Sprachbefehl auf Netflix die neuesten Dokus aussuchen oder sich bei Youtube ein Rezept-Video anschmeißen. Voraussetzung für die smarte Steuerung des Unterhaltungsprogramms ist ein Google Chromecast beziehungsweise eine Logitech Harmony Fernbedienung.

  1. Bücher vorlesen

Wer nicht mehr gut sieht, kann weder das Fernsehprogramm, noch ein spannendes Buch richtig genießen. Wie gut, dass fast jeder zweite Roman mittlerweile vertont wird. In der App „Google Play Books“ oder auf der Website play.google.com können Hörbücher runtergeladen und direkt über den Google Home Lautsprecher gestartet werden. Vor allem wenn das Einschlafen am Abend schwer fällt, kann das sowohl praktisch als auch beruhigend sein.

  1. Haushalt mit links schmeißen

Was den meisten Senioren am Google Assistant am besten gefällt, ist die Bewahrung von Selbstständigkeit im eigenen Zuhause. Mit einem Sprachassistenten und den entsprechenden Smart Home Geräten fällt es leicht, (fast) den kompletten Haushalt allein zu bewältigen. Per Sprachbefehl an das Android-Smartphone oder Google Home, machen sich zum Beispiel der iRobot Roomba Saugroboter und der Robonect Mähroboter fleißig an die Arbeit. Nur den Großeinkauf übernimmt der Google Assistant leider noch nicht. Da in den USA aber bereits Dominos Pizza per Sprachbefehl geliefert wird, können wir uns vorstellen was die Zukunft bringt…

  1. In den guten alten Zeiten schwelgen

Kaum etwas versetzt uns so zuverlässig in wertvolle Momente zurück, wie ein alter Song aus vergangenen Zeiten. Ob das Lied zum Hochzeitstanz oder der 70er Jahre Klassiker, der Google Assistant findet in Sekunden den passenden Titel. Dabei greift er auf die Musiksammlungen von Juke, Deezer, Google Play Music oder Spotify zurück. Auch diverse Radioprogramme können über den Dienst Tuneln – dem eigenen Musikgeschmack entsprechend – per Sprachbefehl gestartet werden.

Gesundheit für Senioren: Diese Möglichkeiten hält der Google Assistant bereit

  1. Schnell Hilfe rufen

Senioren im höheren Alter sind wesentlich anfälliger für Stürze und Knochenbrüche. Damit es im Notfall schnell geht, kann ein eingespeicherter Notfall-Kontakt oder die Feuerwehr per Sprachbefehl kontaktiert werden: „Ok Google, rufe [Notfall-Kontakt] an“. Das sprachbasierte Telefonieren steht bisher nur für Android-Smartphones zur Verfügung, also noch nicht für den Google Home-Lautsprecher. Kleine Entschädigung: Wird eine offizielle Notfall-Nummer wie 110 über das Smartphone kontaktiert, kann der Unfall-Standort direkt auf dem Display abgelesen werden. Tückische Treppen lauern schließlich nicht nur zu Hause.

© Google / Die Erinnerungsfunktion kann Senioren dabei helfen, ihre Tagesabläufe zu gestalten ohne wichtige Dinge zu vergessen.

  1. Erinnerung an die Medikamenteneinnahme

Vergesslich sind natürlich nicht nur Senioren, allerdings kann es für ältere oder kranke Menschen gefährlich werden, wenn wichtige Medikamente nicht regelmäßig eingenommen werden. Abhilfe schafft die Erinnerungsfunktion für den Google Assistant, die zum Beispiel an die tägliche Medikamenteneinnahme und den sporadischen Arzttermin erinnert. Natürlich erinnert der Google Assistant auch an angenehme Dinge, die Oma oder Opa nicht verpassen wollen – den Geburtstag der Kinder und Enkel zum Beispiel. Der Senior wird sowohl über das Smartphone, als auch über den blinkenden, piependen Google Home auf das anstehende Ereignis aufmerksam gemacht.

Sicherheit für Senioren: Diese Möglichkeiten bietet der Google Assistant

  1. Moderner Türspion

Im Alter werden viele Menschen etwas misstrauischer – und tatsächlich sind sie leichtere Opfer für Einbrecher. Der Google Assistant kann das Gemüt glücklicherweise beruhigen. Die Nest Cam Überwachungskamera zum Beispiel streamt alles was im Hinterhof vor sich geht auf den Smart TV – ein Chromecast-Gerät vorausgesetzt. Mit einer Google Assistant-kompatiblen Video-Türklingel, wie die Ring oder Nest Hello, können Gäste über das Smartphone begrüßt und ungebetene Gäste abgewimmelt werden. Der Livestream von Überwachungskamera oder Video-Türklingel landet mit nur einem kurzen Befehl auf dem TV-Bildschirm.

  1. Wegweiser

Nächtliche Toilettengänge sind ein Thema für jede Altergruppe. Gerade wenn ältere Senioren allein leben, können nächtlichen Ausflüge aber unheimlich scheinen und sogar gefährlich werden, wenn der Weg zum Bad nicht gut ausgeleuchtet ist. Über einen Google Home-Lautsprecher lässt sich die notwendige Beleuchtung mit nur einem Sprachbefehl einschalten. Dazu werden entweder Google Assistant-taugliche LEDs (zum Beispiel Philips Hue oder Nanoleaf) in die Lampengewinde geschraubt oder WLAN-Zwischenstecker (beispielsweise Belkin Wemo oder TP-Link) zwischen Lampenstecker und Steckdose eingesetzt.

Unterhaltung für Senioren: Diese Möglichkeiten hält der Google Assistant bereit

  1. Whatsapp-Nachrichten diktieren

Der Google Assistant ist natürlich kein Ersatz für menschliche Kontakte. Im Gegenteil, der Sprachassistent unterstützt die Kommunikation mit Familie und Freunden sogar. Whatsapp-Nachrichten oder SMS können einfach diktiert werden und müssen nicht mühselig auf viel zu kleinen Touchscreen-Tastaturen eingehakt werden. Derzeit steht diese Funktion nur für das Smartphone, also noch nicht für den Google Home, zur Verfügung.

© Google / Die Enkelkinder bespaßen mit Google Home – dafür brauchen Oma und Opa nur ihre Stimme.

  1. Spaß mit den Enkeln

Witzige Tricks lernen, Quiz-Duelle meistern oder Easter Eggs finden – der Google Assistant ist ein Alleinunterhalter vor dem Herrn. Noch mehr Spaß macht das Ganze natürlich, wenn man die Möglichkeiten des Google Assistant zusammen mit den Enkeln entdeckt: so gut sich Sprachassistenten für Senioren eignen, auch Kinder lieben es, wenn der Google Assistant sämtliche Lieblings-Hörspiele auf Zuruf startet. Und den Großeltern geht natürlich das Herz auf, wenn die Kleinen gar nicht mehr nach Hause wollen.

Das Ambient Assisted Living der Zukunft

Der Google Assistant ist gerade mal ein paar Jahre alt. Der Sprachassistent ist noch lange davon entfernt, alle Möglichkeiten für das Wohnen im Alter auszunutzen. Ein paar Zukunftsvisionen für das Ambient Assisted Living per Google Assistant und Google Home:

  • Google Home erinnert Senioren daran, ausreichend zu trinken
  • Der Google Assistant macht selbstständig einen Termin beim Frisör oder Arzt
  • Senioren rufen über Google Home ein Taxi
  • Der Google Assistant bestellt den Wocheneinkauf bei DHL

Fazit

Google Assistant kann für Senioren ein Tor zur Welt sein. Für viele ist das Interesse von älteren Menschen an sprechenden Maschinen eine Überraschung. Schaut man sich die Möglichkeiten an, die der Google Assistant für Senioren jetzt schon bietet, ist das schon weniger verwunderlich. Sprachassistenten, wie der Google Assistant, werden vor allem für erblindende Menschen ein Tor zur Welt werden. Durch die zahlreichen Vorteile in Sachen Komfort, Gesundheit, Sicherheit und Unterhaltung, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Großeltern das Leben mit dem Google Assistant einfach „more enjoyable“ finden.

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