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Smart Home-Lautsprecher

Google Home: Smart Home-Assistent startet 2016

Google Home will der digitale Freund und Helfer im Zuhause der Zukunft sein. Dafür greift das Gerät auf den Informationsstand von Google zu und steuert das Smart Home auf Zuruf.

© Google

© Google

Bereits im Mai hat Google seinen "Home" getauften Assistenten erstmals angekündigt. Jetzt hat das Unternehmen den Vorhang gelüftet und sowohl den Preis, als auch die Verfügbarkeit seines smarten Assistenten bekannt gegeben. Allerdings erst einmal nur für die USA. Google Home wird ab November verfügbar und für 129 US-Dollar zu haben sein. Für den deutschsprachigen Raum hat Google noch keinen Termin genannt.

©Google / Google Home soll in jedem Zimmer einen guten Eindruck machen.

Ähnlichkeiten unübersehbar

Bei der Betrachtung von Google Home drängen sich Vergleiche zum Amazon Echo auf. Und tatsächlich bespielen beide Geräte dasselbe Spielfeld mit fast identischen Funktionen. Wie auch Echo verfügt Google Home über einen integrierten Lautsprecher, Fernfeld-Mikrofone und verbindet sich per WLAN mit dem Heimnetzwerk. Erfreulicherweise hat Google seinem Neuling allerdings eine Mute-Taste spendiert, mit der sich der Überwachungsmodus des Gerätes deaktivieren lässt. Außerdem wird es fünf Varianten des Gerätes geben, bei denen sich der Besitzer zwischen unterschiedlich farbigen Unterseite entscheiden kann.

Stiller Zuhörer

Auch im Verhalten finden sich Parallelen zu Amazon Echo. Google Home überwacht im Schlafmodus mit seinem Mikrofonen Geräusche in der Umgebung und erwacht zum Leben, sobald er seinen Aktivierungsbefehl vernimmt. In diesem Fall "OK Google".

Der Funktionsumfang reiht sich nahtlos in den der gerade stetig wachsenden Sprachassistenten ein. Google Home greift dabei zuerst auf den Datenbestand seines Herstellers zu. Bringt diese Abfrage keine ausreichenden Ergebnisse, werden auch Drittanbieter abgefragt. So hilft der Assistent beispielsweise bei Wissensfragen, Wegbeschreibungen oder dem Anlegen von Einkaufslisten. Die Ausgabe der Antworten erfolgt dabei über den internen Lautsprecher.

Spiel mir das Lied vom Smart Home

Selbstredend steht der Lautsprecher auch als smarte Jukebox zur Verfügung. Die Aufforderung „OK Google: Spiel mir das Lied aus dem Film Titanic“, würde umgehend Celine Dion erklingen lassen. Zusätzlich lassen sich auch diverse Internetradio-Stationen oder Podcasts abspielen.

©Google / Wer mehr als einen Google Home aufstellen möchte, freut sich über die Multiroom-Funktionalität

Google Home unterstützt von Anfang an Musikdienste wie Spotify und natürlich Google Play Music. Dabei kann ein Lieblingsdienst definiert werden, sodass der Lautsprecher schnell und direkt auf diesen zugreifen kann. Ein umständlichen Manövrieren durch Befehlsebenen entfällt so.

Google Chromecast-Geräte sind ebenfalls von Anfang an integriert. Auf diese Weise können Videos per Sprachbefehl abgespielt werden. Bei Vorhandensein mehrerer Chromecasts ist auch das Abspielen von Musik im Multiroom-Modus möglich. Alle Geräte würden dann die gleiche Musik synchron in verschiedenen Räumen abspielen.

Google Home als Smart Home-Steuerung

Erfreulich. Google Home setzt von Anfang an auf die Integration weiterer Dienste rund um das Smart Home. Bereits zum Verkaufsstart sind der Internetdienst IFTTT sowie die Hue-Lampen von Philips Bestandteil der Infrastruktur. Ein „OK Google: Dimme das Licht im Wohnzimmer um 50 %“ würde die Helligkeit umgehend reduzieren.

Um diese Funktionen weiter auszubauen, wird Google zeitnah ein SDK für die Entwickler weiterer Anbieter veröffentlichen, denn die Familie soll wachsen.

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